Vorsorglich gleich ohne LTE, um nicht den gleichen Fehler wie das Apple iPad zu begehen, wird das in den USA schon sehr absatzstarke Flaggschiff des Erfinders des Handy’s, das Motorola RAZR Maxx nun auch auf dem deutschen Markt erscheinen. Die Bezeichnung “Maxx” ist durchaus berechtigt, denn seine Leistung bezieht dieses High-End-Smartphone aus dem derzeit stärksten Akku, den ein Smartphone beherbergt, einem 3.300mAh großen Kraftpaket. Es verspricht damit eine Laufzeit von doppelter Länge als beim Samsung Galaxy Nexus und 10 Stunden länger als beim Apple iPhone 4S.
Unterwegs im Mobilfunkstandard GSM und UMTS/HSPA mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde bietet das zunächst nur unter Android 2.3 Gingerbread laufende Motorola RAZR Maxx ein 4,3 Zoll großes Super-AMOLED-Advanced-Touchscreen-Display mit der scharfen Auflösung von 960×540 Pixel. Ein Update auf die neueste Android-Version IceCreamSandwich läßt aber bestimmt nicht lange auf sich warten, denn sie wurde, wenn auch ohne konkreten Termin, schon angekündigt. Die Benutzeroberfläche Motoblur ist auch hier wieder darübergelegt und sicher auch weiter entwickelt, wird also ihre zahlreichen Freunde finden.
Der Arbeitstakt wird von einem 1,2 Gigahertz schnellen Dual-Core-Prozessor vorgegeben und mit einem 1 Gigabyte Arbeitsspeicher bewältigt. Der 16 Gigabyte umfassende interne Speicher hat Platz genug für ausreichend Bilder der 8-Megapixel-Kamera und kann sogar mit microSD-Karten weiter aufgerüstet werden. Eine Front-Kamera mit 1,3 Megapixeln ermöglicht spannende Video-Telefonie.
Datenschnittstellen sind außer dem schnellen HSPDA+ mit 14,4 Mbit/sec WLAN, Bluetooth 4.0 sowie GPS. Dabei bleibt das Motorola RAZR Maxx nur 9 Millimeter dick und 145 Gramm schwer. Außerdem ist es durch seine Kevlar-Oberfläche aus besonders hoch belastbarem polymeren Kunststoff vor Spritzwasser und Beschädigungen geschützt.
Vermutlich wird das Motorola RAZR Maxx im Preis knapp unter 500,-€ liegen und im Mai auch schon zu haben sein.
Hier drehte sich in diesem Jahr natürlich alles hauptsächlich um Handys für den amerikanischen Markt. Der Mobilfunk sendet auf ganz anderen Frequenzen als hier in Deutschland. Leider gibt es damit dann auch in den LTE-Netzen global keinen einheitlichen Standard. Also braucht man nach wie vor ein länderspezifisches Smartphone mit Sende- und Empfangsmöglichkeiten auf mehreren Bändern. Und die nun auf der CES vorgestellten LTE-Smartphones nutzen momentan nur die USA-Frequenzen.
Ein wesentlicher Grund für fehlende Angebote hierzulande ist auch der längst nicht vollständige Ausbau des LTE-Mobilfunknetzes. Bis zum heutigen Tag gibt es in Deutschland nur eine punktuelle Versorgung in einigen Großstädten und in wenigen kleineren Gemeinden ohne schnelle Festnetzanbindung. Voraussichtlich erst 2014 wird LTE flächendeckend zur Verfügung stehen. Auch die technischen Probleme des mobilen Wechsels von einer LTE-Funkzelle in eine andere sind noch nicht einwandfrei gelöst.
Trotzdem möchten wir kurz die aktuell wichtigsten LTE-Mobiltelefone kurz vorstellen:
Größe12,8cm x 6,9cm x 1,2cm mit 160g
Displaydiagonale11,0cm=4,3″
PlattformWindows Phone 7.5 Mango Prozessor Single-Core 1,4 GHz Akku 1.840 mAh für 7h Gespräch oder 12 Tage Standby SchnittstellenWLAN, Bluetooth Speicherintern 16 GB nicht erweiterbar Kamera8 Megapixel
Das Nokia Lumia 900 behält das beim Publikum sehr gut bewertete Design des “Vorgängers” Lumia 800 bei. Das Display ist um 1,6cm größer geworden. Da es zusammen mit LTE-Netz-Verfügbarkeit mehr Energie verbraucht, ist auch der Akku zwar leistungsstärker, hält aber nicht so lange vor. Und der größte Kritikpunkt, die fehlende Frontkamera, wurde nun mit einer 1,3-Megapixel-Carl-Zeiss-Optik aufgewertet. Allerdings ist das alles ein wenig schwer geworden.
Größe13,2cm x 7,1cm x 1,1cm mit 162g
Displaydiagonale11,9cm=4,7″
PlattformWindows Phone 7.5 Mango Prozessor Single-Core Qualcomm Snapdragon 1,5 GHz Akku 1.750 mAh SchnittstellenWLAN, Bluetooth, DLNA Speicherintern 16 GB nicht erweiterbar Kamera16 Megapixel
Mit dem Einkernprozessor ist das Smartphone im LTE-4G-Netz schnell unterwegs. Auf dem ziemlich großen Display ist die neueste Version Mango von Windows Phone zu sehen. Das auffälligste Detail ist die Kamera. Auch wenn die schiere Anzahl der Lichtpunkte nicht allesentscheidend ist – mit 16 Megapixel wird es die derzeit empfindlichste Handylinse sein. Eine hervorragende Bildqualität kann damit selbst bei schlechten Lichtverhältnissen erreicht werden. Und auch mit seinem Weitwinkelobjektiv, dem Backlight-Sensor und dem Bildstabilisator sowie einem doppelten LED-Blitz setzt es neue Maßstäbe.
Größe13,5cm x 6,9cm x 1,0cm mit 141g
Displaydiagonale11,4cm=4,5″
PlattformAndroid 2.3.7 Gingerbread Prozessor Dual-Core Qualcomm 1,5 GHz Akku 1.830 mAh SchnittstellenWLAN, Bluetooth 3.0, HDMI Speicherintern 4 GB erweiterbar um 32 GB Kamera8 Megapixel Frontkamera 1,3 Megapixel
Mit seiner Bildempfindlichkeit übertrifft das LG Spectrum sogar die beiden bisher bestausgerüsteten Apple iPhone und Samsung Galaxy Nexus.
Außerdem kam noch das LG Connect 4G zum Vorschein. Sein Touchscreen hat 4 Zoll in der Diagonalen und ist aus Gorilla-Glas. Angetrieben wird es von einem 1,2-GHz-Dualcore-Prozessor und die Kamera hat 5 Megapixel Empfindlichkeit.
Das Xperia Ion wird nun das erste von Sony im Alleingang gebaute Smartphone mit LTE-Standard sein. Es hat einen schnellen 1,5 GHz Dual-Core Prozessor, der das Android 2.3.5 Betriebssystem steuert, bald aber schon ein Update auf Ice Cream Sandwich erhalten soll. Das große 4,6-Zoll-Reality-Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln verspricht beste Bilder, wie auch die 12-Megapixel-Kamera.
Motorola Droid 4
Größe 7cm x 12,7cm x 1,3cm, 179g Displaydiagonale 10,1cm=4″ Plattform Android 2.3.5 Gingerbread Prozessor Dual-Core Qualcomm 1,2 GHz Akku 1.785 mAh für 12 Stunden Gespräch und 8 Tage Standby Schnittstellen WLAN, Bluetooth 4.0, HDMI, QWERTY-Tastatur Speicher intern 16 GB erweiterbar um 32 GB, Arbeitsspeicher 1 GB Kamera 8 Megapixel, Frontkamera 1,3 Megapixel
Das Motorola Droid 4 nutzt einen 4 Zoll großen Bildschirm und Android in Version 2.3.5 (Update auf 4.0 Ice Cream ist fest versprochen), wird angetrieben von einem 1,2 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor und verfügt über einen Arbeitspeicher RAM von 1 GB und einen internen Speicher von 16 GB. Für seine stoß- und spritzwasserfeste Konstruktion wirbt Motorola mit “Business Ready: Keep it save and secure”. Denn mit der Slider-Tastatur bleibt es trotzdem sehr flach und ist tatsächlich etwas für Profis. Nach Deutschland kommt es hoffentlich als Milestone 4.
Als eine Weiterentwicklung soll sich auch das Motorola RAZR Maxx bewähren. Herausragend ist bei gleicher, nur ein wenig dickerer und schwererer Bauform ein starker Akku mit 3.300mAh.
Motorola wirft als erstes namhaftes Unternehmen in diesem Jahr den Motor an und macht die Herstellung zweier neuer Smartphones bekannt: Das Motorola Defy Mini und das Motorola Motoluxe.
Zertifiziert mit der IP67 als Ausweis der Resistenz gegen Staub, Wind und Wetter bringt Motorola für den verschärften Outdoor-Gebrauch nun ein etwas in der technischen Ausstattung verkleinertes Smartphone der sehr erfolgreichen Defy-Serie an den Start, das sich vor allem als sparsame Zweitanschaffung für den sportlichen und robusten Einsatz empfiehlt. Das Motorola Defy Mini ist zwar technisch solide ausgerüstet, das aber schon etwas sehr knapp am Rande des Zumutbaren: 600-MHz-Taktung für den Datendurchsatz oder eine magere 3-Megapixel-Kamera gehören schon nicht mehr unbedingt zum Standard – leistungsstärkere Bauteile dürften den Preis nicht mehr so gewaltig in die Höhe treiben. Auch die Steuerung über das nicht mehr ganz aktuelle Betriebssystem Android Gingerbread hat damit nicht den neuesten Stand, liefert aber eine solide Basis für zuverlässige Dienstbarkeit dieses Smartphones. Weiß man doch, daß das allerneueste Produkt oft unter einigen Anlaufschwierigkeiten leidet und dies hier also nicht zu befürchten ist. Der dafür geringere Low-Budget-Aufwand entschädigt für geringere Leistungsdaten, was ja ohnehin viele Anwender sowieso zu einige Monate alten Mobiltelefonen greifen läßt – hier hat man dann aber ein aktuelles, rund laufendes Modell zu einem besonders günstigen Preis. Das ist doch mal ein tolles Angebot! Dafür gleicht ein sehr leistungsstarker Akku mit 1.650 mAh die Verläßlichkeit maßgebllich aus, der 10 Stunden Sprachaustausch und 21 Tage Stand-by ermöglicht. Auch die Schnittstellen für WiFi direct und DLNA werten den Gebrauch stark auf.
Für leistungsfähigere Ansprüche wurde das Motorola Motoluxe entwickelt. Ebenfalls mit Android Gingerbread, aber in der Version 2.3.7 und einem auch starken 1.400-mAh-Akku ausgestattet reiht es sich fast in die Milestone-Serie als ein nicht ganz so starkes, aber hochtechnisiertes Smartphone zu einem ebenfalls günstigen Preis ein. Ein 4″ großes Display und ein 800-MHz-Prozessor gestatten sicher eine komfortable mobile Kommunikation, was auch die Schnittstellen für DLNA und WiFi direct unterstützen. Die Kamera mit 8 Megapixel Empfindlichkeit genügt darüberhinaus hohen Fotoansprüchen. Genaueres wird schon in der nächsten Woche aus Las Vegas zur CES in die Öffentlichkeit drängen – denn sowohl Preis als auch der Vertrieb in Deutschland sind zur Stunde leider noch ungewiß.
Motorola läßt seinem Outdoor Handy Defy im Juli eine etwas kleinere und im Preisvergleich günstigere Variante für Einsteiger als wasser- und staubgeschütztes Smartphone, das Motorola Wilder mit Schnell-Verbindung zu Facebook, folgen.
Dazu kommt eine Besonderheit, die wohl vor allem den Akku schont: ein zweigeteilter Display-Bildschirm. Denn die kleinere nur 1,8cm in der Diagonale messende Touchscreen-Fläche kann entweder alle Status-Informationen aus den sozialen Netzen bzw. dem Mail-Konto oder den laufenden Musiktitel des integrierten MP3-Players anzeigen. So bleibt man auch unterwegs immer in Verbindung mit seinem Freundeskreis, gut informiert auf dem neuesten Stand und kann die Verbindung zu Facebook, Twitter & Co. direkt und einfach herstellen.
Die technische Spezifikation zeigt, daß auch im Einsteigerbereich vieles möglich ist: Größe 88cm³ mit 92g in der Schutzklasse IP67 Outdoor
Displaydiagonale 7cm + Statusdisplay 2cm
Funknetz GSM/EDGE mit Gesprächszeit über 9 Stunden und Standby bis 10 Tagen
Schnittstelle Bluetooth Speicher intern 5 GB erweiterbar um 32 GB für Radio, MP3- und Video-Player Kamera 2 Megapixel
Der Einstiegsbereich für dieses Outdoor Handy ist ausgesprochen günstig und wird mit 56,-€ taxiert. Ein Handyvergleich intern mit dem Motorola Defy und dann mit dem angekündigten Sony Ericsson Xperia active kann abklären, ob die Minimalausgabe des Motorola Wilder ausreicht für die persönlichen Ansprüche, oder ob es dann doch etwas aufwendiger sein muß beim sportlichen auf Du und Du mit der Natur.
Mit seinem Klapphandy MOTORAZR hatte sich Motorola eine Fangemeinde geschaffen und sie mit den Twist Handys AURA und Flipout weiter ausgebaut. Auch die Slider der Reihe Milestone fanden viele Liebhaber.
Eine Fortsetzung des bewährten Stils als Klapphandy bzw. von Handys mit verborgener Tastatur war also überfällig. Nun bringen die Amerikaner mit dem neuen Motorola Gleam Altbewährtes in neuer Form.
Hatte Motorola mit dem RAZR bewußt keinen Ausstattungsprotz geschaffen, sondern vor allem auf das Design mit einem für damalige Verhältnisse besonders flachen Metallgehäuse gesetzt, so konnten sie damit sogar in der Handypreis Oberklasse mitspielen.
Das Motorola Gleam ist nach heutigen Maßstäben ebenso ein einfach zu bedienendes Telefon geworden. Die 2-Megapixel-Kamera, ein auf 16 GB erweiterbarer Speicher, ein UKW-Radio sowie ein einfacher MP3- und Video-Player samt WAP-Browser, E-Mail-Client und Bluetooth sind nicht gerade das technische Non plus Ultra, aber ergeben eine ganz komfortable Ausstattung. In der Hauptsache kommt es dem Gleam, übersetzt als „ Schimmer“, aber aufs Design an. Und das ist wieder gut gelungen – es macht durch das Extra einer durch die geschlossene Klappe schimmernden Anzeige unaufdringlich aber bestimmt auf sich aufmerksam. So kommen für das Motorola Gleam vor allem Nutzer infrage, die einen möglichst leichten Zugang zu den Telefonfunktionen haben möchten ohne Schnickschnack und umständliches Bedienbeiwerk, aber viel Wert auf ein schickes Äußeres legen.
Tages-Tip: Günstigste Anbieter für das Motorola Gleam ohne Vertrag sind momentan getmobile.de und preiswerthandy.de: Für jeweils 79,-€ plus 5,-€ Versand ist das ein Top-Angebot.
Wer gleichzeitig zum Handykauf einen neuen Vertrag abschließen möchte, der findet bei 7mobile.de ein Angebot ohne Anzahlung und ohne Anschlußgebühr und einer monatlichen Grundgebühr von 14,99€ für kostenlose Flatrate ins Festnetz und ins interne Mobilfunknetz von O2.
Noch pfiffiger ist ein Bundle von getmobile.de: Das Motorola-Handy Gleam plus einem LG LCD TV-Gerät mit einer 81-cm-Bilddiagonale und dem Tarif Vodafone Superflat Wochenende 60 mit 60 Freiminuten in alle Netze und einer Wochenend-Flatrate für das Festnetz und das Vodafone-Mobilfunknetz für monatlich gerade mal 19,95€ und alles ohne Anzahlung und ohne Anschlußgebühr.
Tablet-Markt: Die Entwicklung der Software für die neueste Plattform Android Honeycomb 3.0 für Tablets steht offenbar kurz vor dem Abschluss. HTC gab heute bekannt, dass ihr Handheld-PC “Flyer”, der Anfang Mai in die Shops kommt, kurz nach Verkaufsstart das Update für die neueste Version des Betriebssystems zugespielt bekommen soll. Auch Sony beteiligt sich am Tabletmarkt mit Android 3.0: gleich zwei neue Modelle wird das Unternehmen im Herbst herausbringen und eins davon mit einem geteilten, entweder einzeln oder als Ganzes nutzbaren Display. Als Dritter im Bunde hat auch Lenovo für August ein ThinkPad in diesem Marktsegment angekündigt und sogar schon einen Kampfpreis von $499 genannt. Und dazu kam dann heute ausgerechnet die Meldung von Motorola, deren Tablet Xoom verkaufe sich nicht wie erwartet – werden da etwa doch zu große Hoffnungen in einen Boom gesetzt? Und auch bei RIM/BlackBerry läufts leider nicht rund, denn die WLAN-Verbindung des Playbook mit den BlackBerry-Smartphones konnte bisher über keinen Provider zugesichert werden. stereopoly.de, areamobile.de
Apple: Viel war heute zu lesen von Klagen gegen den erfolgreichen iPhone- und iPad-Hersteller. Einmal klagt Samsung als Reaktion auf die von Apple vorige Woche eingereichte Klage nun zurück – was aufgrund der Zulieferfunktion der Koreaner für die Amerikaner einigermaßen erstaunt. Und andererseit sieht sich Apple nun wegen der entdeckten Sammlung der Geodaten nun auch Klagen von Nutzern gegenüber. Da herrscht wohl auf der Welt zur Zeit ein großes Missverständnis: Die Vorzüge der modernen Technik, die Bequemlichkeit und die Möglichkeiten, ja bitte, die nehmen wir gerne. Aber dafür Verständnis aufbringen, was an Aufwand von der Erstellung der Software, der Konstruktion der Hardware bis zur Bereitstellung der elektrischen Energie nötig ist, nein danke, das ist böse, weil unverständlich. Da tun sich Wissenslücken auf…! Tja und sowohl Google bei Android-Handys als auch Microsoft mit Windows Phone 7, verwunderlich wäre wenn Nokia nicht, zeichnen die Wege ihrer Anwender auf, allerdings allesamt ja aber anonym. Na also, was solls… stereopoly.de
Apples iOS ist für App-Entwickler weiterhin die wichtigste Plattform, wie eine Umfage ergab. Android muss sich also immer noch mit Platz 2 begnügen. Abgeschlagen bleiben Windows Phone 7 und OS Blackberry. Ob die heute endgültig besiegelte Zusammenarbeit von Microsoft und Nokia daran etwas ändern kann, bleibt abzuwarten – schwer wirds aber auf jeden Fall. Reuters
HTC hat sich nach Marktkapitalisierung mit fast $ 34 Mrd. durch Verdreifachung seines operativen Gewinns und Verdopplung seines Umsatz’ den dritten Platz hinter Erstplaziertem Apple und Zweitbestem Samsung erkämpft. Erstmalig hat der taiwanesische Handy-Produzent HTC damit den bisher weltgrößten Hersteller Nokia sowie BlackBerry-RIM und so auch alle Erwartungen übertroffen. Grund dafür ist eine ungebrochen hohe Nachfrage nach Android-Handys wie HTC Wildfire oder HTC Desire S, jedoch weniger der Verkauf der HTC HD 7, HTC 7 Mozart und HTC 7 Trophy mit Windows Phone 7. Innerhalb eines Jahres konnten die HTC-Aktienanleger so einen Gewinn von 33% verbuchen. heise.online
Nokia gibt Einblicke in seine Konzept-Entwicklungen. Modelle wie Dragonfly, Remade, Kinetic, Eco, Morph oder 888 zeigen anschaulich, dass mit den Finnen auch weiterhin stark zu rechnen ist, Betriebssystem hin oder her (wobei sich gerade da am 12. April zu einem kurzfristig einberufenen Event eventuell eine Überraschung anbahnen könnte). Nicht zuletzt auch, weil sich die Mitarbeiter von Nokia in einer solch futuristisch anmutenden Arbeitsumgebung eigentlich nur wohlfühlen können und die Ideen nur so sprudeln müssten. chip.de
Samsung dagegen rechnet mit einem sinkenden operativen Gewinn zum Jahreabschluß für 2011 auf etwa € 2 Mrd. Ohjeh, ist aber noch lange hin und es kann noch viel Wasser den Rhein entlangströmen. Das ist aber dann doch immer noch viel mehr als in eine Portokasse paßt, reicht den Managern von Samsung aber offenbar nicht aus. Die Konkurrenz zum Galaxy Tablet soll das Wachstum bremsen, aber auch die größeren Angebote an Smartphones im Vergleich zum Samsung Galaxy S und auch die Produkte der Unterhaltungstechnik werden sich im Wettbewerb nur schwer behaupten können. ZDNet.de
Motorola läßt Bilder vom Nachfolger des allerdings bei uns noch nicht erschienenen Motorola Droid Bionic bzw. Droid X, dem X2, durchsickern. Äußerlich fast identisch wird aber im Innern ein schnellerer Dual-Core-Prozessor mit 1GHz den Takt bestimmen und wahrscheinlich das Android Betriebssystem Version 2.3 antreiben. Eine höhere Bildauflösung des Displays mit 960 x 54o Pixel soll dann auch die Ablesbarkeit von Schrift, Grafiken, Fotos und Videos auf HD-Qualität verbessern. areamobile.de
BlackBerry Bold Touch Dakota wird nun auch mit konkreteren technischen Details versehen: 1,2 GHz-Prozessor, 8 GB interner Speicher, 5 Megapixel-Kamera. Die BlackBerry-Fans wirds freuen. engadget
Apple unterstützt seine japanischen Zulieferer, die Opfer der verheerenden Erdbeben geworden sind, mit Management-Hilfe und finanziellen Zusagen. So kann jeder iPhone- oder iPad 2-Interessent weiter davon ausgehen, dass die Produktionskette nicht abreißt und die brandneuen Smartphones und Tablet-PC’s zuverlässig und pünktlich ausgeliefert werden. Außerdem meldet stereopoly die Entwicklung einer Kombination aus hochwertiger Schutzhülle, zusätzlichem Keyboard und praktischem Ständer für das aktuelle iPad2 durch Logitech und ZAGG. Damit rückt der weltweit verbreitetste Tablet-PC auch in seinen Anwendungen im Business-Bereich noch stärker in den Blickpunkt und in Konkurrenz zu Notebooks. areamobile.de
Apps gibt es ja nun schon fast für alle Lebenslagen und sie erleichtern die Kommunikation oder Multimedia-Anwendungen auf vielfältigste und praktische Weise. Nun bereichern sie auch die Telefoniermöglichkeiten schwerhöriger oder tauber Menschen und machen ihnen eine Verständigung über das Handy noch leichter oder gar erstmalig zugänglich. In der Universität Toronto wurde dafür das Programm MyVoice entwickelt. Es ist in der Lage, niedergeschriebene Wörter sofort automatisch zu sprechen oder gar zu vorgefertigten Sätzen zu konfigurieren. Und mit der Integration der bekannten Text-to-Speech-Funktion steht einer angeregten Konversation vieler Menschen mit diesem Handikap dann nichts mehr im Wege, bzw. können auch sie damit erstmalig die Möglichkeiten eines Smartphones in voller Bandbreite genießen. Da soll noch jemand sagen, Apps wären nur etwas für Freaks. Nein, es steigert die Lebensqualität vieler Menschen! Alle Achtung! engadget
Sony Ericsson muß leider den Erscheiningstermin seines für noch diesen Monat eigentlich bei den Händlern erwarteten Smartphones Xperia Neo auf das 3. Quartal 2011 verschieben. Diese Verzögerungen sind bedauerlicherweise auch dem Erdbeben in Japan geschuldet. Betroffen sind davon wahrscheinlich auch die weiteren Auslieferungen des Xperia Play und des Xperia Arc, die bisher schon mit dem Verkauf gestartet sind, jedoch entsprechend der Nachfrage ins Stocken geraten könnten. Dies sind dann allerdings die kleinsten aller Übels dieser Naturkatastrophe – wir hoffen vielmehr auf Wohlergehen der Japaner und schnelle Verbesserung und Wiederherstellung ihrer gewohnten Lebensbedingungen. heise.online
60.000 Besucher sind auf die diesjährige Mobile World Congress 2011 in Barcelona gepilgert, um sich über die neuesten Trends in der Welt der kleinen Computer zu informieren. Das waren immerhin 20% mehr zahlende Gäste als im vorigen Jahr, auch wenn die absolute Zahl irgendwie nicht besonders hoch aussieht. Immerhin waren drei Viertel aller Besucher auch in der Android-Ausstellungshalle, über 45.000 wenn sich da niemand verzählt hat. Hier gibts dann aber schon einen Zusammenhang: das Interesse wird immer größer an Googles Applikations-Software. Plötzlich wird da nun von Ökosystemen geredet – es soll wohl irgendwie auf die grüne Welle aufspringen, was ein Quatsch. Ökonomisch, das ist zutreffend, aber daran ist beileibe nichts Neues.
Und noch eine Zahl: 12.000 Entwickler, das war immerhin jeder 5. Besucher, nahmen an den Kongressen auf dem App Planet teil, das ist auch ein Zuwachs.
Das größte Aufsehen erreichten diesmal die neuen Tablet‘s. Erst seit einem Jahr hat Apple diesen Markt angefacht. Und nun hat jeder Hersteller ein Exemplar entwickelt. Schön, daß dadurch jetzt auch mehr Wettbewerb ins Spiel kommt. Der Markt wird immer vielfältiger: Home-PC, Notebook, Tablet, Smartphone. Unglaublich was für eine ungeheure Rechen- und Speicherleistung in solch Mini-Elektronik-Geräte inzwischen hineinpaßt. Man muß kein Prophet sein, um eine weitere gewaltige physische Minimalisierung der Bauteile bei gleichzeitiger Maximierung der Kapazitäten der Software und der Erhöhung der Rechengeschwindigkeit zu erwarten.
Auszeichnungen gab es auch. Apple wurde, obwohl als Aussteller gar nicht vertreten, aber in den Köpfen und Diskussionen allgegenwärtig, für die beste Smartphone-Innovation mit dem iPhone 4 ausgezeichnet. Und HTC wurde zum Hersteller des Jahres gekürt.
Diese Smartphones sorgten auf dem MWC am meisten für Furore:
Aus den USA kommt das MOTOROLA PRO nun auch nach Europa. Besonders an Geschäftsleute wendet sich dieses neue Barren-Handy, dem unter seinem Display eine dreizeilige QWERTZ-Tatstatur zugegeben wurde. Dafür besitzt es auch einige spezielle Anwendungen wie Fernadministration, Verschlüsselung und Quick Office. Aber natürlich ist dieses Motorola-Handy in solch einer Bauform auch für die Freizeit von Vielschreibern ideal. Oder noch besser für beide. Denn einen großen Vorteil bietet diese Gestaltung: das Smartphone ist sehr flach und paßt damit bequem in jede Tasche. 12mm sind das nur. Das geht zwar etwas zu Lasten des Displays. Aber mit fast 8 cm bietet es trotzdem noch genügend Darstellungs-Fläche.
Wann das Motorola Pro hier erscheinen wird, wurde noch nicht verraten, der Preis auch nicht.
Größe: 119 x 61 x 12 mm, 134 g Akku: 1.420 mAh, 8h Gespräch, 14 Tage Standby Betriebssystem: Android 2.2 Froyo, Update auf 2.3 Gingerbread geplant Prozessor: 1 GHz Speicher: intern 2 GB, erweiterbar um 32 GB (2 GB im Lieferumfang) Funknetz: GSM/GPRS/EDGE, UMTS/HSPA Schnittstellen: WLAN-n, Bluetooth 2.1 + EDR, USB 2.0, aGPS, Hotspot, 3,5 mm Audio, Sprachbefehle Display: 8 cm Touchscreen 320 x 480 Pixel Kamera: 5 Megapixel mit LED-Doppelblitz, Video in HD1080p Preisempfehlung: USA $800 Erscheinungsdatum: in den USA Ende Februar, Europa nicht bekannt
An alle, die sich aufs das Motorola Atrix freuen, richtet sich ein wirklich interessantes Promo-Video des Herstellers. Als weltweit stärkstes Smartphone wird es da inszeniert, aber das scheint eben auch ein richtiger Knaller zu werden. Gut zu sehen ist auch die neuartige Docking-Funktion für das Notebook-Feeling. Damit wird der High-End-Bereich schon erheblich erweitert, man kann gespannt sein!