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Nokia 808 PureView: Vorbestellung schon für 499,-€ möglich – eine Nachlese vom MobileWorldCongress 2012

Nokia 808 PureView Nokia 808 PureView: Vorbestellung schon für 499, € möglich   eine Nachlese vom MobileWorldCongress 2012
Pixelwahn nennen es die einen, furiose Technik die anderen. Mit dem Nokia 808 PureView stellten die Finnen der erstaunten Öffentlichkeit ein neues Smartphone vor, das mit seiner 41-Megapixel-Kamera ganz neue Maßstäbe setzt. Das Objektiv wie immer von Carl Zeiss macht es möglich, zusammen mit dem hochempfindlichen Fotosensor die Schärfe der Kameraaufnahmen entscheidend zu verbessern.
Nun hört man ja oft die Kritik, mehr Pixel brächten allein überhaupt keine Qualitätsverbesserung. Das ist zwar auch richtig, aber es ist eben nur die halbe Wahrheit. Natürlich muß der für die Optik verantwortliche Konstrukteur versuchen, ein Optimum herauszufinden. Denn nach der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Gaußschen Normalverteilung nimmt die Empfindlichkeit der Aufnahmetechnik mit einer immer weiter erhöhten Pixeldichte wieder ab.
Die Faktoren, die dafür noch eine Rolle spielen, sind neben der Zahl der Pixel ebenso deren Größe und Verteilung, also damit auch die gesamte Fläche des Sensors, auf die die Pixel als Abtastwerte aufgebracht sind. Sind sie zu wenig und zu groß auf der Sensorfläche angeordnet, dann wird das Bild verschwommen mit unklaren Konturen. Das trifft vor allem auf weit entfernte Objekte zu, die im Hintergrund eines Fotos nicht scharf dargestellt werden können.
Mit unseren eigenen Augen kommt es in solcher Situation dann zu optischen Täuschungen. Denn das Gehirn “rechnet” für uns aus, was das unklare Bild sein könnte und stellt dieses Ergebnis dann regelrecht falsch dar.

Andersherum führen auch zu kleine und zu viele Pixel zu ungenauen Abbildern. Das können wir zum Beispiel mit unseren Augen am nächtlichen Sternenhimmel beobachten: Die Sterne funkeln nicht etwa, weil sie wie Feuer flackern, sondern weil das sichtbare Licht dieser entfernten kleinen Sterne nur ein einziges Pixel unseres Auges trifft, aber durch unsere unstetigen Kopfbewegungen in jedem Moment ein anderes, was unser Gehirn als wechselndes Aufleuchten wiedergibt.
Diese mathematischen Operationen übernehmen beim Nokia Handy der Prozessor und das Betriebssystem. Auch hier hilft die Software beim Handy, die Darstellung naturnah zu gestalten und berechnet eine für unser Auge gewohntes Bild. So kann man am Ende dann zwar “nur” von einer echten 8-Megapixel-Kamera sprechen, die aber mit der 5-fachen Empfindlichkeit das gesamte sichtbare Lichtspektrum optisch sehr scharf darstellt.
Man sieht also: Mehr Pixel können zwar die Bildqualität verbessern, müssen aber mit mathematischen Formeln erst ein gutes Ergebnis sowohl für die Nah- als auch die Fernbereiche berechnen. Genau das macht das Nokia 808 PureView nun. Es ist doch herrlich, wenn auf einem guten Foto nicht nur im Vordergrund vielleicht das Geburtstagskind zu sehen ist, sondern auf dem Schnappschuß im Hintergrund auch die Geschenke erkennbar sind. Oder die Hauskatze frech ins Objektiv strahlt und weiter hinten die Vögel im Baum sichtbar sind…
Die einzige Frage, die mir dann in diesem Zusammenhang durch den Kopf schwirrt: Wieso kommt ein Mobiltelefonhersteller auf diese Idee und nicht einer für Kameras?!

Jedenfalls hat uns diese gute Idee das Nokia 808 PureView beschert. Zugegebenermaßen ist rein äußerlich die Rückseite des Handys mit dem Kamera-Aufwurf gewöhnungsbedürftig, aber das ist ja gerade das Problem der Smartphone-Designer: Begonnen mit der Sensorgröße bis zum Handy-Korpus – es ist einfach zu wenig Platz, es muß alles möglichst klein sein. Ein Widerspruch, der sich nur schwer auflösen läßt.

Leider hält das Display da nicht so richtig mit: 4 Zoll in der Diagonale mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixel ist dann doch etwas niedrig. Das ist gerade mal fast nur ein Drittel des Retina-Displays des iPhone 4. So können die hochauflösenden Fotos des Nokia 808 PureView nicht entsprechend glänzen.

Bis Mai werden wir uns noch gedulden müssen. Jedoch ist der Nokia 808 PureView Preis von empfohlenen 629€ bei Online-Bestellung heute schon unter die 500€-Marke gerutscht. Ob das am Betriebssystem liegt?

Google macht mobile Suche für Android und iOS schneller

Google Instant Preview Google macht mobile Suche für Android und iOS schneller

Instant-Preview: Die im Festnetz-Internet von Google eingeführte Darstellung der Suchergebnisliste mit Lupenfunktion für die unmittelbare Web-Seitenanzeige wird nun auch mobil. Diese Funktion erhält die Form eines Vorschau-Web-Seiten-Streams und ist für alle mit Android oder Apple-iOS ausgerüsteten Handys und Tablets verfügbar. Dabei können die gefundenen Webseiten auf dem Touchscreen per Fingerwisch und Zoom ebenso durchsucht werden, wie die Nutzer das bei den Apps, Dateien oder Bildern schon gewohnt sind. Voraussetzung für die Anzeige ist natürlich, daß die für die Suche ermittelten jeweiligen Ergebnisse auch in der mobilen Version vorliegen. Diese Form der Darstellung spart dann insgesamt viel Zeit, und das ist ja gerade bei der mobilen Internetnutzung sehr wichtig. Und es rückt auch bisher noch nicht oder nur zaghaft auf die mobilen Smartphones und Tablet-PC’s übertragene Anwendungen immer mehr ins Zentrum des Interesses. Nicht zuletzt wertet es auch die Gestaltung der mobilen Webseiten auf – das ist ja auch ein Grund, mobiles Internet häufig und gern zu nutzen.
Augmented Reality – das Einblenden von Informationen in Realbilder – oder Cloud-Computing zum Beispiel, also immer anspruchsvollere Software-Aufgaben bestimmen verstärkt die Zukunft des mobilen Internets . Auch die immer mehr erweiterte Bandbreite der Funkverbindungen, als nächstes dann die LTE-Technologie,  läßt immer komplexere Anwendungen zu. Innovationen wie eben auch Google’s Instant Preview beispielsweise, sind deshalb von den führenden Anbietern ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik und bieten uns Nutzern spannende Weiterentwicklungen. Denn die Zukunft sieht so aus, wie es Google-CEO Eric Schmidt formulierte: “Kinder haben heutzutage nur noch zwei Zustände: Entweder sie schlafen oder sie sind online.”

Neues aus der Handywelt >Google<

google nexus s Neues aus der Handywelt >Google<Die Navigationssoftware GoogleMaps liefert den Android-Nutzern bald eine Verbesserung der Fahrtstreckenangaben sowohl mit aktuellen Staumeldungen als auch mit den Erfahrungswerten aus der zu erwartender Verkehrsdichte. In den USA und bei unseren europäischen Nachbarn Frankreich, Italien und Großbritannien wurde dieser Dienst des dynamischen Routing schon eingeführt – hierzulande müssen wir leider noch längere Zeit warten. Google ist bemüht, eine Zusammenarbeit mit den Datenanbietern und die Freischaltung für diesen Service zu erreichen und hofft, den Verkehrslayer noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen zu können.
Dieser neue Google-Vorstoß macht natürlich den Herstellern der mobilen Navigationsgeräte das Leben um einiges schwerer – aber unser Handy entwickelt sich immer mehr zu einem All-In-One-Experten. Auch für Fußgänger bietet GoogleMaps ja schon eine praktische Navigationsanwendung.

Quelle: areamobile

Zahl des Tages

wp7 news Zahl des Tages1,5 Millionen Smartphones mit Windows Phone 7 konnten in den bisher sechs ersten Wochen nach Marktstart verkauft werden. Das macht pro Tag knapp 36.000 neue, mit Microsoftware aktivierte Handys und ist aber noch deutlich weniger als die 200.000 Androiden oder 270.000 Apples. Als Erfolg würde ich das nicht unbedingt werten, denn im Sog des steigenden Smartphonemarktes mit einem inzwischen sehr weit ausgebauten App-Angebot kann Microsoft nun im Windschatten etwas bequemer mitsegeln. Dort sind bisher auch erst 4.000 Windows-Apps angekommen – zwar mehr als für das iPhone oder die Google-Phones in so kurzer Zeit aus deren Anfangsphase – aber bei der heutigen Beliebtheit und des schnellen Portionierens schon mal bestehender Apps kann das auch nicht unbedingt euphorische Begeisterungsstürme hervorrufen. Außerdem ist und wird immer mehr gerade bei den Applikationen wohl die Qualität das entscheidende Merkmal für einen Markterfolg. Und eigentlich ist es für Beurteilungen sowieso noch viel zu früh: wie sich die Anbieter dann in ihren Marktnischen eingerichtet haben, läßt sich erst genau einschätzen, wenn Windows Phone 7 länger als ein Jahr mitgemischt hat. Schließlich gibts ja auch noch Samsung Bada, BlackBerry OS und Nokia MeeGo. Und gerade von Nokia könnten da ganz unerwartete Impulse mächtige Marktverschiebungen bringen, denn es wird von einer Implementierung von Microsofts Betriebssystem auf den finnischen Handys gemunkelt. Das würde wohl einiges ändern!

Quelle: ZDNet.de

App “Wikitude Drive” für Navigation mit realen Kamerabildern

wikitude news App Wikitude Drive für Navigation mit realen Kamerabildern

Wer ein Smartphone mit Augmented-Reality-Funktion besitzt, kann diesen Service jetzt auch bei der Verkehrs- und Wege-Navigation nutzen. Dazu muß das Handy so an der Windschutzscheibe befestigt sein oder in der Hand gehalten werden, daß das Kameraobjektiv freie Sicht in Wegerichtung behält. Auf die dargestellten Realbilder wird dann eine Kennzeichnung für die zu fahrende oder zu laufende Route in Echtzeit projiziert.

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Zahl des Tages

android os verteilung Zahl des TagesDreihunderttausend neue Smartphones mit Android schaffen sich weltweit die Mobiltelefonierer täglich an. Das teilte heute am frühen Morgen der Vize-Chef der Entwickler von Google, Andy Rubin per Twitter mit. Nun liegt die Zahl der neuen Nutzer des Betriebssystems von Google gleichauf mit den Aktivierungen für das iPhone-iOS von Apple und der Marktanteil ja auch schon bei beachtlichen 25%. Zwar kann man sich zwischen rund 50 Android-Handys entscheiden und bei Apple schaffen diese Zahlen lediglich 4 Modelle.

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Handy erkennt und beurteilt seine Nutzer

gesichtserkennung handy news1 Handy erkennt und beurteilt seine NutzerUnsere Handys sind ja noch so lernfähig, wer weiß was die uns noch für Überraschungen bringen. Die neueste Errungenschaft kommt diesbezüglich von der University of Manchester, wo findige Wissenschaftler der Handy-Software beigebracht haben, ihren Nutzer erkennen und sogar die Stimmung beurteilen zu können. Anhand von 22 mit der Kamera registrierten spezifischen Gesichtsmerkmalen und Mimik von der Stirn bis zum Kinn ist es in Echtzeit möglich, sofort eine entsprechende Gegenreaktion der Gerätesensorik auszulösen.

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Neue Technologien für neue Handys

Xperia X8 White Front2 Neue Technologien für neue HandysMit diesem Artikel möchten wir einen Überblick zu aktuellsten Technologien geben, die die Zukunft für die neuen Handys bereithält:
GPS:  Microsoft entwickelt die Orientierung ohne Navigations-Satelliten mit mathematischer Sensorauswertung von Wegedaten im Handy.
Bilderkennung: Intelligente Handy-Software zur Gefahrenwarnung im Straßenverkehr von der Uni Kassel verhindert Unfälle.
Lokalisierung: Von Facebook, das nun bald den Aufenthaltsort seiner Teilnehmer zeigt, bis zum Iris-Scanner, der dann wirklich alles weiß.

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Zahl des Tages

App graphic Zahl des Tages29 Prozent aller Apps
sind behaftet mit zuviel Neugier – sie greifen unbemerkt von ihren Anwendern auf Ortsangaben zu, berichtet Technology Review.  Dazu untersuchte das amerikanische Handy-Sicherheits-Software-Unternehmen Lookout 300.000 Apps. Beim iPhone ist dieser Prozentsatz sogar noch höher und liegt bei 33%. Mehr als 14% der Apps versuchen sogar, Kontaktadressen zu lesen und die im Internet an die Dritthersteller der Software-Tools, also der Frameworks, die bei 47% der Apps zu deren Konstruktion verwendet werden, weiterzuleiten. All diese Fakten enthalten die Beschreibungen der App-Anwendungen natürlich nicht. So werden Sicherheitslücken bei den Android-Handys und bei Apple-Handys ausgenutzt, deren Risiken in den Stores von Apple und Google selbst trotz genauer Kontrollen und Warnungen nie ganz auszuschließen sind. Für den Anwender besteht dann die Gefahr, daß das Handy von Angreifern übernommen werden kann – kein schöner Gedanke! Deshalb sollte man nie wahllos alle möglichen Apps laden, sondern sich schon die Mühe machen, etwas genauer zu prüfen, was man wirklich braucht und was die App wirklich leistet.

Zahl des Tages

motorola XT7201 Zahl des Tages200.000 Android-Smartphones
werden täglich weltweit aktiviert. Das bedeutet, daß jede Sekunde mehr als zwei Android-Mobiltelefone verkauft werden, oder etwas genauer noch: aller zwei Sekunden kommen 5 neue Smartphones dazu. Damit wurde eine Verdopplung der Anzahl der verkauften Smartphones mit dem Google-Betriebssystem innerhalb zweier Monate erreicht.
Der weltweite Anteil dieser Android-Handys ist so auf 17%, in den USA sogar auf 34% gewachsen, und insgesamt damit um satte 886% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.  Auf diese Weise hat Apple trotz 3 Millionen verkaufter iPhone 4 an Boden verloren und der ehemalige Spitzenreiter seit immerhin drei Jahren in Folge, RIM, mit seinen BlackBerry-Handys ebenfalls. Gewinner dieser Entwicklung sind das Motorola Milestone, sowie das HTC Desire und das Samsung Galaxy S.

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