Die Finnen kommen! Europa zittert. Na gut, das liegt nicht so direkt an Nokia… Aber eine kleine Sensation ist es schon, was der finnische Handyhersteller da vorige Woche präsentiert hat. Eine Armada Hightech von Superyacht bis Rennboot, alles dabei. Das Lumia 800 führt als “Großer” den Reigen an. Mit dem Lumia 71o steht ein preisgünstigeres und nur wenig leistungsverringertes Smartphone bereit. Und die Asha 200, Asha 201, Asha 300 und Asha 303 als Alternative komplettieren die Serie der mobilen PC’s zum Schnäppchenpreis, um eine weitgefächerte Kundschaft für Nokia und Microsoft zu gewinnen.
Allerdings ist etwas verwunderlich, daß Nokia sich so gar nicht über die nun schon wieder völlig andere Systematik der Namensgebung für seine Handys äußert – ein arg großes Durcheinander, wie ich finde! Dieses regelrechte Zahlen- und Buchstaben-Chaos ist hoffentlich kein Gleichnis für den Zustand des Konzerns…
Jedenfalls sind in den letzten Tagen nun schon die ersten Meinungen veröffentlicht worden. Von Zustimmung über Gleichgültigkeit bis Ablehnung alles dabei, klar. So ist das nun mal.
Zuerst ein paar Worte zum Nokia Lumia 800. Es soll neue Maßstäbe bei Design und Nutzerfreundlichkeit setzen. Die von Nokia bisher gewohnte ausgezeichnete Produktqualität bildet die Basis dafür. Aber vor allem die Partnerschaft mit Microsoft soll den Quantensprung des “ersten echten Windows-Phones” mit der brandneuen Betriebssystem-Version “Mango” vollbringen. Die wird zwar nach und nach jedes bisher erschienene Windows-Handy von Samsung, HTC und LG auch als Update bekommen. Aber Nokia durfte sie immerhin erstmalig modifizieren mit seinen eigenen Diensten als Icons gleich auf dem Startbildschirm. Und das ist dann der Ausgangspunkt für den Rundum-Service der Nokia- Smartphones, die sogenannten “Ökosysteme”. Denn Alleinstellungsmerkmale sind umso schwieriger zu erschaffen, je mehr man sich dem Wettbewerb auf gleicher Stufe der mit vielen Wettbewerbern “geteilten” Windows Phone Plattform überläßt.
Das Flaggschiff Lumia 800 wird also nun ein leistungsstarkes Smartphone mit einem etwas anderen, sogar spartanischen Design. Auffällig ist im ersten Moment sofort die gewölbte Oberfläche des Displays. Das ermöglicht einen besseren Blickwinkel und verhindert obendrein auch störende Spiegelungseffekte. So kann es sich vielleicht sogar aus der Masse der Konkurrenten herausheben. Zumindest entwickelt es einen eigenen Stil – eine Patentklage seitens Apple muß es nicht befürchten, soviel steht fest. Und es kann der Microsoft-Plattform Windows Phone einen deutlichen Schub geben, wofür es ja auch an den Start geht.
“Put the people first”, der Werbespruch von Microsoft soll bedeuten, durch eine stringente und logische Kombination von nur wenigen Schritten mit Mango intuitiv zur Bedienung des Smartphones zu gelangen. Da in der Basis-Software selbst schon viele Funktionen integriert sind, werden zusätzlich viel weniger Apps benötigt. Eine der Hauptstärken ist dabei auf alle Fälle die hohe Viren- und Trojaner-Sicherheit.
Erste Tests auf der Nokia-Präsentation mit der ebenfalls erstmalig neu vorgestellten Software Windows Phone 7.5 Mango zeigten eine wesentlich flüssigere Bedienung und Anzeige von Objekten. Es reagiert präzise auf die manuellen Eingaben auf dem Touchscreen und ist damit eigentlich sogar deutlich besser als iOS und Android, ICS und RIM.
Mit dem integrierten 1,4-GHz-Single-Core-Prozessor ist das Lumia 800 augenscheinlich recht flott unterwegs. Anwendungen öffnen sich sekundenschnell, Webseiten bauen sich in Windeseile auf, Multitouch funktioniert stufenlos. Auch ohne einen Dual-Core-Prozessor, welcher bei aktuellen Top-Smartphones nun schon häufig zum Einsatz kommt, läuft die Software wie geschmiert. Unterstützt von schnellen Datenschnittstellen mit USB, Bluetooth, WLAN und HSPA ergibt sich eine optimale mobile Anbindung an das gesamte “Weltgeschehen”. Leider läßt sich, wie bei Windows Phone üblich, der 16 GByte große Speicher nicht erweitern. Eigentlich dürfte diese Datenmenge aber trotzdem genügen, um viele Anwendungen, Fotos, Songs und Videos immer parat zu haben.
Apropos Kamera, die macht durchaus einen guten Eindruck mit ihren 8-Megapixel und der Carl-Zeiss-Optik mit LED-Blitz und HD-720p-Camcorder. Auch schwache Lichtverhältnisse liefern noch gute Aufnahmen mit Helligkeit und Schärfe. Unmittelbar gleich am Smartphone lassen sich die Bilder technisch verbessern und können auch sofort in der Microsoft Cloud abgespeichert und parallel dazu per E-Mail oder direkt an Facebook versendet werden. Der jedem Nutzer zur Verfügung stehende Speicherplatz in der Cloud ist nochmal 25 GB groß, bietet so zur Ergänzung nochmal eine Menge Raum als elektronisches Gedächtnis.
Neu ist zudem ein weiteres hilfreiches Feature, die Turn-by-turn-Navigation mit Sprachansage Nokia Drive. Sie funktioniert auch offline mit auf dem Smartphone gespeicherten Kartenmaterial und kennt weltweit 69 Millionen Locations, findet sich also in jedem Winkel der Erde zurecht.
Damit zum Nokia Lumia 710: Es hat den gleichen Prozessor wie das Lumia 800, also 1,4 GHz, lediglich die integrierte Kamera mit ihrer Empfindlichkeit von 5 Megapixel und der interne Speicher der Größe 8 GB liegen unter der des großen Smartphones. Auch wurde am Display etwas gespart, es wurde kein AMOLED, sondern ein LCD-Touchscreen verbaut. Etwas stilgerechter für die junge Generation ist die Möglichkeit des Wechselns der farbigen Rückschalen. Ansonsten bietet es gleichen Komfort und Service auch ohne Abstriche oder Änderungen an der Bedienoberfläche oder den Apps.
Mit der neuen Serie Nokia Asha 200, 201, 300 und 303 wurden zudem Einsteiger-Smartphones präsentiert, die alle über eine Kombination aus QWERTZ-Tastatur und Touchscreen verfügen. Auch sie haben mit dem Nokia-Browser Zugang zur Nokia-Cloud und sollen dank Komprimierung der Webseiten 90 Prozent der Daten einsparen und so das Surfen stark beschleunigen.
Die diesjährige Funkausstellung in Berlin kündigt sich mit vielen Neuerungen an – die Handy-Hersteller überbieten sich im Vorfeld geradezu mit der Vorstellung künftiger Superlativen. Samsung nun krempelt sogar sein System zur Namensgebung seiner Smartphones um. Zur Unterscheidung der Ausstattungen und mithin des Preises kommen die Buchstabenkürzel S, R, W, M, und Y zu den schon eingeführten Reihen “Galaxy”, “Wave”, vielleicht auch wieder “Chat” und “Corby” hinzu.
Zum Sony Ericsson Xperia Neo: Formschön ist es unzweifelhaft. Trendy. Poppig. Multimedial. Die Disco für die Hosentasche. Nicht üppig allerdings ist mit 9,4cm die Displaydiagonale. Aber umso großzügiger sind die Bildpixel proportioniert. Sony Ericsson verarbeitet seine Displays mit einer speziellen Technologie, der Mobile BRAVIA® Engine, was als Akronym für “Best Resolution Audio Visual Integrated Architecture” steht. Entwickelt wurde so ein Reality-Bildschirm, der bisher schon die Sony-LCD-Fernseher auszeichnet und nun auch die Displays der SonyEricsson-Smartphones in eine brillante Bühne verwandelt. Angetrieben wird diese ganze Technik durch die Hardware mit dem Chip-Satz von 1GHz und mit der Software Android 2.3. Auf diese Weise ist ein Smartphone vom Technologieunternehmen SonyEricsson entwickelt worden, das sich preislich im Mittelfeld bewegt, aber eine Technik zu bieten hat, die sich in der Spitzenklasse behaupten kann. Es führt die Befehle flüssig aus und bereitet so beim Navigieren und Surfen wahre Freude. Weiterlesen >>
Mit dem N9 veröffentlicht Nokia das erste Smartphone mit dem Betriebssystem Meego. Das Linux-basierte Betriebsystem ist eine Verschmelzung von Nokias Maemo und Intels Moblin-Projekt und könnte Nokia vielleicht wieder auf Augenhöhe mit anderen Smartphone-Herstellern bringen.
Die technischen Daten des Nokia N9 sprechen auch dafür: Eine 8-Megapixel-Kamera mit Carl Zeiss Optik steht für atemberaubende 16:9 Aufnahmen und Videos in HD-Qualität bereit. Das 3,9 Zoll große AMOLED-Display aus kratzresistenten abgerundeten 2.5D Corning® Gorilla® Glas mit Touchscreen und 16,7 Millionen Farben bei einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln (16:9 FWVGA) ist nicht das größte seiner Art, verhilft dem Handy dafür aber zu handlichen Maßen, nämlich 116.45 mm in der Länge, 61.2 mm in der Breite und 7.6-12.1 mm in der Höhe. Sollte also auch mit seinem Gewicht von 135 Gramm ein idealer Begleiter für die Hosentasche sein. NFC (Near Field Communication) bietet einfachsten Datenaustausch und Kommunikation mit anderen Geräten. Die für aktuelle Smartphones gebräuchlichen Standard-Kommunikationsprotokolle wie WLAN IEEE802.11 a/b/g/n, Bluetooth in Version 2.1 +EDR, USB 2.0, GPRS/EDGE und HSDPA sind natürlich ebenso vertreten. Die 1 GHz CPU ist leider nur Single-Core, läuft aber in Verbindung mit dem eigenen Grafikbeschleuniger sicher sehr performant. In Sachen Speicher glänzt das N9 mit 1 GB RAM und wahlweisse 16 oder 64 GB internen Speicher.
Erhältlich ist das Nokia N9 in den drei Farben Hellblau, Schwarz und Magenta voraussichtlich ab Oktober 2011. Mehr Infos und aktuelle Preise erfahren Sie wie immer in unserem Nokia N9 Preisvergleich täglich aktualisiert.
Am interessantesten ist wohl das Betriebsystem. Bei Meego gibt es laut Golem drei Hauptbildschirme, zwischen denen man ähnlich wie bei anderen aktuellen Smartphones mit einem Fingerwisch zur Seite wechseln kann. In der ersten Ansicht befinden sich alle installierten Apps, in der zweiten wahlweisse vier oder neun laufende Apps als Widget in Minifenstern und in der dritten Ansicht befinden sich aktuelle Nachrichten und Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken.
Einen kleinen Vorgeschmack gibt es in nachfolgenden Videos:
Nokia N9 Promovideo
Hands-On Video mit schöner Demonstration der UI
Bilder aller Ansichten des N9 von Nokia
Die Design-Story zum Nokia N9 gibt es im folgenden Video zu sehen
Apple: Die Aufregung um die automatische Übermittlung des anonymisierten Bewegungsprofils der iPhone-Nutzer an die Apple-Server konnte heute etwas besänftigt werden. Im Handyvergleich trifft das dann wohl auch für Android-, Windows- und Nokia-Smartphones zu: Die Aufenthaltsorte werden nur einmalig mit dem jeweils nicht mal regelmäßig aktualisierten Zeitstempel und der Koordinaten des durchlaufenden WLAN-Routers oder des Funknetzsenders registriert. Trotzdem mußte Apple Fehler eingestehen und sicherte aber gleichzeitig zu, das Backup der Daten und einen festgestellten “Bug” schnell zu beheben. Als Grund für diese entdeckten Pfadaufzeichnungen gab Apple die Entwicklung von Software zur Verarbeitung der Verkehrsdichte für Staumeldungen zwecks Navigation an – also steckt als Grund die Optimierung des Gebrauchswertes der Smartphones im Vordergrund und keine Verschwörungstheorie! heise-online
Und offenbar heiß erseht von vielen Fans: Das weiße iPhone 4 wird ab morgen nach monatelangen Spekulationen tatsächlich bei der Telekom, O2 und autorisierten Händlern erhältlich sein. stereopoly.de Apple will über iTunes gekaufte Musik online über die sog. Cloud speichern und sie dann von den Multimediageräten iMac, iPhone und iPad jederzeit und überall abspielbar zur Verfügung stellen. Dabei soll die Benutzeroberfläche und die Soundqualität wieder ein sehr hohes Niveau erreichen. Reuters, areamobile
Apple iPhone-App: Das Smartphone wird sich immer mehr auch zu einem Bezahlsystem entwickeln. Diese Woche ist bei einer großen Supermarktkette in den USA eine Applikation in die Pilotphase gegangen, die mit der im Handy integrierten Scannerfunktion per Kamera den Barcode erkennt und so den Kassenbon ersetzen kann. Dann werden wir zwar auch noch zum eigenen Kassierer, aber wenn ein guter Zeitgewinn entsteht, warum nicht. Naja und Bahntickets können wir uns mit den Smartphones auch bereits selbst ausstellen, das sollen in fünf Jahren dann sogar fünfmal mehr Kunden, als es 2010 schon waren, mit Begeisterung tun. Und eine Studie hat bei Nutzern sogar festgestellt: einmal Smartphone, immer Smartphone. Toll, aber man kann ja dann fast nichts mehr ohne! Technology Review
Google Android: Die nächste Generation des Betriebssystems Android soll eine Video-Chat-Funktion enthalten, wie ein Entwickler von Samsung über seine Tests mit dem Nexus S bei Twitter berichtet und diesem neuen Service auch gleich eine beeindruckende Qualität bescheinigt. Dazu paßt die Meldung, dass Skype in dem erst kürzlich zugekauften Unternehmen Qik eine App entwickelt hat, die Videokonferenzen zwischen Smartphones mit unterschiedlichen Betriebssystemen ermöglicht. Die Welt wird immer mehr Video… areamobile, engadget
Sony Ericsson plant das Erscheinen eines Nachfolgers des Xperia 10 Mini Pro mit QWERTZ-Tastatur und im Handyvergleich fast gleichem Design aber etwas größeren Maßen in Länge und Breite aber auch beim Display. Mango oder einfach Mini Pro 2 soll es heißen, einen noch leistungsfähigeren Akku besitzen und als Betriebssystem mit Android 2.3 Gingerbread arbeiten. gsmarena
Tablet-Markt: Die Entwicklung der Software für die neueste Plattform Android Honeycomb 3.0 für Tablets steht offenbar kurz vor dem Abschluss. HTC gab heute bekannt, dass ihr Handheld-PC “Flyer”, der Anfang Mai in die Shops kommt, kurz nach Verkaufsstart das Update für die neueste Version des Betriebssystems zugespielt bekommen soll. Auch Sony beteiligt sich am Tabletmarkt mit Android 3.0: gleich zwei neue Modelle wird das Unternehmen im Herbst herausbringen und eins davon mit einem geteilten, entweder einzeln oder als Ganzes nutzbaren Display. Als Dritter im Bunde hat auch Lenovo für August ein ThinkPad in diesem Marktsegment angekündigt und sogar schon einen Kampfpreis von $499 genannt. Und dazu kam dann heute ausgerechnet die Meldung von Motorola, deren Tablet Xoom verkaufe sich nicht wie erwartet – werden da etwa doch zu große Hoffnungen in einen Boom gesetzt? Und auch bei RIM/BlackBerry läufts leider nicht rund, denn die WLAN-Verbindung des Playbook mit den BlackBerry-Smartphones konnte bisher über keinen Provider zugesichert werden. stereopoly.de, areamobile.de
Apple: Viel war heute zu lesen von Klagen gegen den erfolgreichen iPhone- und iPad-Hersteller. Einmal klagt Samsung als Reaktion auf die von Apple vorige Woche eingereichte Klage nun zurück – was aufgrund der Zulieferfunktion der Koreaner für die Amerikaner einigermaßen erstaunt. Und andererseit sieht sich Apple nun wegen der entdeckten Sammlung der Geodaten nun auch Klagen von Nutzern gegenüber. Da herrscht wohl auf der Welt zur Zeit ein großes Missverständnis: Die Vorzüge der modernen Technik, die Bequemlichkeit und die Möglichkeiten, ja bitte, die nehmen wir gerne. Aber dafür Verständnis aufbringen, was an Aufwand von der Erstellung der Software, der Konstruktion der Hardware bis zur Bereitstellung der elektrischen Energie nötig ist, nein danke, das ist böse, weil unverständlich. Da tun sich Wissenslücken auf…! Tja und sowohl Google bei Android-Handys als auch Microsoft mit Windows Phone 7, verwunderlich wäre wenn Nokia nicht, zeichnen die Wege ihrer Anwender auf, allerdings allesamt ja aber anonym. Na also, was solls… stereopoly.de
Apples iOS ist für App-Entwickler weiterhin die wichtigste Plattform, wie eine Umfage ergab. Android muss sich also immer noch mit Platz 2 begnügen. Abgeschlagen bleiben Windows Phone 7 und OS Blackberry. Ob die heute endgültig besiegelte Zusammenarbeit von Microsoft und Nokia daran etwas ändern kann, bleibt abzuwarten – schwer wirds aber auf jeden Fall. Reuters
Ein anspruchsvoller Name ist HTC Sensation, fürwahr. Und sehr selbstbewußt.
Ob es die Sensation ist, das ist nicht so leicht zu beantworten. Vom äußerlichen Erscheinungsbild eher nicht. Ohne Zweifel hat es ein ansprechendes Design und das Aluminiumgehäuse aus einem Stück wirkt schon sehr wertig – aber der Knaller…? Naja.
Bestückt mit einem 1,2 GHz-Dual Core Prozessor hat es aber schon eine ziemlich sensationelle Performance, kein Zweifel. Das große 4,3-Zoll-Display macht ordentlich was her mit seinen 960 x 540 Pixeln, also Bilder sind brillant und die Videos mit Full-HD-Auflösung 1920 x 1080 schon prächtig anzusehen. Dazu trägt natürlich auch die neue HTC Sense-Oberfläche als frei konfigurierbarer Lockscreen bei. Aber es nutzt auch als eines der ersten Smartphones die Cloud: Videos müssen nicht auf das Handy geladen, sondern können als Stream mehrmals und auf bis zu weiteren 5 Geräten abgespielt werden. Also wenigstens einen Hauch einer kleinen Sensation hat es schon. Deshalb gleich nochmal einen Handyvergleich HTC Sensation – Apple iPhone 4 – Samsung Galaxy S2 drangehängt.
Achso, wie immer die wichtigste Frage zum Schluß, was kostet der Spaß? Knapp 600€ sollen es wohl werden. Sensationen sind eben noch nie ganz billig zu haben gewesen…
Eine der beiden Ankündigungen für Nokia-Weiterentwicklungen betrifft die Kategorie Business-Handy und wird auf europe.nokia.com vorgestellt. Das Nokia E6 mit seinem nicht so sehr großem 2,46-Zoll-Touchscreen-Display gleich 6 cm Diagonale kann mit der Vorderseiten-QWERTZ-Tastatur ideal zum Schreiben eingesetzt werden. Es eignet sich besonders gut für den Austausch in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Co. Einige Business-Apps sind vorinstalliert und Screens sowie die GPS-Navigation machen die Nützlichkeit im Berufsalltag leichter und ein leistungsstarker Akku ganz komplett.
Die interne Organisation dieses Business-Handys übernimmt die neue Version des Betriebssystems Symbian Anna mit 50 neuen Features. Dazu gehören ein neuer Webbrowser, neue Icons, verbesserte Texteingabe und auch eine überarbeitete Version von Ovi Maps. Demnächst erhalten auch die Nokia N8, C6-01, C7 und E7 ein Update für diese Version. So hat Nokia damit auch eine ordentliche visuelle QWERTZ-Tastatur geschaffen, die Browser-Performance verbessert und auch die Darstellung und Anordnung der Apps, Widgets, Dokumente und Fotos aufgefrischt. Die GPS-Funktion wurde mit Ovi-Maps sauber integriert und überhaupt ist die Bedienung des Smartphones intuitiver, übersichtlicher und kreativer gelungen.
So Ende des 2. Quartals wird es auf dem Markt für etwa 400€ erwartet.
Einordnen läßt sich im Handyvergleich das Nokia E6 zwischen das Nokia E5 und das Nokia E72. Wie es sich im Handyvergleich zum BlackBerry Bold 9780 und Motorola ES 400 schlägt, ist auch interessant.
Damit stellt Nokia nun zuallererst klar: es geht systematisch weiter mit Symbian und was Windows Phone 7 betrifft, schaumermal…
Wie angekündigt hat Nokia heute das erste Video und die Details des neuen Multimedia-Smartphones Nokia X7 auf seiner englischen Internetseite nokia.com veröffentlicht.
Äußerlich fallen sofort die an den vier Ecken plazierten Lautsprecher auf, die bestimmt einen sehr guten Stereo-Sound ausgeben. Sie dominieren auf diese Weise das Gesamterscheinungsbild, naja und das ist schon noch ein etwas gewöhnungsbedürftiger Anblick. Das große 4-Zoll-Display kommt so fast kaum zur Geltung, verdient aber höchste Aufmerksamkeit, wenn auch die Auflösung mit 640 x 360 Pixel etwas kontrastarm erscheint.
Für das Betriebssystem hat Nokia eine neue Symbian-Version geschaffen und mit Anna benannt. Dieser Beginn einer alphabetischen Reihenfolge soll dann wohl symbolisieren, Symbian wird sehr wohl fortentwickelt. Ob Personennamen dafür geeignet sind, sei dahingestellt, aber es deutet an: Generationen können auf uns zählen.
Der Akku, naja mittlere Leistungsklasse mit über 6 Stunden Länge fürs Dauergespräch oder knapp 20 Tage Standby, das gereicht eher nicht zur Ehre.
Der Handyvergleich Nokia X7, Sony Ericsson X10, Samsung Galaxy S Super Clear LCD läßt den empfohlenen Herstellerpreis von 380€ richtig einordnen. In ein oder zwei Monaten soll das Nokia X7 auch schon ausgeliefert werden.
HTC hat sich nach Marktkapitalisierung mit fast $ 34 Mrd. durch Verdreifachung seines operativen Gewinns und Verdopplung seines Umsatz’ den dritten Platz hinter Erstplaziertem Apple und Zweitbestem Samsung erkämpft. Erstmalig hat der taiwanesische Handy-Produzent HTC damit den bisher weltgrößten Hersteller Nokia sowie BlackBerry-RIM und so auch alle Erwartungen übertroffen. Grund dafür ist eine ungebrochen hohe Nachfrage nach Android-Handys wie HTC Wildfire oder HTC Desire S, jedoch weniger der Verkauf der HTC HD 7, HTC 7 Mozart und HTC 7 Trophy mit Windows Phone 7. Innerhalb eines Jahres konnten die HTC-Aktienanleger so einen Gewinn von 33% verbuchen. heise.online
Nokia gibt Einblicke in seine Konzept-Entwicklungen. Modelle wie Dragonfly, Remade, Kinetic, Eco, Morph oder 888 zeigen anschaulich, dass mit den Finnen auch weiterhin stark zu rechnen ist, Betriebssystem hin oder her (wobei sich gerade da am 12. April zu einem kurzfristig einberufenen Event eventuell eine Überraschung anbahnen könnte). Nicht zuletzt auch, weil sich die Mitarbeiter von Nokia in einer solch futuristisch anmutenden Arbeitsumgebung eigentlich nur wohlfühlen können und die Ideen nur so sprudeln müssten. chip.de
Samsung dagegen rechnet mit einem sinkenden operativen Gewinn zum Jahreabschluß für 2011 auf etwa € 2 Mrd. Ohjeh, ist aber noch lange hin und es kann noch viel Wasser den Rhein entlangströmen. Das ist aber dann doch immer noch viel mehr als in eine Portokasse paßt, reicht den Managern von Samsung aber offenbar nicht aus. Die Konkurrenz zum Galaxy Tablet soll das Wachstum bremsen, aber auch die größeren Angebote an Smartphones im Vergleich zum Samsung Galaxy S und auch die Produkte der Unterhaltungstechnik werden sich im Wettbewerb nur schwer behaupten können. ZDNet.de
Motorola läßt Bilder vom Nachfolger des allerdings bei uns noch nicht erschienenen Motorola Droid Bionic bzw. Droid X, dem X2, durchsickern. Äußerlich fast identisch wird aber im Innern ein schnellerer Dual-Core-Prozessor mit 1GHz den Takt bestimmen und wahrscheinlich das Android Betriebssystem Version 2.3 antreiben. Eine höhere Bildauflösung des Displays mit 960 x 54o Pixel soll dann auch die Ablesbarkeit von Schrift, Grafiken, Fotos und Videos auf HD-Qualität verbessern. areamobile.de
BlackBerry Bold Touch Dakota wird nun auch mit konkreteren technischen Details versehen: 1,2 GHz-Prozessor, 8 GB interner Speicher, 5 Megapixel-Kamera. Die BlackBerry-Fans wirds freuen. engadget
Apple unterstützt seine japanischen Zulieferer, die Opfer der verheerenden Erdbeben geworden sind, mit Management-Hilfe und finanziellen Zusagen. So kann jeder iPhone- oder iPad 2-Interessent weiter davon ausgehen, dass die Produktionskette nicht abreißt und die brandneuen Smartphones und Tablet-PC’s zuverlässig und pünktlich ausgeliefert werden. Außerdem meldet stereopoly die Entwicklung einer Kombination aus hochwertiger Schutzhülle, zusätzlichem Keyboard und praktischem Ständer für das aktuelle iPad2 durch Logitech und ZAGG. Damit rückt der weltweit verbreitetste Tablet-PC auch in seinen Anwendungen im Business-Bereich noch stärker in den Blickpunkt und in Konkurrenz zu Notebooks. areamobile.de
Apps gibt es ja nun schon fast für alle Lebenslagen und sie erleichtern die Kommunikation oder Multimedia-Anwendungen auf vielfältigste und praktische Weise. Nun bereichern sie auch die Telefoniermöglichkeiten schwerhöriger oder tauber Menschen und machen ihnen eine Verständigung über das Handy noch leichter oder gar erstmalig zugänglich. In der Universität Toronto wurde dafür das Programm MyVoice entwickelt. Es ist in der Lage, niedergeschriebene Wörter sofort automatisch zu sprechen oder gar zu vorgefertigten Sätzen zu konfigurieren. Und mit der Integration der bekannten Text-to-Speech-Funktion steht einer angeregten Konversation vieler Menschen mit diesem Handikap dann nichts mehr im Wege, bzw. können auch sie damit erstmalig die Möglichkeiten eines Smartphones in voller Bandbreite genießen. Da soll noch jemand sagen, Apps wären nur etwas für Freaks. Nein, es steigert die Lebensqualität vieler Menschen! Alle Achtung! engadget
Sony Ericsson muß leider den Erscheiningstermin seines für noch diesen Monat eigentlich bei den Händlern erwarteten Smartphones Xperia Neo auf das 3. Quartal 2011 verschieben. Diese Verzögerungen sind bedauerlicherweise auch dem Erdbeben in Japan geschuldet. Betroffen sind davon wahrscheinlich auch die weiteren Auslieferungen des Xperia Play und des Xperia Arc, die bisher schon mit dem Verkauf gestartet sind, jedoch entsprechend der Nachfrage ins Stocken geraten könnten. Dies sind dann allerdings die kleinsten aller Übels dieser Naturkatastrophe – wir hoffen vielmehr auf Wohlergehen der Japaner und schnelle Verbesserung und Wiederherstellung ihrer gewohnten Lebensbedingungen. heise.online