Instant-Preview: Die im Festnetz-Internet von Google eingeführte Darstellung der Suchergebnisliste mit Lupenfunktion für die unmittelbare Web-Seitenanzeige wird nun auch mobil. Diese Funktion erhält die Form eines Vorschau-Web-Seiten-Streams und ist für alle mit Android oder Apple-iOS ausgerüsteten Handys und Tablets verfügbar. Dabei können die gefundenen Webseiten auf dem Touchscreen per Fingerwisch und Zoom ebenso durchsucht werden, wie die Nutzer das bei den Apps, Dateien oder Bildern schon gewohnt sind. Voraussetzung für die Anzeige ist natürlich, daß die für die Suche ermittelten jeweiligen Ergebnisse auch in der mobilen Version vorliegen. Diese Form der Darstellung spart dann insgesamt viel Zeit, und das ist ja gerade bei der mobilen Internetnutzung sehr wichtig. Und es rückt auch bisher noch nicht oder nur zaghaft auf die mobilen Smartphones und Tablet-PC’s übertragene Anwendungen immer mehr ins Zentrum des Interesses. Nicht zuletzt wertet es auch die Gestaltung der mobilen Webseiten auf – das ist ja auch ein Grund, mobiles Internet häufig und gern zu nutzen. Augmented Reality – das Einblenden von Informationen in Realbilder – oder Cloud-Computing zum Beispiel, also immer anspruchsvollere Software-Aufgaben bestimmen verstärkt die Zukunft des mobilen Internets . Auch die immer mehr erweiterte Bandbreite der Funkverbindungen, als nächstes dann die LTE-Technologie, läßt immer komplexere Anwendungen zu. Innovationen wie eben auch Google’s Instant Preview beispielsweise, sind deshalb von den führenden Anbietern ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik und bieten uns Nutzern spannende Weiterentwicklungen. Denn die Zukunft sieht so aus, wie es Google-CEO Eric Schmidt formulierte: “Kinder haben heutzutage nur noch zwei Zustände: Entweder sie schlafen oder sie sind online.”
Den Erfolg von Gutschein- und Rabatt-Aktionen via Groupon möchte auch Microsoft mit seiner Suchmaschine bing erzielen. Deshalb beteiligt sich die Software-Schmiede zunächst in den USA an der App von The Dealmap, um seinen Nutzern eine umfassende Aufstellung von Schnäppchendiensten zu bieten.
Seit heute steht der Android-Market nun auch in deutscher Sprache im Netz. Die meisten Beschreibungen und Beiträge sind zwar nach wie vor in Originalsprache wiedergegeben, aber die Navigation wird jetzt mit dem deutschen Wortschatz gesteuert.
Über 600 Millionen Interessierte weltweit und davon über 15 Millionen aktive Nutzer allein in Deutschland gibt es inzwischen im Social Network Facebook, dem Internet-Gedanken-Austausch. Dann ist es doch schon mehr als naheliegend und deshalb auch vielfach erwartet worden, ein Handy zu entwickeln, das diesen Web-Dienst besonders in den Vordergrund stellt. HTC nahm sich dieser Aufgabe an und ließ heute auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona den Mantel des Geheimnisses fallen.
Zwei Modelle von Smartphones sind besonders der Funktion der schnellen Kommunikation bei Facebook gewidmet: das HTC Salsa und das HTC ChaCha. Leider ist aus ihren Namen deren Mission nicht sofort ablesbar, sondern deutet eher eine lateinamerikanische Tanzfreude an, wenngleich eine ziemlich erotische. Naja, ganz unberechtigt ist das ja auch nicht… (obwohl beim ChaCha ein Cha fehlt und so an einen 2008 eingeführten SMS-Antwortdienst erinnert und damit wohl doch entfernt seine Bedeutung verrät).
Jedenfalls ist als markantes äußeres Merkmal bei beiden Handys unterhalb des Displays ein extra in blau markierter Button plaziert, der gleich auch Status-Funktionen besitzt. Durch ein Blinken zeigt er neueingehende Nachrichten und durch Anklicken auch sofort deren Inhalt an. Schneller kann Kommunikation mit Facebook nicht gehen.
Unterschiedlich sind die beiden HTC-Handys in ihrem zwar gemeinsamen Äußeren als Bartype aber vor allem durch die Größe des Displays von jeweils gleichen 480 x 320 Bildpunkten. Das HTC Salsa beeindruckt mit einem fast die gesamte Vorderfront einnehmenden Touchscreen von 8,7cm, während das HTC ChaCha mit seinem 6,6cm großem Bildschirm noch Raum läßt für eine vierzeilige QWERTZ-Tastatur. Die weiteren technischen Details sind in gleicher Ausführung gehalten: 600 MHz-Prozessor Qualcomm von Intel, Betriebssystem Android 2.4 Gingerbread, 512 MB Arbeitsspeicher, 512 MB freier Speicher erweiterbar um 32 GB per SIM-Karte, UMTS-Funkverbindung mit HSPA+, WLAN, Bluetooth, GPS, 5 Megapixel-Kamera (2. Video-Kamera im ChaCha). Dementsprechend liegen auch die Preise nicht sehr weit auseinander: 390€ werden es beim HTC Salsa sein und 320€ beim HTC ChaCha. Und im Mai gehts los, da gibts für Facebook richtig Zucker und es wird abgetanzt im Reigen des Welttanzes.
16% mobile Internetnutzer gibt es, also jeder 6. surft unterwegs im WWW. Das steuert auf eine Verdopplung zu, denn 2009 war es nur jeder 11. Wobei mittlerweile fast jeder Deutsche im Internet unterwegs ist, ob zu Hause oder per Smartphone, Laptop oder Tablet. Dabei verwischen sich auch immer mehr die Altersunterschiede. Von 10-Jährigen bis zu den Ü30-ern sind fast alle Web-Fans und dann flacht das Interesse etwas ab, allerdings merklich erst bei den über 60-Jährigen auf etwa die Hälfte. Daraus kann man das Resümee schließen: Das Leben hat das Internet nun schon fast vollständig integriert – Menschen jeden Alters haben jetzt diese digitale Revolution mitgemacht. Klar, daß die heute noch Jungen diesen Anteil immer weiter verstärken. Aber dann gibts vielleicht schon wieder was ganz Neues, das zuallererst von den Jungen neu erobert werden will…
Zunächst ist es eine Konkurrenz zu Skype, dem Internet-Telefonie-Vermittler, und es ist auch bisher nur in Amerika und Kanada verfügbar: Google ermöglicht seinen Account-Nutzern über seinen Google-Mail-Service Anrufe ins Fest- und Mobilfunknetz und auch die Erreichbarkeit über eine persönliche Google-Voice-Nummer. Dieser VoiP-Dienst ist erstmal ein Test innerhalb Nordamerikas, denn Auslandsgespräche kosten dann schon Gebühren, aber eben auch deutlich niedrigere als bei anderen Anbietern. Und wie wir Google bisher kennen, wird es nicht bei so kleinen Sachen bleiben. Dieser Service, der bisher auch nur vom Festnetz aus funktioniert, ist natürlich technisch auch beim Mobilfunk mit jedem internetfähigen Smartphone möglich. Also ist naiv, wer Bescheidenes dabei denkt… Steht uns hier ein neuer Wettbewerb ins Haus?
Jeder fünfte Mobilfunker surft mit seinem Smartphone auch im Internet und jeden Monat werden es 20 Millionen weltweit mehr. Klar, da gehen unheimlich viele Daten über die Sender. Den Mobilfunkanbietern wird das laut der “Financial Times Deutschland” zu viel, die Wirtschaftlichkeit ihres Sevices würde darunter leiden.
Mit diesem Artikel möchten wir einen Überblick zu aktuellsten Technologien geben, die die Zukunft für die neuen Handys bereithält: GPS: Microsoft entwickelt die Orientierung ohne Navigations-Satelliten mit mathematischer Sensorauswertung von Wegedaten im Handy. Bilderkennung: Intelligente Handy-Software zur Gefahrenwarnung im Straßenverkehr von der Uni Kassel verhindert Unfälle. Lokalisierung: Von Facebook, das nun bald den Aufenthaltsort seiner Teilnehmer zeigt, bis zum Iris-Scanner, der dann wirklich alles weiß.
10 Millionen Deutsche surfen unterwegs im Internet
auf ihren Smartphones. Noch vor zwei Tagen hatten wir bei unserer Zahl des Tages 50 Millionen Internetnutzer festgestellt und bedauert, keine Größenordnung über die mobilen Handy-Onliner zu kennen – schon wird sie von BITCOM zu einer Forsa-Umfrage gemeldet. Demnach sind 20% der www.Begeisterten nicht nur zuhause am PC, sondern in ihrem gesamten Alltag vernetzt. Gleichzeitig ist das bei rund 65 Millionen Mobilfunkanschlüssen in Deutschland fast jeder 6. Handynutzer, der unterwegs mit seinem Mobiltelephon nicht allein nur telefoniert, sondern auch Webinhalte abruft. Davon surfen 4 von 5 Nutzern auf den Webseiten und fast die Hälfte derjenigen nutzt Apps dazu. Ebenso fast die Hälfte der mobilen Nutzer schickt und empfängt “on the road” auch seine Emails. Klar, daß die meisten Surfer in den Jahrgängen der 14- bis 29-Jährigen zu finden ist, sie macht dort ein ganzes Viertel der jugendlichen Handybesitzer aus, das sind dann ca. 4 Millionen. Eigentlich hätten wir da fast an einen größere Anteil gedacht – so um die Hälfte gar. Aber das bedeutet dann andererseits, daß das mobile Internet wie auch das mobile Telefonieren keine Domäne der Jugend allein, sondern in allen Lebensphasen nun zu einem Massenmarkt angewachsen ist. Natürlich hat es auch längst die gesamte Arbeitswelt erobert von den Managern bis zu Service-Mitarbeitern oder den Vertrieblern. Und das alles schon im Jahre 20 seiner Existenz. Respekt!
52% der Deutschen wollen bei Google keine Außenansicht ihrer Wohnung oder ihres Hauses sehen. Die Mehrheit unseres angeblich so hoch gelobten Technologielandes sträubt sich damit gegen einen Service, der nichts Verbotenes bereitstellt: die Fotos des öffentlichen Raumes. Es präsentiert sich hier das gesammelte Nicht-Wissen über das Internet an sich und über die Dienste, die ohnehin schon im Internet abrufbar sind und schon längst alles zeigen, wie zum Beispiel auch das Foto der drei Düsseldorfer Gegner vor ihren im Internet nun noch deutlicher sichtbaren Häusern. Und sie unterstützen damit genau die selbstzufriedenen Politiker in ihrer Polemik, die nichts dabei finden, wenn die Fluglinien die Daten ihrer innerdeutschen Fluggäste preisgeben müssen, immer mehr Überwachungskameras installiert werden, biometrische Daten auf Personalausweisen und lebenslange Steuernummern uns gänzlich einer Katalogisierung unterwerfen, Millionen Steuergelder für geklaute Daten von Bankkunden über die Finanzamt-Tresen gehen lassen, schon längst unsere Email-Daten speichern und mit Verboten über Verboten das Alltagsleben totregulieren. Hier outen sich wieder einmal die technikfeindlichen und radikal durchnormalisierten Ewiggestrigen als uninformierte Besserwisser, die nun nicht mehr nur gegen Gene, gegen Atome, gegen Klima, sondern auch gegen das Internet zu Felde ziehen und so Zukunftsängste schüren, die nur Demagogen nutzen kann. Schade, der moderne Mensch hat sich den Fortschritt hart erarbeitet und verdient, aber er zerredet und bremst ihn dann durch zunehmende Intoleranz doch wieder aus. Wir sind nicht viel mehr der Aufklärung gegenüber aufgeschlossen als zu Galileos Zeiten! Dabei hält die Moderne soviel Aufregendes und Interessantes parat, das es zum Vorteil aller Menschen und unserer Zukunft zu nutzen gilt!