Telekommunikation
Es war ja schon einigermaßen peinlich und gefunden wurde eigentlich auch keine zufriedenstellende Lösung für das Antennagate vom … Aber naja das ist hinreichend bekannt und wir wollen die unbestrittenen überwiegend guten Eigenschaften des Apple iPhone 4 auch nicht schmälern. Daß die Empfangs-Technologie von Smartphones kein leicht zu lösendes Problem ist und für alle Hersteller eine Herausforderung darstellt , das ist auf diese Art sehr deutlich geworden. Dieser Aufgabe haben sich weltweit viele Forschergruppen und Spezialunternehmen intensiv gewidmet.
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Zunächst ist es eine Konkurrenz zu Skype, dem Internet-Telefonie-Vermittler, und es ist auch bisher nur in Amerika und Kanada verfügbar: Google ermöglicht seinen Account-Nutzern über seinen Google-Mail-Service Anrufe ins Fest- und Mobilfunknetz und auch die Erreichbarkeit über eine persönliche Google-Voice-Nummer. Dieser VoiP-Dienst ist erstmal ein Test innerhalb Nordamerikas, denn Auslandsgespräche kosten dann schon Gebühren, aber eben auch deutlich niedrigere als bei anderen Anbietern. Und wie wir Google bisher kennen, wird es nicht bei so kleinen Sachen bleiben. Dieser Service, der bisher auch nur vom Festnetz aus funktioniert, ist natürlich technisch auch beim Mobilfunk mit jedem internetfähigen Smartphone möglich. Also ist naiv, wer Bescheidenes dabei denkt… Steht uns hier ein neuer Wettbewerb ins Haus?
Quelle: zdnet.de

Jeder fünfte Mobilfunker surft mit seinem Smartphone auch im Internet und jeden Monat werden es 20 Millionen weltweit mehr. Klar, da gehen unheimlich viele Daten über die Sender. Den Mobilfunkanbietern wird das laut der “Financial Times Deutschland” zu viel, die Wirtschaftlichkeit ihres Sevices würde darunter leiden.
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18 km pro Stunde Fluggeschwindigkeit
erreicht ein ferngesteuerter Quadcopter AR.Drone von Parrot, das sich Besitzer des iPhone jetzt über ausgewählte Saturn-Elektronikmärkte als ihr High-Tech-Spielzeug zulegen können. Für 12 Minuten hält sich dieser Fernlenk-Hubschrauber in der Luft. Die in den Apple-Geräten installierten Gyrosensoren machen die Steuerung möglich zusammen mit Ultraschallsensoren, zwei Kameras und einem Autopiloten.
Letzterer kann den Quadcopter starten, in eine stabile Fluglage bringen und ihn auch wieder landen, falls ein Anruf oder eine SMS auf dem iPhone eingehen. In Verbindung steht das Fluggerät mit seiner iSteuerung per WLAN und überträgt so auch Live-Bilder aus der bordeigenen Kamera, wenn erwünscht damit auch gleich ins Internet. Wer weiß, was wir in Zukunft nun alles noch zu sehen bekommen?!
Quelle: heise online
70 Prozent
der bei einer repräsentativen Umfrage interviewten Deutschen können sich vorstellen, eher auf ihr Handy zu verzichten als auf andere wichtigen Dinge. Nur 20% würden eher ihr Auto hergeben, gar wenige 13% ziehen das Mobiltelefon Sexabenteuern vor, aber 58% lassen sogar Fußball beiseite, wenn sie nur ihr Handy behalten können.
Nun gut, Fußball kann man ja heutzutage auch Life mit Handy-TV erleben, dafür rüsten die Sender gerade massiv auf. Das HTC Desire und Wildfire, das Nokia 5630 Xpress Music und N96, das Samsung S8500 Wave, das SonyEricsson W995 oder Xperia X10 sind beispielsweise dafür geeignet. Man kann auch per Handy im Internet ganz schnell und bequem ein Auto mieten, mit allen modernen Smartphones ist man mobil natürlich überallhin online verbunden. Naja und für das Wichtigste, da bietet das Mobiltelefon dann wohl wirklich keinen richtigen Ersatz!

Für die auch der Kunst aufgeschlossenen Leser unseres Blogs möchten wir heute mal aufmerksam machen auf eine Kunstausstellung, die sich direkt dem Hauptgegenstand unseres Interesses widmet.
Es ist doch schon ziemlich lange her, als die Deutsche Reichsbahn vor über 90 Jahren erste Versuche mit einem mobilen Funktelefon unternahm und für Ihre Fahrgäste zwischen Hamburg und Berlin nutzbar machte. Fünfzig Jahre später dann in den Siebzigern gab es bereits die ersten Autotelefone als ziemlich schwere und unhandliche Kästen bis 1983 Motorola das weltweit erste kommerzielle Mobiltelefon vorstellte. Mit der Schaffung des analogen C-Netzes begann in Deutschland ein phänomenaler Siegeszug der mobilen Telefonie für Jedermann innerhalb der kurzen Zeitspanne von etwa nur 25 Jahren bis zum globalen digitalen Datenaustausch von heute.
Unter dem Motto "Welt in der Hand" veranstaltet das Kunst-Haus Dresden (immerhin stammt aus der dortigen “Sixtinischen Kapelle” von Michelangelo das Nokia-Logo der beiden sich berührenden Hände) noch bis 23.Mai eine Ausstellung, die diese atemberaubende Entwicklung deutlich werden läßt: ”Kaum eine technologische Innovation der vergangenen Jahrzehnte hat ähnlich mühelos und schnell eine so massenhafte Verbreitung gefunden und dabei derart umfassend von unserem Alltag Besitz ergriffen wie das tragbare Telefon” heißt es im Ausstellungstext. Damit konnte gerade diese Technologie wie keine andere die Kommunikation der Menschen, ihren Lebensstil und Lebensstandard so weitgehend beeinflussen – die rasant gestiegene Nutzung in Afrika ist ein beeindruckendes Zeugnis dafür.
Aber die Wandlung des mobilen Funkapparates ausschließlich zum Telefonieren bis hin zum tragbaren Minicomputer ist untrennbar verbunden mit der Miniaturisierung der Elektrotechnik und der Entwicklung und des Ausbaues der elektronischen Datenverarbeitung und Schaffung von Software-Innovationen bis hin zur Erfindung des Internet. Es umfaßt eine der wahrscheinlich spannendsten Geschichten der Technik unserer menschlichen Zivilisation der Neuzeit und besitzt dabei noch soviel Potential, dass die Phantasie mit der Realität fast kaum Schritt halten kann. Dies alles zusammengefaßt sehen und erleben in einer abwechslungsreichen Ausstellung und dann gleich das schöne wiedererstandene sächsische Elbflorenz besuchen, das gibt ein lohnendes Ziel für einen schönen Wochenendausflug.
Passend dazu ist in der aktuellen Ausgabe der Kunstzeitschrift “Art” zu lesen, dass die erste deutsche Applikation für iPhone und iPod für das NRW-Forum in Düsseldorf als “Führer zum und durchs Museum” ganz neue Zielgruppen als Besucher erschließen möchte. Es bietet mit seinem Inhalt relevante Hintergrundinformationen rund um die Ausstellungsexponate an, führt die Nutzer in den Kunstprozess ein, läßt die Kunstwerke neu erleben und wird so fast schon selbst zum Kunstobjekt. Immerhin verzeichnet dieses Angebot täglich einen Zuwachs von 500 Downloads täglich und hat damit wohl einen Volltreffer ins Schwarze gelandet. Die Akzeptanz soll durch in Zukunft geplante iPhone-Konzerte und Videostreams zu Künstlern und diversen Veranstaltungen im Ausstellungshaus weiterhin steigen. Jedenfalls widerlegt dieses große Interesse den Vorwurf, die jungen Handytelefonierer würden sich nur für ihre “Quasseldinger und Spiele und so” begeistern, sehr eindrucksvoll und hoffnungsfroh. Und weil auch die Technik einem ständigen Fortschritt verpflichtet ist, werden auch die Anwendungen immer vielfältiger, spannender und bieten für jeden Menschen interessante Aspekte.

Nach drei Jahren des www-freien Fliegens können sich Passagiere der Lufthansa künftig wieder auf Internetanschluß während des Fluges freuen. Zusammen mit dem Kooperationspartner Panasonic Avionics startet das Unternehmen wieder mit Breitbandanschluß an Bord.
Quelle: Heise. Bildquelle: SpiegelOnline