Der Hersteller des Google Nexus One hat zur MWC in Barcelona ein Handy vorgestellt, das dem Flagschiff des Suchmaschinenbetreibers in nichts nachsteht. Ausgerüstet ebenfalls mit dem 1-GHz-Snapdragon-Prozessor besitzt das mit Desire benannte Smartphone sogar mehr Arbeitsspeicher mit 576MB, ein Multitouch-fähiges 3,7-Zoll-AMOLED-Touchscreen-Display mit der praktischen 1-Finger-Bedienung zum Scrollen durch Menüs und Listen, eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofocus, WLAN, Bluetooth, A-GPS und läßt sich mit einem optischen Trackpad navigieren. Allerdings gibt es eine prägnante Unterscheidung zum Google-Pendant: es können auch Flash-Videos bis zur HD-Auflösung 720p abgespielt werden. Als Betriebssystem kommt Android 2.1 mit der Bedienoberfläche der optisch ansprechenden Eigenentwicklung Sense “HTC Friend Stream” zum Einsatz , die zuerst im Hero enthalten war und ihre Vorzüge einer sehr einfachen Widgets-Positionierung und für Verknüpfungen von allen bekannten sozialen Netzwerken sowie einem automatischen Status-Update voll ausspielt.
Das Legend ist ja schon etwas länger angekündigt und wird jetzt nochmal bestätigt. Es ist mit einem 1cm kleinerem Display und einem langsameren 600MHz-Prozessor die etwas abgespeckte Version des Desire, gefällt aber vom Design her mit seinem Alu-Gehäuse und bietet damit eine besondere Handlichkeit. Beide Mobiltelephone sollen im April in den Handel kommen.
Etwa mit den gleichen Parametern wartet auch das HD mini auf und lehnt sich im Komfort sehr stark an das HD2 an. Es läuft unter dem Betriebssystem Windows Mobile 6.5.3. Ergänzt mit einem GPS-Chip, Bluetooth 2.1 mit EDR und einem WLAN-Access-Point lässt sich das Smartphone in Verbindung mit einem Notebook auch als UMTS-Modem nutzen (Tethering). Es ist für das 2.Quartal angekündigt.
HTC überrascht die Handy-Welt mit einem neuen, sehr flachen Smartphone von 11mm, das die vorher beim Blackberry zu findende Kombination aus QWERTZ-Volltastatur mit einem 7,6cm-Touchscreen-Display besitzt. Der Qualcomm-Prozessor ist mit 600MHZ getaktet, hat einen 512 MB flash ROM-Speicher, eine 256 MB RAM, erlaubt Daten-Verbindungen sowohl im UMTS-Dualband (900/2100) über HSPA und im GSM-Quadband mit EDGE, als auch mit WLAN und Bluetooth 2.1+EDR. Eine 5-MegaPixel-Kamera ist mit an Bord, wie auch GPS/AGPS und als special feature ein Business Card Scanner. Und alles läuft mit WindowsMobile 6.5. Die Angebote auf dem Smartphone-Markt werden immer größer und vielfältiger. Schön für uns Verbraucher…
Nun muß HTC nach dem großen Aufruhr um seine Herstellerqualitäten beim Googlephone Nexus One auch mal wieder von sich selbst reden machen. Dazu sind Bilder zweier neuer Handymodelle im Internet und auch gleich ein Datum des voraussichtlichen Marktstarts aufgetaucht (ist schon immer wieder erstaunlich, wer da zuerst etwas von wo erfahren und über welche Wege übermittelt haben will!) . Im März werden danach die beiden Modelle “Bravo” und “Legend” erscheinen, zunächst sollen sie zwar auch nur in UK angeboten werden, aber bis Old Germany ists ja nicht weit…
Das Bravo als Zwillingsbruder des Nexus ist eigentlich schon bekannt, das Legend dafür neu. Aber nach Einschätzung der Kommentatoren soll es das Zeug zum Nachfolger des HTC Hero haben: rein optisch fällt es durch ein Aluminiumgehäuse ähnlich dem HD2 mit einem leichten Knick unter dem Display auf. Der kapazitive Touchscreen ist ein 8,1cm großes AMOLED – also etwa 14mm kleiner – mit der Auflösung von 320×480Pixeln. Beide Netze, UMTS mit HSPA und GSM über GPRS und EDGE, und WLAN sorgen für schnelle Verbindung. Der mit 600MHz getaktete Chip bringt Android2.1 zum Laufen, speichert auf 512MB ROM und 256MB RAM (Erweiterungsmöglichkeiten sind mit microSD möglich) und treibt den aGPS-Empfänger und die 5MegaPixel-Kamera mit Autofokus und LED-flash an. Ein 1300mAh-Lithium-Akku sorgt für ausreichend Arbeitszeit.
Als Ausblick, wie schön die neuen Android-Spiele auch mit dem Legend aussehen, empfehlen wir hier dieses Video:
Also einfach ist es eigentlich nicht, das gleich zu Anfang. Einfach ist es auch nicht, ein Nexus in die Hand zu bekommen. Wir sind keine Googleianer und kennen leider auch keinen. Deshalb möchten wir die gute Idee von gizmodo.com aufgreifen und von einer besonderen Neuerung des Google-Phones berichten, die ganz besonders nützlich ist und über die nun bestimmt viele doch schon etwas wissen wollen.
Zur Verbesserung der Übertragung von Telefongesprächen, dem eigentlichen Herzstück der Handys, wurde von der Audience Inc. im kalifornischem Mountain View, ein Voice-Prozessor entwickelt, der Signale von zwei am Handy eingebauten Mikrofonen verarbeiten kann. Das erste Mikro nimmt alles das auf, was der Anrufer sagt mit allen Nebengeräuschen, die man selbst gar nicht so wahrnimmt, sei es Vogelgezwitscher oder was echt nerven kann wie z.B. der Lärm von startenden Flugzeugen. Das zweite Mikro ist so angeordnet, daß es nur die Nebengeräusche registriert ohne die Stimme des Anrufers. Der Clou der Geschichte ist nun: der neue Prozessor kann die beiden unterschiedlichen Mikroaufnahmen in Echtzeit so verarbeiten, daß er alle Stimm- und Lautquellen als Differenz der beiden Mikroaufnahmen praktisch subtrahiert. Die Nebengeräusche können so durch die sog. Interferenz ausgelöscht werden und im Ergebnis bleibt nur die Stimme des Anrufers übrig . Das klingt so gut, daß man beim Telefonat denkt, die oder der Anrufer sitzt in einem völlig abgeschlossenen Raum. Einen akustischen ersten Eindruck kann man sich hier verschaffen.
Dazu war es nötig, den menschlichen Hörvorgang genau zu analysieren, um zu erfahren, wie welche Frequenzen vom Ohr aufgenommen werden und wie man sie sequenzieren muß, um die Stimme des Anrufers weiterhin so natürlich klingen zu lassen, wie wir sie kennen.
Nicht bekannt ist allerdings, ob sich dieser Effekt auch abstellen läßt, wenn bestimmte Nebengeräusche erwünscht sind…
Okay, Äther – das ist jetzt nicht mehr so aktuell, wir mobilfunken natürlich nicht so in dicker Luft, aber die brannte nun zur CES ganz schön. Im Wettlauf um uns Kunden ist ein wahres Feuerwerk der Handyraketen entbrannt. Und es ist immer wieder erstaunlich und spannend, was die Telefonbauer so Neues zusammengeschraubt haben. Denn schließlich sollen wir ja nur das Eine kaufen. Dabei fällt die Wahl überhaupt nicht leicht. Und man kommt wohl immer in die gleiche Verlegenheit: hat man sich einmal entschieden, erscheint am Horizont schon wieder das nächste Modell mit noch besseren technischen Möglichkeiten oder coolerem Design. Gerade hier zeigt es sich: bei dieser großen Auswahl kommt es damit sehr auf den persönlichen Geschmack an, auch Empfehlungen helfen nicht immer weiter. Man muß sich also der Mühe unterziehen und soviel Informationen einholen, wie man bekommen kann. Wenn sich aber dann eine Meinung oder ein Wunsch herauskristallisiert hat, dann heißt es auch, abzublocken und sich nicht beirren zu lassen. Tja, das sieht dann schon auch ein bißchen nach einem Glücksspiel aus. Aber so ist es wohl nunmal im Leben, nichts ist perfekt und alles hat Vor- und Nachteile. Es gilt, das Optimum herauszufinden und die technischen Anforderungen mit den preislichen Vorstellungen in Einklang zu bringen. Deshalb hier kurz zusammengefaßt das neueste auf der diesjährigen CES von den bekanntesten Herstellern präsentierte As im Reigen der technischen Mobilitätswunderwerke:
HTC Smart:
Der taiwanesische Hersteller möchte seine Erfolgsserie mit einem Handy fortsetzen, das eine dritte Variante von Betriebssystemen neben WindowsMobile und Android verwendet: sie wurde vom Chiphersteller Qualcomm entwickelt und nennt sich “Brew”. Stark anzunehmen ist, daß es mit dieser Voraussetzung die technischen Möglichkeiten des Prozessors optimal ausnutzen kann und ist damit bestimmt in einem großen Vorteil. Den wird es vor allem für die Kommunikation ausspielen und einen besonders schnellen Zugriff auf EMail und SMS und soziale Netzwerke ermöglichen. Da es lediglich mit einem 7,1cm großem Display und einer 3MegaPixel-Kamera ausgerüstet wird, zielt es auf den Massenmarkt mit einem ausgeglichenen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Motorola Backflip:
Einen weiteren Meilenstein hat der Nordamerikanische Hersteller präsentiert: ein neuartiges Sliderprinzip macht die Verbindung des Touchscreen-Displays mit der QWERTZ-Tastatur zu einem neuartigen Erlebnis – ein Prinzip, das sich vielleicht durchsetzen könnte. Auch sonst sind die technischen Details anständig: ein 7,9cm-Display, 5MegaPixel-Kamera und alles, was heute so zu einem Handy gehören sollte.
LG GW990 und GT 540:
Zwei echte Überraschungen hatte LG parat: das GT540 als Smartphone für soziales Networking mit Android und vielen Google-Applikationen, und das GW990 mit einem beeindruckendem 12cm-Touchscreen-Display optimiert für komfortables Surfen im Internet und Multitouchfunktion auf der Android-Basis und dem Linux-basierten Betriebssystem Moblin 2.1 und einer starken 5MegaPixel-Kamera. Dies werden zwei echte Trümpfe: eins im mittleren Preisbereich und das andere als Highend-Klasse.
Samsung S5500 und S5550:
Samsung hat sich im Handybereich auf der CES etwas zurückgehalten. Trotzdem ist zeitgleich durchgesickert, daß von ihnen in der 5er-Serie zwei neue Telefone zu erwarten sind. Auch diese sind besoders für das soziale Networking ausgelegt und sollen jeweils in ihrem Preissegment auf Interessenten stoßen: das S5550 mit einem AMOLED-Touchscreen-Display und einer 5MegaPixel-Kamera und das S5500 mit einem 5,9cm-TFT-Display und einer 3,2MegaPixel-Kamera.
Es bleibt spannend, Neuentwicklungen werden fast täglich bekanntgegeben und die Entscheidung, wann soll man sich welches Telefon zulegen, wird weiterhin eine Gratwanderung beim Anspruch zwischen Technik , Design und Preis. Aber die Freude auf das, was da kommt, die bleibt immer erhalten.
Nokia fehlt, stimmt, aber da kam nicht viel Neues und wir werden uns den Finnen in einem der nächsten Artikel widmen. Auch über SonyEricsson müssen wir dann noch berichten.
Wer noch immer nicht genug bekommen kann und weitere Bilder vom Google Nexus One sehen möchte, für den hat slashgear.com noch zwei nette Videos gedreht. Auf dem ersten kann man die schönen Aussichten von GoogleEarth genießen und zweiteres zeigt, daß auch ohne Multitouch-Funktion das Zoomen auf dem Display geschickt möglich ist.
Natürlich gibt es auch schon einen NexusOne-Blog. Und die Betreiber hatten natürlich ein nagelneues Nexus One zum Ausprobieren. Deshalb konnten Sie nun exclusiv einen Vergleich anstellen zu den momentanen Platzhirschen iPhone und Milestone. Am liebsten wäre es den Testern sicher schon gewesen, das Nexus wäre wirklich Nr. One und hätte alles bisher Dagewesene in den Schatten gestellt, das merkt man ihnen an. Aber sie bleiben objektiv und benennen außer den Stärken auch die Schwächen, mit großem Bedauern. Leider hat es die und leider bleibt als Fazit mehr oder weniger doch das iPhone als der bessere Kandidat bestehen. Das Milestone und das Nexus One teilen sich aber immerhin mit ganz knappem Abstand dann den zweiten Platz. Die Auswahl, welches von den dreien lege ich mir denn nun zu, die bleibt wie immer eine Geschmacksfrage. Aber HTC und Google haben ein tolles Telefon gebaut, das auf jeden Fall viele Liebhaber finden wird.
Was sind die bemerkenswertesten Punkte:
Das Design ist unauffällig, wenn auch fast etwas altbacken. Aber durch die Teflonbeschichtung liegt es unglaublich leicht in der Hand.
Das Display hat eine beeindruckende Bildqualität. Die Reaktionszeit des Touchscreen‘ ist sehr schnell. Bedauerlich ist die fehlende Multitouch-Funktion.
Dank des 1-GHz-Prozessors können die Navigation durch das Telefon, das Installieren von Anwendungen und das Surfen durch das Internet mit hoher Geschwindigkeit glänzen.
Die Kamera mit ihren 5 MegaPixel ist wohl eher Durchschnitt, guter wohlgemerkt aber leider nicht ganz perfekt – die zu vielen Einstellmöglichkeiten lassen wohl das Optimum etwas vermissen.
Zu guterletzt die Anwendungen: GPS mit GoogleMaps läuft natürlich super. Spiele-Applikationen allerdings sind mit dem iPhone etwas besser.
Das Nexus One ist damit ein großes Android-Gerät mit großem Potential in der Zukunft, wenn es auch momentan noch etwas hinter seinem schärfsten Mitbewerber zurückliegt. Aber man kann mit Sicherheit ein spannendes Duell erwarten, mindestens das, wobei die Anzahl der Mitstreiter kontinuierlich wachsen und die Sache noch viel mehr beleben wird.
Über das Nexus One haben wir ja bereitsmehrfach berichtet. Bei Twitter sind nun neue Bilder und ein Video des Google-Handys aufgetaucht. Die Bilder zeigen das Nexus One nach dem Auspacken und auf einem Bild ohne Batterie-Abdeckung, auf welchem das Logo des Herstellers und ein SD-Karten-Slot zu erkennen ist. Das Video macht schon Lust auf einen ersten Test mit dem Handy. Die grafischen Effekte und die Geschwindigkeit sehen etwas besser und schneller aus, als bei anderen Android Handys, wie z.B. dem Motorola Milestone oder dem HTC Hero.
Das Nexus One ist ein HTC-Handy und wird voraussichtlich Anfang 2010 bei T-Mobile erhältlich sein.
Der März nächsten Jahres wird wahrlich ein Freudenfest für uns Handyfans. So viele neue Handys werden erwartet. Unter ihnen das HTC Legend, eines der neuen Android-Handys von HTC und Nachfolger des HTC Hero. Das Legend hat ein Metallgehäuse, ein 3.2 Zoll HVGA Amoled Touchscreen-Display, eine 5 Megapixel-Kamera mit Auto-Focus und LED-Flashlight, einen 600MHz Prozessor, 512MB Flashspeicher, 256MB RAM, HSPA, WLAN, AGPS, einen digitalen Kompass und optischer Maus. Diese Woche ist das erste Foto durchgedrungen und das HTC Legend sieht auch noch sehr gut aus. Da freuen wir uns schon auf noch mehr Fotos und hoffentlich Videos. Bühne frei für das Legend von HTC: