Mit “HTC Friend Stream” ist die Funktionalität des HTC Wildfire treffend beschrieben. Einzig dem hohen Anspruch auf Kommunikation verpflichtet, lodern in diesem Smartphone die Feuer der sozialen Netzwerke hell und hoch. Auf jedem Treffpunkt ist man als Nutzer ständig präsent und kann sich sofort bei Facebook, Twitter oder Flickr in die Diskussionen einschalten. Genährt vom aktuellen Betriebssystem Android, mit Aussicht eines Update auf die Version 2.2 noch in diesem Jahr, und einem relativ schnellen Prozessor mit immerhin einer 528-MHz-Taktung ist die Navigation auf dem 8,1-cm-Touchscreen-Display dank Multitouch recht fließend und in seiner Darstellung sehr übersichtlich. Freilich gibt es schon einige Verzögerungen zu bemerken, dies ist einfach dem günstigen Preis geschuldet. Immerhin kostet das Wildfire fast nur die Hälfte seines großen Bruders HTC Desire. Trotzdem kann es mit einer recht umfangreichen Ausstattung glänzen. GSM/EDGE- und UMTS-Empfang, Bluetooth 2.1, WLAN, WAP2.0, A-GPS, G-Sensor für die automatische Umstellung zwischen Hoch- und Querformat, Näherungssensor, digitaler Kompass, Taschenlampe und eine 5MegaPixel-Kamera gehören zu einem zweifelsfrei optimal gestalteten Mobiltelephon. Lediglich die Farbtiefe mit nur 262K ist leider etwas spärlich ausgefallen. Aber auch speichern läßt sich ziemlich alles, was bewahrenswert erscheint, denn die internen 512MB sind mit microSD-Karte auf maximal 32GB erweiterbar. Dazu liegt es sehr gut in der Hand und macht durch seine augenscheinlich präzise Verarbeitung einen grundsoliden Eindruck. So gestaltet sich zudem durch das grafisch ansprechende HTC Sense die Bedienung und Menüführung verständlich und leicht.
Damit hat das HTC Wildfire bei einem Vergleich mit seinen Konkurrenten LG GT540 und Samsung Galaxy Spica i5700 in einigen Punkten durchaus die Nase vorn.
Ohne Vertragsbindung kann man das HTC Wildfire zur Zeit schon für 239,-€ erwerben.
Wer einen Talkline-Spartarif für monatliche Kosten von 13,95€ wählt, telefoniert über das D1-Netz der Telekom und bekommt sogar 50,-€ bar ausgezahlt und pro Monat 40 Minuten, das entspricht bei dem 39cent-Minutentarif den Kosten von 15,60€, sowie 40 MMS auch für 15,60€ gratis dazu, im ersten Monat sogar nochmal 250 SMS im Wert von 47,50€ obendrauf – da muß man nicht viel rechnen, um dieses Angebot als sehr attraktiv einzuordnen.
Nachdem Google nun den Vertrieb des von HTC gefertigten Mobiltelephons Nexus One unter seinem Markennamen durch seinen Online-Shop gestoppt hat, setzt das Unternehmen ganz auf die Vertriebserfahrungen des größten Mobilfunkkonzerns der Welt. Vodafone wird ab Pfingstmontag im Internet und ab Dienstag dann in seinen Shops das Handy zum Preis von 490€ ohne Vertragsbindung oder für knapp 30€ mit einem 115€-teuren Monats-Tarif anbieten. Dies teilte heute die Pressesprecherin des Unternehmens mit.
Die Verkaufszahlen des seit 5. Januar diesen Jahres in den USA ausschließlich übers Internet bestellbaren Konkurrenten zum iPhone 3GS und Motorola Milestone hatten die Google-Manager so gar nicht zufriedengestellt – immer wieder war in der Presse der Vergleich der Abverkäufe für Google unerfreulich ausgegangen. Als einen wichtigen Grund für die etwas schwache Nachfrage vermuten die Manager auch die Gewohnheiten der Kunden, das Objekt ihrer Begierde erst selbst in Händen, befühlen und ausprobieren zu können und bei bloßen Internetfotos dann eben etwas sehr zurückhaltend zu reagieren.
Na dann hoffen auch wir, daß das Google One den Wettbewerb nun im zweiten Anlauf so richtig befeuert, auch wenn der Preis nicht gerade als billig bezeichnet werden kann. Aber genau für diese Auseinandersetzung wurde es ja gemacht und natürlich nicht zuletzt auch zur Freude seiner Nutzer. Denn Tests haben schon gezeigt, daß das Nexus One durchaus mit seinen Kontrahenten mithalten kann. Wer zum Beispiel keine echte Tastatur wie beim Milestone braucht, der kann mit dem Google Nexus One viel mehr Spaß haben, denn es besitzt vor allem den schnellen Prozessor und ein sehr gutes Display. Damit und auch mit seiner 5-Megapixel-Kamera und seinem doch auch etwas günstigerem Preis kann es auch das iPhone distanzieren. So ist die Million bei den Verkaufszahlen vielleicht entgegen der letzten Prognosen doch bald zu erreichen.
Eine im Internet schon als Supersonic kursierende Neuentwicklung eines Smartphones von HTC wurde vom USA-Funknetzbetreiber Sprint offiziell unter der Bezeichnung EVO 4G für den Sommer angekündigt. Auch hier gibt wie bei dem aktuellsten Gerät Samsung Galaxy S den Takt ein 1GHz-Prozessor von Qualcomm vor und hält Android 2.1 mit der HTC Benutzeroberfläche Sense UI am Laufen. Das Display ist sogar größer mit 4,3Zoll (~11cm) und auch die eingebaute Kamera steht mit 8 MegaPixel deutlich empfindlicher und auch mit einem Blitzlicht (dessen Fehlen am Galaxy sehr kritisiert wird) zur Verfügung. Allerding wurde der interne Speicher kleiner gehalten: 1GB müssen reichen, haben aber eine Erweiterungsmöglichkeit auf externe 32GB. Datenschnittstellen sind GSM-Netze mit EDGE und HSCSD und schnelles WLAN (daher die Bezeichnung 4G). Ansonsten gehört eine 2. Videokamera zur Ausstattung und auch die Software für Videos in HD-Qualität mit einem HDMI-Ausgang sowie für Augmented-Realityin Zukunft wohl zum Standard. Einer Nutzung hier in Europa steht allerdings bisher das Fehlen der UMTS-Netz-Kompatibiltät im Wege – aber diese Neuentwicklung zeigt zumindest, wohin die Reise geht und daß eine europäische Variante dieses High-End-Smartphones sicher nicht lange auf sich warten läßt.
Der Hersteller des Google Nexus One hat zur MWC in Barcelona ein Handy vorgestellt, das dem Flagschiff des Suchmaschinenbetreibers in nichts nachsteht. Ausgerüstet ebenfalls mit dem 1-GHz-Snapdragon-Prozessor besitzt das mit Desire benannte Smartphone sogar mehr Arbeitsspeicher mit 576MB, ein Multitouch-fähiges 3,7-Zoll-AMOLED-Touchscreen-Display mit der praktischen 1-Finger-Bedienung zum Scrollen durch Menüs und Listen, eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofocus, WLAN, Bluetooth, A-GPS und läßt sich mit einem optischen Trackpad navigieren. Allerdings gibt es eine prägnante Unterscheidung zum Google-Pendant: es können auch Flash-Videos bis zur HD-Auflösung 720p abgespielt werden. Als Betriebssystem kommt Android 2.1 mit der Bedienoberfläche der optisch ansprechenden Eigenentwicklung Sense “HTC Friend Stream” zum Einsatz , die zuerst im Hero enthalten war und ihre Vorzüge einer sehr einfachen Widgets-Positionierung und für Verknüpfungen von allen bekannten sozialen Netzwerken sowie einem automatischen Status-Update voll ausspielt.
Das Legend ist ja schon etwas länger angekündigt und wird jetzt nochmal bestätigt. Es ist mit einem 1cm kleinerem Display und einem langsameren 600MHz-Prozessor die etwas abgespeckte Version des Desire, gefällt aber vom Design her mit seinem Alu-Gehäuse und bietet damit eine besondere Handlichkeit. Beide Mobiltelephone sollen im April in den Handel kommen.
Etwa mit den gleichen Parametern wartet auch das HD mini auf und lehnt sich im Komfort sehr stark an das HD2 an. Es läuft unter dem Betriebssystem Windows Mobile 6.5.3. Ergänzt mit einem GPS-Chip, Bluetooth 2.1 mit EDR und einem WLAN-Access-Point lässt sich das Smartphone in Verbindung mit einem Notebook auch als UMTS-Modem nutzen (Tethering). Es ist für das 2.Quartal angekündigt.
HTC überrascht die Handy-Welt mit einem neuen, sehr flachen Smartphone von 11mm, das die vorher beim Blackberry zu findende Kombination aus QWERTZ-Volltastatur mit einem 7,6cm-Touchscreen-Display besitzt. Der Qualcomm-Prozessor ist mit 600MHZ getaktet, hat einen 512 MB flash ROM-Speicher, eine 256 MB RAM, erlaubt Daten-Verbindungen sowohl im UMTS-Dualband (900/2100) über HSPA und im GSM-Quadband mit EDGE, als auch mit WLAN und Bluetooth 2.1+EDR. Eine 5-MegaPixel-Kamera ist mit an Bord, wie auch GPS/AGPS und als special feature ein Business Card Scanner. Und alles läuft mit WindowsMobile 6.5. Die Angebote auf dem Smartphone-Markt werden immer größer und vielfältiger. Schön für uns Verbraucher…
Nun muß HTC nach dem großen Aufruhr um seine Herstellerqualitäten beim Googlephone Nexus One auch mal wieder von sich selbst reden machen. Dazu sind Bilder zweier neuer Handymodelle im Internet und auch gleich ein Datum des voraussichtlichen Marktstarts aufgetaucht (ist schon immer wieder erstaunlich, wer da zuerst etwas von wo erfahren und über welche Wege übermittelt haben will!) . Im März werden danach die beiden Modelle “Bravo” und “Legend” erscheinen, zunächst sollen sie zwar auch nur in UK angeboten werden, aber bis Old Germany ists ja nicht weit…
Das Bravo als Zwillingsbruder des Nexus ist eigentlich schon bekannt, das Legend dafür neu. Aber nach Einschätzung der Kommentatoren soll es das Zeug zum Nachfolger des HTC Hero haben: rein optisch fällt es durch ein Aluminiumgehäuse ähnlich dem HD2 mit einem leichten Knick unter dem Display auf. Der kapazitive Touchscreen ist ein 8,1cm großes AMOLED – also etwa 14mm kleiner – mit der Auflösung von 320x480Pixeln. Beide Netze, UMTS mit HSPA und GSM über GPRS und EDGE, und WLAN sorgen für schnelle Verbindung. Der mit 600MHz getaktete Chip bringt Android2.1 zum Laufen, speichert auf 512MB ROM und 256MB RAM (Erweiterungsmöglichkeiten sind mit microSD möglich) und treibt den aGPS-Empfänger und die 5MegaPixel-Kamera mit Autofokus und LED-flash an. Ein 1300mAh-Lithium-Akku sorgt für ausreichend Arbeitszeit.
Als Ausblick, wie schön die neuen Android-Spiele auch mit dem Legend aussehen, empfehlen wir hier dieses Video:
Also einfach ist es eigentlich nicht, das gleich zu Anfang. Einfach ist es auch nicht, ein Nexus in die Hand zu bekommen. Wir sind keine Googleianer und kennen leider auch keinen. Deshalb möchten wir die gute Idee von gizmodo.com aufgreifen und von einer besonderen Neuerung des Google-Phones berichten, die ganz besonders nützlich ist und über die nun bestimmt viele doch schon etwas wissen wollen.
Zur Verbesserung der Übertragung von Telefongesprächen, dem eigentlichen Herzstück der Handys, wurde von der Audience Inc. im kalifornischem Mountain View, ein Voice-Prozessor entwickelt, der Signale von zwei am Handy eingebauten Mikrofonen verarbeiten kann. Das erste Mikro nimmt alles das auf, was der Anrufer sagt mit allen Nebengeräuschen, die man selbst gar nicht so wahrnimmt, sei es Vogelgezwitscher oder was echt nerven kann wie z.B. der Lärm von startenden Flugzeugen. Das zweite Mikro ist so angeordnet, daß es nur die Nebengeräusche registriert ohne die Stimme des Anrufers. Der Clou der Geschichte ist nun: der neue Prozessor kann die beiden unterschiedlichen Mikroaufnahmen in Echtzeit so verarbeiten, daß er alle Stimm- und Lautquellen als Differenz der beiden Mikroaufnahmen praktisch subtrahiert. Die Nebengeräusche können so durch die sog. Interferenz ausgelöscht werden und im Ergebnis bleibt nur die Stimme des Anrufers übrig . Das klingt so gut, daß man beim Telefonat denkt, die oder der Anrufer sitzt in einem völlig abgeschlossenen Raum. Einen akustischen ersten Eindruck kann man sich hier verschaffen.
Dazu war es nötig, den menschlichen Hörvorgang genau zu analysieren, um zu erfahren, wie welche Frequenzen vom Ohr aufgenommen werden und wie man sie sequenzieren muß, um die Stimme des Anrufers weiterhin so natürlich klingen zu lassen, wie wir sie kennen.
Nicht bekannt ist allerdings, ob sich dieser Effekt auch abstellen läßt, wenn bestimmte Nebengeräusche erwünscht sind…
Okay, Äther – das ist jetzt nicht mehr so aktuell, wir mobilfunken natürlich nicht so in dicker Luft, aber die brannte nun zur CES ganz schön. Im Wettlauf um uns Kunden ist ein wahres Feuerwerk der Handyraketen entbrannt. Und es ist immer wieder erstaunlich und spannend, was die Telefonbauer so Neues zusammengeschraubt haben. Denn schließlich sollen wir ja nur das Eine kaufen. Dabei fällt die Wahl überhaupt nicht leicht. Und man kommt wohl immer in die gleiche Verlegenheit: hat man sich einmal entschieden, erscheint am Horizont schon wieder das nächste Modell mit noch besseren technischen Möglichkeiten oder coolerem Design. Gerade hier zeigt es sich: bei dieser großen Auswahl kommt es damit sehr auf den persönlichen Geschmack an, auch Empfehlungen helfen nicht immer weiter. Man muß sich also der Mühe unterziehen und soviel Informationen einholen, wie man bekommen kann. Wenn sich aber dann eine Meinung oder ein Wunsch herauskristallisiert hat, dann heißt es auch, abzublocken und sich nicht beirren zu lassen. Tja, das sieht dann schon auch ein bißchen nach einem Glücksspiel aus. Aber so ist es wohl nunmal im Leben, nichts ist perfekt und alles hat Vor- und Nachteile. Es gilt, das Optimum herauszufinden und die technischen Anforderungen mit den preislichen Vorstellungen in Einklang zu bringen. Deshalb hier kurz zusammengefaßt das neueste auf der diesjährigen CES von den bekanntesten Herstellern präsentierte As im Reigen der technischen Mobilitätswunderwerke:
HTC Smart:
Der taiwanesische Hersteller möchte seine Erfolgsserie mit einem Handy fortsetzen, das eine dritte Variante von Betriebssystemen neben WindowsMobile und Android verwendet: sie wurde vom Chiphersteller Qualcomm entwickelt und nennt sich “Brew”. Stark anzunehmen ist, daß es mit dieser Voraussetzung die technischen Möglichkeiten des Prozessors optimal ausnutzen kann und ist damit bestimmt in einem großen Vorteil. Den wird es vor allem für die Kommunikation ausspielen und einen besonders schnellen Zugriff auf EMail und SMS und soziale Netzwerke ermöglichen. Da es lediglich mit einem 7,1cm großem Display und einer 3MegaPixel-Kamera ausgerüstet wird, zielt es auf den Massenmarkt mit einem ausgeglichenen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Motorola Backflip:
Einen weiteren Meilenstein hat der Nordamerikanische Hersteller präsentiert: ein neuartiges Sliderprinzip macht die Verbindung des Touchscreen-Displays mit der QWERTZ-Tastatur zu einem neuartigen Erlebnis – ein Prinzip, das sich vielleicht durchsetzen könnte. Auch sonst sind die technischen Details anständig: ein 7,9cm-Display, 5MegaPixel-Kamera und alles, was heute so zu einem Handy gehören sollte.
LG GW990 und GT 540:
Zwei echte Überraschungen hatte LG parat: das GT540 als Smartphone für soziales Networking mit Android und vielen Google-Applikationen, und das GW990 mit einem beeindruckendem 12cm-Touchscreen-Display optimiert für komfortables Surfen im Internet und Multitouchfunktion auf der Android-Basis und dem Linux-basierten Betriebssystem Moblin 2.1 und einer starken 5MegaPixel-Kamera. Dies werden zwei echte Trümpfe: eins im mittleren Preisbereich und das andere als Highend-Klasse.
Samsung S5500 und S5550:
Samsung hat sich im Handybereich auf der CES etwas zurückgehalten. Trotzdem ist zeitgleich durchgesickert, daß von ihnen in der 5er-Serie zwei neue Telefone zu erwarten sind. Auch diese sind besoders für das soziale Networking ausgelegt und sollen jeweils in ihrem Preissegment auf Interessenten stoßen: das S5550 mit einem AMOLED-Touchscreen-Display und einer 5MegaPixel-Kamera und das S5500 mit einem 5,9cm-TFT-Display und einer 3,2MegaPixel-Kamera.
Es bleibt spannend, Neuentwicklungen werden fast täglich bekanntgegeben und die Entscheidung, wann soll man sich welches Telefon zulegen, wird weiterhin eine Gratwanderung beim Anspruch zwischen Technik , Design und Preis. Aber die Freude auf das, was da kommt, die bleibt immer erhalten.
Nokia fehlt, stimmt, aber da kam nicht viel Neues und wir werden uns den Finnen in einem der nächsten Artikel widmen. Auch über SonyEricsson müssen wir dann noch berichten.
Wer noch immer nicht genug bekommen kann und weitere Bilder vom Google Nexus One sehen möchte, für den hat slashgear.com noch zwei nette Videos gedreht. Auf dem ersten kann man die schönen Aussichten von GoogleEarth genießen und zweiteres zeigt, daß auch ohne Multitouch-Funktion das Zoomen auf dem Display geschickt möglich ist.
Natürlich gibt es auch schon einen NexusOne-Blog. Und die Betreiber hatten natürlich ein nagelneues Nexus One zum Ausprobieren. Deshalb konnten Sie nun exclusiv einen Vergleich anstellen zu den momentanen Platzhirschen iPhone und Milestone. Am liebsten wäre es den Testern sicher schon gewesen, das Nexus wäre wirklich Nr. One und hätte alles bisher Dagewesene in den Schatten gestellt, das merkt man ihnen an. Aber sie bleiben objektiv und benennen außer den Stärken auch die Schwächen, mit großem Bedauern. Leider hat es die und leider bleibt als Fazit mehr oder weniger doch das iPhone als der bessere Kandidat bestehen. Das Milestone und das Nexus One teilen sich aber immerhin mit ganz knappem Abstand dann den zweiten Platz. Die Auswahl, welches von den dreien lege ich mir denn nun zu, die bleibt wie immer eine Geschmacksfrage. Aber HTC und Google haben ein tolles Telefon gebaut, das auf jeden Fall viele Liebhaber finden wird.
Was sind die bemerkenswertesten Punkte:
Das Design ist unauffällig, wenn auch fast etwas altbacken. Aber durch die Teflonbeschichtung liegt es unglaublich leicht in der Hand.
Das Display hat eine beeindruckende Bildqualität. Die Reaktionszeit des Touchscreen‘ ist sehr schnell. Bedauerlich ist die fehlende Multitouch-Funktion.
Dank des 1-GHz-Prozessors können die Navigation durch das Telefon, das Installieren von Anwendungen und das Surfen durch das Internet mit hoher Geschwindigkeit glänzen.
Die Kamera mit ihren 5 MegaPixel ist wohl eher Durchschnitt, guter wohlgemerkt aber leider nicht ganz perfekt – die zu vielen Einstellmöglichkeiten lassen wohl das Optimum etwas vermissen.
Zu guterletzt die Anwendungen: GPS mit GoogleMaps läuft natürlich super. Spiele-Applikationen allerdings sind mit dem iPhone etwas besser.
Das Nexus One ist damit ein großes Android-Gerät mit großem Potential in der Zukunft, wenn es auch momentan noch etwas hinter seinem schärfsten Mitbewerber zurückliegt. Aber man kann mit Sicherheit ein spannendes Duell erwarten, mindestens das, wobei die Anzahl der Mitstreiter kontinuierlich wachsen und die Sache noch viel mehr beleben wird.