Vorschau Sony Xperia miro
Spannend angekündigt auf Facebook, präsentierte Sony nun das Sony Xperia miro als ein Smartphone für Einsteiger mit besonders leichtem und schnellem Zugang gleich auch zu diesem nunmehr weltumfassenden sozialen Netzwerk. Eingebaut ist deshalb speziell für die Video-Kommunikation eine Chat-Camera, um sich live auch in die Augen schauen zu können. Für richtige Foto- und Videoaufnahmen gibt es aber außerdem noch eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz.
So sieht dann die Bestückung aus:
Android Ice Cream, Display 3,5 Zoll, GSM-EDGE, UMTS-HSPA, Speicher 4GB+32GB, Akku 1.500mAh, Kamera 5 Megapixel, WLAN, DLNA, Bluetooth 4.0
Gesteuert wird das Xperia Miro dann über einen kratzfesten 3,5 Zoll großen Touchscreen mit der allerdings etwas geringen Auflösung von 320 x 480 Pixel. Ein Single-Core-Prozessor liefert eine Taktrate von 800 MHz für die Software-Plattform Android 4.0 Ice Cream Sandwich.
Intern stellt ein Flash-Speicher 4 GByte Platz für Anwendungen zur Verfügung, wobei fast die Hälfte davon die eigene Betriebssoftware belegt und dann noch etwa 2,2 GByte frei bleiben. Aber wir sind ja bei dem Google-Betriebssystem, und da ist ohne weiteres ein Steckplatz für microSD-Karten möglich und somit werden zusätzliche 32 GByte aufrüstbar.
Das Smartphone funkt auf den GSM-EDGE- und UMTS-HSPA-Frequenzen, weiterhin empfängt es GPS-Signale, ist über WLAN erreichbar und unterstützt DLNA und Bluetooth – damit verfügt es über ein fast komplettes mobiles Kommunikationsnetz.
Freilich, ein wenig unspektakulär ist die technische Ausrüstung schon. Aber bei ganz nüchterner Betrachtung sind es eine oder zwei Sekunden oder nur Bruchteile davon, die das Smartphone mit dem Single-Core-Prozessor von unter 1 GHz Taktrate länger als ein Hochleistungs-Chip braucht, um eine Webseite anzuzeigen – es geht immer noch alles ganz schön schnell. Eher spektakulär wirkt da schon der Preis, denn für diesen Leistungsumfang ist es vergleichsweise im unteren Preissegment eingeordnet (hier deshalb mal der Handyvergleich Sony Xperia miro – Samsung Galaxy Pocket – HTC One V): Mit 219€ Listenpreis hat es Sony empfohlen, aber erfahrungsgemäß wird es bald unter der 200,-€-Marke zu haben sein. Dazu wird der Zugriff auf den Sony-Dienst Music Unlimited geliefert und das Aufrufen des Google Play-Shop besonders einfach gemacht.
Das Auffälligste aber ist bei “einem Sony” wie immer das Design. Sie sehen schon so aus, wie die Deutschen zur Zeit Fußball spielen: leicht und unbeschwert. Und sie sind eindeutig zu erkennen. Wobei Sony wie immer auch Wert auf Kleinigkeiten legt: Eine LED im Gehäuse signalisiert das Eintreffen von persönlichen Nachrichten und informiert über den Online-Status. Also insgesamt ist das Sony Xperia miro eine runde Sache und ansehnliche neueste Technik.

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