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VR-Brillen – Alles wissenswerte über die virtuelle Realität

Die virtuelle Realität (Virtual Reality, kurz VR) ist ein großer Trend in der Unterhaltungs- und Smartphone-Welt. Wir durchleuchten die Technik in diesem Artikel und stellen euch die besten VR-Brillen vor.

Virtuelle Realität – Was ist das?

Samsung Gear VR (c) Samsung

Samsung Gear VR (c) Samsung

Seit der Vorstellung der zunächt per Kickstarter finanzierten Oculus Rift vor fast vier Jahren nahm der VR-Boom immer größere Dimensionen an. Das war aber freilich nicht die Geburtsstunde dieser Technik auf dem Massenmarkt, denn bereits in den frühen 90er-Jahren kam eine erste Welle von VR-Brillen heraus.

Am einfachsten lassen sich diese Apparaturen als interaktive 3D-Brillen beschreiben. Doch im Vergleich zu den konventionellen Optiken sind die VR-Modelle auf ein intensiveres Erlebnis ausgelegt. Das gilt sowohl für den Konsum von Filmen als auch für Spiele.

Während man bei letzteren in Kombination mit gewöhnlichen 3D-Brillen die gewohnten Bedienelemente, wie Maus und Tastatur beim PC, das Gamepad bei der Konsole oder den Touchscreen beim Smartphone, nutzt, ist man selbst bei der virtuellen Realität Teil der Spielwelt.

Das kommt zum einen dadurch, dass das Display unmittelbar vor den Augen befestigt ist und zum anderen durch spezielle Sensoren und Peripherie. So erkennt ein Bewegungssensor die Ausrichtung des Kopfes und passt den Bildschirminhalt entsprechend an.

Die Interaktion mit der künstlichen Umgebung erfolgt über spezielles Zubehör wie elektronische Handschuhe, oder über weitere Sensoren, die beispielsweise eine Gestensteuerung ermöglichen. Doch nicht nur die Reaktion der Technik auf den Menschen ist bei VR wichtig, sondern auch eine authentische Darstellung.

Um diese zu gewährleisten, sollte das sogenannte Head-Mounted-Display von hoher Qualität sein. Da sich die Augen die Auflösung und die Bildwiederholrate teilen müssen, sind Panels mit 2K oder 4K und mindestens 60 FPS empfehlenswert.

Eine zu niedrige Bildwiederholrate kann sogar zu Übelkeit führen.

Die verschiedenen Arten der VR-Brillen

Sony PlayStation VR (c) Sony

Sony PlayStation VR (c) Sony

Eine VR-Brille wird auf zwei verschiedene Bauweisen konstruiert. Der Bildschirm, genannt Head-Mounted-Display, wird entweder als eigenständiges Panel fest installiert oder in Form eines Smartphones realisiert. Beide Variationen haben Vor- und Nachteile:

Vorteile mit Smartphone

  • Leichtere VR-Brille
  • Günstigere Herstellungskosten und dadurch Einzelhandelspreis

Vorteile mit dediziertem Display

  • Oft bessere Bildqualität
  • Sofort einsatzbereit

Nachteile mit Smartphone

  • Handy während der VR-Nutzung nur eingeschränkt nutzbar
  • Akku des Handys wird stark beansprucht

Nachteile mit dediziertem Display

  • Relativ klobige und schwere VR-Brille
  • Deutlich teurer bei der Anschaffung

Seitdem Smartphones verstärkt mit 2K- und auch 4K-Displays herauskommen, werden auch immer mehr Brillen entwickelt, die speziell für den Einsatz mit dem Handy konzipiert sind.

Große Hersteller wie Samsung und Sony haben bereits entsprechende Produkte im Portfolio.

Marktübersicht von VR-Brillen

Samsung Gear VR

Die Samsung Gear VR kann bei manchen Anbietern auch beim Abschluss eines Handyvertrags gratis ergattert werden. Im regulären Verkauf kostet das Produkt etwa 70 Euro. Kompatibel ist das Gerät mit den Smartphones; Galaxy S7, Galaxy S7 edge, Galaxy Note5, S6 Galaxy edge+, Galaxy S6, Galaxy S6 edge.

Es gibt zwei Anschlüsse für Smartphones, USB Typ C und Micro-USB. Neben den gewohnten Bedienelementen gibt es auch ein Touchpad an der Seite.

Sony PlayStation VR

Hierbei handelt es sich um eine Variante für die Spielkonsole PlayStation 4. Das Gerät kostet stolze 399 Euro, beinhaltet allerdings auch ein 5,7 Zoll großes OLED-Display. Die Auflösung könnte allerdings höher sein. Sie beträgt nur 1.920 x 1.080 Pixel, was 960 x 1.080 Pixel für jedes Auge entspricht.

Eine PlayStation Kamera muss ebenfalls separat erworben werden. Wer jedoch oft spielt, für den könnte sich die Investition lohnen.

Weitere VR-Brillen

Außer den zwei oben genannten Exemplaren gibt es unter anderem noch von LG die 360 VR, von Zeiss die VR One / One GX und die HTC Vive. Außerdem hat der Smartphone-Hersteller Xiaomi jüngst seine Play VR vorgestellt.

Alcatel bietet VR für wenig Geld

Alcatel Idol 4 (s) (c) Alcatel

Alcatel Idol 4 (s) (c) Alcatel

Die neuen Alcatel-Smartphones Idol 4 und Idol 4S kommen standardmäßig mit einer kostenlosen VR-Brille daher. So hat modeo beispielsweise mehrere spannende Angebote mit diesem Handy parat.

Der Tarif e-plus Ay Allnet Plus (+0) bietet euch das Alcatel Idol 4 mit VR-Brille für einmalig 1 Euro und 29,99 Euro monatlich. Es gibt neben einer Flatrate ins Fest- und Mobilfunknetz auch eine 2 GB umfassende Internetflatrate.

Die besser ausgestattete Variante Alcatel Idol 4S könnt ihr mit großzügigem Telekom-Tarif ergattern. Flatrates für SMS und Telefonate nach Deutschland sind inbegriffen, genauso wie eine 3 GB umfassende LTE-Flat.
Einmalig 1 Euro für das Handy und im ersten Jahr 44,95 Euro Grundgebühr klingen durchaus fair.

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