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Unterwegs spielen: Online- und Browsergames für Smartphones boomen

Handys und Smartphones sind aus dem Alltag vieler Verbraucher nicht mehr wegzudenken. Die Geräte haben technisch mittlerweile den Level kleiner Computer erreicht und lassen sich für vielfältige Zwecke einsetzen. Dies hat aber auch seinen Preis: Gute Smartphones kosten heutzutage mehrere hundert Euros. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer Handyversicherung zu empfehlen. Die meisten Versicherungen decken Display- und Bruchschäden, Wasserschäden sowie Schäden durch Bedienungsfehler ab. Zudem sind Diebstahl und vorsätzliche Beschädigung des Geräts durch unberechtigte Dritte im Leistungsumfang enthalten.

Das Smartphone wird zum Alleskönner

Mittlerweile gibt es zahlreiche mobile Anwendungen und verschiedene Arten von Software, sogenannte Apps, die eine bestimmte Funktion für den Benutzer erfüllen. Smartphones verbinden den Besitzer drahtlos mit dem Internet, dieser kann durch die Anwendung von Apps von unterwegs aus Produkte einkaufen, Filme schauen und Musik hören. Spiele können auf vielen Geräten ebenfalls problemlos ausgeführt werden. Gerade Online- bzw. Browsergames erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Smartphone

Mobile Anwendungen erfreuen sich auch im Spielebereich wachsender Beliebtheit.

Boom bei Handy- und Smartphone-Spielen

Aufgrund rasanter technologischer Entwicklung im Handy- und Smartphone-Bereich befindet sich die Gaming-Branche im ständigen Wandel. Spiele-Apps für Online- bzw. Browsergames, die keine Konsolen oder spezielle Software benötigen und auf mobilen Endgeräten anwendbar sind, werden in Deutschland beim Konsumenten zunehmend beliebter. Wer viel Zeit mit Spielen auf dem Smartphone verbringt, sollte beim Kauf des nächsten Gerätes neben den klassischen Aspekten, wie z.B. die Akkulaufzeit, auch auf die Auflösung des Displays und die Pixeldichte achten. So wird auch der Spielspaß gewährleistet. Laut verivox.de“ bietet beispielsweise das Samsung Galaxy S5 mit 1080 x 1920 Pixel eine deutlich höhere Auflösung als das iPhone 5 von Apple mit 640 x 1136 Pixel. Auch das iPhone 6 verfügt über keine höhere Auflösung, lediglich die „Plus“-Variante des Apple-Smartphones kann mit dem Modell von Samsung mithalten, ist dafür allerdings größer. Das Smartphone sollte generell auf die Gewohnheiten und Bedürfnisse des jeweiligen Benutzers abgestimmt sein.

Verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten

Viele Browsergames sind kostenpflichtig, bei der Bezahlung gibt es mehrere Alternativen. Hier kann zwischen unterschiedlichen Bezahlmodellen gewählt werden. Im Folgenden werden drei Modelle vorgestellt:

  • Free-to-play: Bei diesem Bezahlmodell kann sich der Benutzer kostenlos registrieren, der Download ist ebenfalls umsonst. Die meisten Anbieter finanzieren sich hier über den Verkauf von Spielezubehör.
  • Freemium: Hier kann der Konsument ein kostenloses Basisangebot auswählen und dieses kostenpflichtig erweitern. Dieses Bezahlmodell wird häufig für Apps verwendet, da sich gerade in diesem Bereich Anwendungen schnell weiterentwickeln und es dementsprechend viele Erweiterungen gibt.
  • Premium Casual: Eine Testversion steht kostenlos zur Verfügung. Will der Konsument das Spiel im vollen Umfang nutzen, muss er dieses kostenpflichtig erwerben.

Hart umkämpfter Markt

Unter den Anbietern von Spieleplattformen herrscht ein harter Wettbewerb. Die größten Unternehmen in diesem Bereich in Deutschland sind Bigpoint und King.com & Co. Das Angebot an Spielen ist groß, spezielle Datenbanken können bei der Suche helfen. Die Spiele können beispielsweise bei der Suche nach Neuerscheinungen und Beliebtheit sortiert werden.

Online und Browsergames auch bei Frauen beliebt

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Anteil weiblicher Spieler bei Browsergames im Jahr 2013 bei 48 Prozent. Die Statistik zeigt des Weiteren den Anteil von Spielerinnen bei Online-Games. Gerade in dieser Sparte basteln die Spiele-Entwickler an vielen neuen Anwendungen. Durch neue Spielabläufe und intuitive Steuerungen sollen die Spiele auch zunehmend auf mobilen Endgeräten zur Verfügung stehen. Bei der erwähnten Datenerhebung ergab eine Aufteilung nach Geschlecht und Alter folgendes Bild: Die größte Gruppe der Gamer ist weiblich und unter 18 Jahre alt. Somit werden Stereotype widerlegt, nachdem der typische Computerspieler der männliche Jugendliche sei. Diese Gruppe rangiert mit 17 Prozent lediglich auf dem dritten Platz. Nach Informationen des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) hinsichtlich der Nutzung digitaler Spiele lag zu Beginn des Jahres 2014 der Anteil von Frauen in diesem Bereich bei 47 Prozent. In Zahlen ausgedrückt: Insgesamt 13,5 Millionen Frauen spielen regelmäßig an Computern, Konsolen oder anderen Geräten. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 25.000 Deutschen durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Im Rahmen dieser Befragung wurde das Nutzerverhalten von elektronischen Unterhaltungsangeboten für Computer, stationäre und mobile Konsolen, digitale Spiele-Apps für Smartphones und Tablets sowie Browser- und Online-Spiele untersucht. Ein Grund für die aufgezeigte Entwicklung ist das große Angebot an Online-Games sowie die vielfältigen Genres: Ob Online-Rollenspiele, browserbasierte Aufbau- und Rennsimulationen, Action- und Strategiespiele, Knobel- oder Kartenspiele – mittlerweile decken die Online-Spiele nahezu das gesamte Spektrum der Konsolenspiele ab.

Geschlechtsspezifische Unterschiede bleiben bestehen

Durch die große Auswahl werden geschlechterübergreifend viele Personen angesprochen, geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Spieleauswahl bleiben indes weiterhin bestehen. Während männliche Spieler Actionspiele präferieren, stehen bei Spielerinnen Aufbausimulationen und Puzzles hoch im Kurs. Die Gaming-Branche hat auf die hohe Zahl an weiblichen Spielern reagiert und entwickelt gezielt Spiele für diese Zielgruppe. Des Weiteren gibt es altersspezifische Unterschiede bei der Anwendung von Games. Erwachsene Frauen spielen häufiger zwischendurch, diese Tätigkeit fällt meist relativ kurz aus. Jüngere Frauen nehmen sich da schon mehr Zeit, genauso wie männliche Nutzer, die ein Spiel gerne auch mal ausgiebig testen. Bei jüngeren Spielern steht das miteinander spielen häufiger im Fokus als bei den älteren Spielern. Entweder spielen sie gemeinsam in einem Raum oder sie vernetzen sich über das Internet. Viele Spiele-Apps für das Smartphone sind so programmiert, dass mehrere Spieler an einem Spiel teilnehmen können.

Blick in die Zukunft – Wohin entwickelt sich das Gaming?

Diese Frage lässt sich nicht mit Sicherheit beantworten. Das Mobile Gaming auf dem Smartphone ist nach wie vor ein großer Wachstumstreiber, diese Sparte wird auch in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen. Aufgrund der Zunahme von Smartphones prognostizieren Beobachter einen weiter zunehmenden Trend Richtung mobile Endgeräte. Sowohl die Hersteller von Smartphones als auch die Spiele-Entwickler werden noch stärker auf diesen Zug aufspringen und für weitere Innovationen sorgen.

Bildquellen:

Bild: pixabay.com © JESHOOTS (CC0 1.0)

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