Die Finnen kommen! Europa zittert. Na gut, das liegt nicht so direkt an Nokia… Aber eine kleine Sensation ist es schon, was der finnische Handyhersteller da vorige Woche präsentiert hat. Eine Armada Hightech von Superyacht bis Rennboot, alles dabei. Das Lumia 800 führt als “Großer” den Reigen an. Mit dem Lumia 71o steht ein preisgünstigeres und nur wenig leistungsverringertes Smartphone bereit. Und die Asha 200, Asha 201, Asha 300 und Asha 303 als Alternative komplettieren die Serie der mobilen PC’s zum Schnäppchenpreis, um eine weitgefächerte Kundschaft für Nokia und Microsoft zu gewinnen.
Allerdings ist etwas verwunderlich, daß Nokia sich so gar nicht über die nun schon wieder völlig andere Systematik der Namensgebung für seine Handys äußert – ein arg großes Durcheinander, wie ich finde! Dieses regelrechte Zahlen- und Buchstaben-Chaos ist hoffentlich kein Gleichnis für den Zustand des Konzerns…
Jedenfalls sind in den letzten Tagen nun schon die ersten Meinungen veröffentlicht worden. Von Zustimmung über Gleichgültigkeit bis Ablehnung alles dabei, klar. So ist das nun mal.
Zuerst ein paar Worte zum Nokia Lumia 800. Es soll neue Maßstäbe bei Design und Nutzerfreundlichkeit setzen. Die von Nokia bisher gewohnte ausgezeichnete Produktqualität bildet die Basis dafür. Aber vor allem die Partnerschaft mit Microsoft soll den Quantensprung des “ersten echten Windows-Phones” mit der brandneuen Betriebssystem-Version “Mango” vollbringen. Die wird zwar nach und nach jedes bisher erschienene Windows-Handy von Samsung, HTC und LG auch als Update bekommen. Aber Nokia durfte sie immerhin erstmalig modifizieren mit seinen eigenen Diensten als Icons gleich auf dem Startbildschirm. Und das ist dann der Ausgangspunkt für den Rundum-Service der Nokia- Smartphones, die sogenannten “Ökosysteme”. Denn Alleinstellungsmerkmale sind umso schwieriger zu erschaffen, je mehr man sich dem Wettbewerb auf gleicher Stufe der mit vielen Wettbewerbern “geteilten” Windows Phone Plattform überläßt.
Das Flaggschiff Lumia 800 wird also nun ein leistungsstarkes Smartphone mit einem etwas anderen, sogar spartanischen Design. Auffällig ist im ersten Moment sofort die gewölbte Oberfläche des Displays. Das ermöglicht einen besseren Blickwinkel und verhindert obendrein auch störende Spiegelungseffekte. So kann es sich vielleicht sogar aus der Masse der Konkurrenten herausheben. Zumindest entwickelt es einen eigenen Stil – eine Patentklage seitens Apple muß es nicht befürchten, soviel steht fest. Und es kann der Microsoft-Plattform Windows Phone einen deutlichen Schub geben, wofür es ja auch an den Start geht.
“Put the people first”, der Werbespruch von Microsoft soll bedeuten, durch eine stringente und logische Kombination von nur wenigen Schritten mit Mango intuitiv zur Bedienung des Smartphones zu gelangen. Da in der Basis-Software selbst schon viele Funktionen integriert sind, werden zusätzlich viel weniger Apps benötigt. Eine der Hauptstärken ist dabei auf alle Fälle die hohe Viren- und Trojaner-Sicherheit.
Erste Tests auf der Nokia-Präsentation mit der ebenfalls erstmalig neu vorgestellten Software Windows Phone 7.5 Mango zeigten eine wesentlich flüssigere Bedienung und Anzeige von Objekten. Es reagiert präzise auf die manuellen Eingaben auf dem Touchscreen und ist damit eigentlich sogar deutlich besser als iOS und Android, ICS und RIM.
Mit dem integrierten 1,4-GHz-Single-Core-Prozessor ist das Lumia 800 augenscheinlich recht flott unterwegs. Anwendungen öffnen sich sekundenschnell, Webseiten bauen sich in Windeseile auf, Multitouch funktioniert stufenlos. Auch ohne einen Dual-Core-Prozessor, welcher bei aktuellen Top-Smartphones nun schon häufig zum Einsatz kommt, läuft die Software wie geschmiert. Unterstützt von schnellen Datenschnittstellen mit USB, Bluetooth, WLAN und HSPA ergibt sich eine optimale mobile Anbindung an das gesamte “Weltgeschehen”. Leider läßt sich, wie bei Windows Phone üblich, der 16 GByte große Speicher nicht erweitern. Eigentlich dürfte diese Datenmenge aber trotzdem genügen, um viele Anwendungen, Fotos, Songs und Videos immer parat zu haben.
Apropos Kamera, die macht durchaus einen guten Eindruck mit ihren 8-Megapixel und der Carl-Zeiss-Optik mit LED-Blitz und HD-720p-Camcorder. Auch schwache Lichtverhältnisse liefern noch gute Aufnahmen mit Helligkeit und Schärfe. Unmittelbar gleich am Smartphone lassen sich die Bilder technisch verbessern und können auch sofort in der Microsoft Cloud abgespeichert und parallel dazu per E-Mail oder direkt an Facebook versendet werden. Der jedem Nutzer zur Verfügung stehende Speicherplatz in der Cloud ist nochmal 25 GB groß, bietet so zur Ergänzung nochmal eine Menge Raum als elektronisches Gedächtnis.
Neu ist zudem ein weiteres hilfreiches Feature, die Turn-by-turn-Navigation mit Sprachansage Nokia Drive. Sie funktioniert auch offline mit auf dem Smartphone gespeicherten Kartenmaterial und kennt weltweit 69 Millionen Locations, findet sich also in jedem Winkel der Erde zurecht.
Damit zum Nokia Lumia 710: Es hat den gleichen Prozessor wie das Lumia 800, also 1,4 GHz, lediglich die integrierte Kamera mit ihrer Empfindlichkeit von 5 Megapixel und der interne Speicher der Größe 8 GB liegen unter der des großen Smartphones. Auch wurde am Display etwas gespart, es wurde kein AMOLED, sondern ein LCD-Touchscreen verbaut. Etwas stilgerechter für die junge Generation ist die Möglichkeit des Wechselns der farbigen Rückschalen. Ansonsten bietet es gleichen Komfort und Service auch ohne Abstriche oder Änderungen an der Bedienoberfläche oder den Apps.
Mit der neuen Serie Nokia Asha 200, 201, 300 und 303 wurden zudem Einsteiger-Smartphones präsentiert, die alle über eine Kombination aus QWERTZ-Tastatur und Touchscreen verfügen. Auch sie haben mit dem Nokia-Browser Zugang zur Nokia-Cloud und sollen dank Komprimierung der Webseiten 90 Prozent der Daten einsparen und so das Surfen stark beschleunigen.
Die diesjährige Funkausstellung in Berlin kündigt sich mit vielen Neuerungen an – die Handy-Hersteller überbieten sich im Vorfeld geradezu mit der Vorstellung künftiger Superlativen. Samsung nun krempelt sogar sein System zur Namensgebung seiner Smartphones um. Zur Unterscheidung der Ausstattungen und mithin des Preises kommen die Buchstabenkürzel S, R, W, M, und Y zu den schon eingeführten Reihen “Galaxy”, “Wave”, vielleicht auch wieder “Chat” und “Corby” hinzu.
Da hat es sich bei den Herstellern doch tatsächlich mehrheitlich eingebürgert, ganz kurzfristig vor Erscheinen neuer Smartphones erst eine Ankündigung zu platzieren. Was immer auch der Grund dafür sein mag, …
Zum Sony Ericsson Xperia Neo: Formschön ist es unzweifelhaft. Trendy. Poppig. Multimedial. Die Disco für die Hosentasche. Nicht üppig allerdings ist mit 9,4cm die Displaydiagonale. Aber umso großzügiger sind die Bildpixel proportioniert. Sony Ericsson verarbeitet seine Displays mit einer speziellen Technologie, der Mobile BRAVIA® Engine, was als Akronym für “Best Resolution Audio Visual Integrated Architecture” steht. Entwickelt wurde so ein Reality-Bildschirm, der bisher schon die Sony-LCD-Fernseher auszeichnet und nun auch die Displays der SonyEricsson-Smartphones in eine brillante Bühne verwandelt. Angetrieben wird diese ganze Technik durch die Hardware mit dem Chip-Satz von 1GHz und mit der Software Android 2.3. Auf diese Weise ist ein Smartphone vom Technologieunternehmen SonyEricsson entwickelt worden, das sich preislich im Mittelfeld bewegt, aber eine Technik zu bieten hat, die sich in der Spitzenklasse behaupten kann. Es führt die Befehle flüssig aus und bereitet so beim Navigieren und Surfen wahre Freude. Weiterlesen >>
Mit dem HTC EVO 3D erreicht uns ein gut verarbeitetes Handy mit räumlicher Wiedergabe und Aufnahme für HD-Filme und Fotos. Zudem sorgt der schnelle Dual-Core-Prozessor mit der Datenrate von 1,2GHz für eine rasante interne Datenverarbeitung und ebenso rasantes Surfen und Navigieren .
Ganz ohne Brille entsteht auf dem neuesten Smartphone HTC EVO 3D ein räumlicher Eindruck bei Filmen und Fotos. Die perspektivische Darstellung wird ganz sicher vor allem bei Spielen für noch mehr Spaß sorgen und Filmen das gewisse Extra verleihen. Bei eigenen Fotos könnte der 3D-Eindruck bestimmt noch etwas zu wünschen übrig lassen, denn es ist ja doch fotografisches Neuland und braucht sicherlich erstmal eine Menge Übung. Denn die beiden Kameras erzielen nur in einem bestimmten Abstand zum Objekt vorzeigbare Effekte, zudem bietet auch bei der Wiedergabe das Display nur im exakten Winkel ein echtes dreidimensionales Erlebnis.
Die Basis Daten des Smartphones zeigen beeindruckende High-Tech-Werte:
Größe 13cm x 6,5cm x 1,2cm mit 170g
Displaydiagonale 11cm gleich groß wie beim LG Optimus 3D und 2cm größer als beim iPhone4
Funknetz GSM und UMTS mit Gesprächszeit von bis zu 9 Stunden und Standby bis zu 17 Tagen
Plattform Android 2.3.4 mit HTC Sense 3.0
Schnittstellen WLAN, Bluetooth 3.0, DLNA, Tethering und aGPS Speicher intern 1 GB erweiterbar um 32 GB – Radio - MP3- und Video-Player
Highlight 2 Kameras zum Aufnehmen von dreidimensionalen Bildern mit je 2 Megapixel und bei 2-dimensionalen Bildern mit je 5 Megapixel - 3. Kamera frontseitig für Videotelefonie 1,3 Megapixel
Dem Design sieht man die HTC-typisch gute Verarbeitung an und das strukturierte Kunststoff-Gehäuse liegt gut in der Hand sowohl beim Bedienen des Touchscreen’ als auch am Ohr.
Der Doppel-Kern-Prozessor des HTC EVO 3D wurde mit 1,2GHz getaktet und arbeitet deshalb angenehm flott. Sowohl Scrollen und Zoomen gehen flüssig vonstatten, als auch die Wiedergabe von HD-Videos ruckelfrei anzusehen sind. Der Touchscreen reagiert zudem sehr präzise.
Ob die dreidimensionale Optik den Preis von €599 wirklich rechtfertigt, das kann wohl jeder nur allein für sich entscheiden. Der Anfang ist nach dem LG Optimus 3D mit einem mutigen Schritt nun auch von HTC gemacht. Andere werden nachziehen, denn die räumliche Perspektive wird in Zukunft wohl auf allen Displays zu bestaunen sein, da muß man kein Prophet sein. Zwar klagen erste Tester über angestrengte Augen durch längeres Betrachten der 3D-Bilder, aber sowas wurde anfänglich sogar von den ersten Farbfernsehern vor nunmehr über 40 Jahren auch kritisiert. Und es gibt sie nun doch!
Der Handyvergleich HTC EVO 3D / LG Optimus 3D / Apple iPhone4 zeigt die ersten Erfolge (auch wenn letzteres nicht in die 3. Dimension vorstößt). Ab Juli oder August wird das Raumwunder schon im Angebot sein.
Motorola läßt seinem Outdoor Handy Defy im Juli eine etwas kleinere und im Preisvergleich günstigere Variante für Einsteiger als wasser- und staubgeschütztes Smartphone, das Motorola Wilder mit Schnell-Verbindung zu Facebook, folgen.
Dazu kommt eine Besonderheit, die wohl vor allem den Akku schont: ein zweigeteilter Display-Bildschirm. Denn die kleinere nur 1,8cm in der Diagonale messende Touchscreen-Fläche kann entweder alle Status-Informationen aus den sozialen Netzen bzw. dem Mail-Konto oder den laufenden Musiktitel des integrierten MP3-Players anzeigen. So bleibt man auch unterwegs immer in Verbindung mit seinem Freundeskreis, gut informiert auf dem neuesten Stand und kann die Verbindung zu Facebook, Twitter & Co. direkt und einfach herstellen.
Die technische Spezifikation zeigt, daß auch im Einsteigerbereich vieles möglich ist: Größe 88cm³ mit 92g in der Schutzklasse IP67 Outdoor
Displaydiagonale 7cm + Statusdisplay 2cm
Funknetz GSM/EDGE mit Gesprächszeit über 9 Stunden und Standby bis 10 Tagen
Schnittstelle Bluetooth Speicher intern 5 GB erweiterbar um 32 GB für Radio, MP3- und Video-Player Kamera 2 Megapixel
Der Einstiegsbereich für dieses Outdoor Handy ist ausgesprochen günstig und wird mit 56,-€ taxiert. Ein Handyvergleich intern mit dem Motorola Defy und dann mit dem angekündigten Sony Ericsson Xperia active kann abklären, ob die Minimalausgabe des Motorola Wilder ausreicht für die persönlichen Ansprüche, oder ob es dann doch etwas aufwendiger sein muß beim sportlichen auf Du und Du mit der Natur.
Mit dem Sony Ericsson active kommt in Kürze ein strapazierfähiges Smartphone zu allen Outdoor Handy Fans, das sogar mit integrierten Meßfunktionen für alle sportlichen Aktivitäten ausgestattet ist. Denn ohne Telefon geht ja heute sowieso fast gar nichts mehr. Also liegt es eigentlich nahe, gerade im Outdoor Handy Bereich ein Smartphone zu entwickeln, das beim Joggen oder Radfahren, Wandern zu Lande und zu Wasser, Reiten und bei allem, was man so in der freien Natur noch so treiben kann, praktisch ein unzerstörbarer Begleiter sein kann und obendrein auch noch nützliche Information zu allen sportlichen Aktivitäten liefern, messen und speichern kann. Und es ist schon erstaunlich, welche Funktionen solch ein Taschen-PC dann auch erfüllt:
Größe 9cm x 5,5cm x 1,6cm mit 111g - Schutzklasse IP67 Outdoor
Displaydiagonale ca. 8cm Reality-Bildschirm mit Mobile BRAVIA® Engine
Funknetz GSM und UMTS – Gesprächszeit bis 9 Stunden – Standby bis 15 Tage Schnittstellen WLAN, Bluetooth, DLNA, ANT+ und aGPS mit Geo-Tagging Plattform Android 2.3 mit UI Timescape
Speicher intern 320 MB erweiterbar um 32 GB Kamera 5 Megapixel mit Autofocus Radio - MP3-Video-Player Highlight Drahtlos-Verbindung zu Fitness-Meßgeräten, Schrittzähler, Barometer, Facebook-Status, Barcode-Scanner
Aktuell wurde nun das in Kürze erscheinende Outdoor Handy Sony Ericsson Xperia active vorgestellt. Es kann auf dem neuesten technischen Stand den Puls und die Herzfrequenz messen, aber auch die Schrittzahl und die zurückgelegten Kilometer mit Höhenmeter. Denn Navigation gehört ebenso zur Ausrüstung wie Radio sowie MP3- und Video-Player. Und diese ganze Elektronik ist wasser- und staubgeschützt, hat eine kratzfeste Mineralglasoberfläche fürs Display, die sogar auf Berührung mit nassen Fingern reagiert, und soll auch halbstündliche Tauchgänge in bis zu 1m Wassertiefe überstehen.
Ein bißchen spät für dieses Jahr vielleicht wird es veröffentlicht, denn der Sommer als Hochsaison für Outdoor-Aktivitäten hat ja schon begonnen – aber Sport treiben geht ja zu jeder Jahreszeit. Es soll noch im dritten Quartal erscheinen und im Preisvergleich so bei 300,-€ liegen – nicht wenig zwar, und noch etwas weit über den direkten Wettbewerbern Motorola Defy und Samsung B2710, aber gemessen an den vielen sportlichen Fähigkeiten dieses neuen Outdoor Handys muß es den Handyvergleich ganz und gar nicht scheuen und das geht dann wohl in Ordnung.
Das HTC Salsa präsentiert sich als sehr gut verarbeitetes Smartphone im mittleren Preissegment für schnelles Surfen auf einer kontrastreichen Bildfläche. Eine spezielle Quick-Klick-Taste ermöglicht mit Status- und Eingabe-Funktion den unmittelbaren Kontakt zu Facebook für sofortiges Einstellen von Nachrichten oder Bildern auf der persönlichen Startseite.
Gerade wurde eine Studie veröffentlicht mit dem erstaunlichen Ergebnis: “Facebook-Nutzer haben mehr Freunde”. Und ab jetzt haben Facebook-Freunde dann auch mehr Auswahl an Smartphones. HTC hat in diesem Monat speziell für die Beteiligung an den sozialen Netzen die zwei Smartphone-Modelle HTC ChaCha und HTC Salsa auf den Markt gebracht, die den Zugang zu den Funktionen extrem leicht und die Nutzung maximal komfortabel machen.
Besonders mit dem HTC Salsa ist ein vergleichsweise günstiges Smartphone verfügbar, das neben der günstigen Anbindung an Facebook noch viele weitere bedienerfreundliche Features mitbringt:
Größe 11cm x 6cm x 1,2cm
Displaydiagonale 9cm wie iPhone4 aber 2cm kleiner als Samsung Galaxy S2 oder HTC Sensation
Funknetz GSM und UMTS, WLAN, Bluetooth und GPS für 9 Stunden Gesprächszeit und 22 Tage Standby Taktung 800MHz Speicher intern 512 MB erweiterbar um 32 GB Kamera 5 Megapixel mit Autofocus
Zuerst fallen die hervorragende Verarbeitung und ein sehr zeitgemäßes Design auf. Zwar bietet der doch recht große Bildschirm nur eine mittlere hohe Auflösung, kann aber trotzdem mit einer sehr kontrastreichen Bildwiedergabe und mit klaren Farben, die insgesamt durch eine satte Darstellung von schwarzen Pixeln zustande kommen, überzeugen. Das macht gerade das Surfen auf den Internetseiten zum Erlebnis und garantiert genauso auch einen hohen Spaßfaktor beim Spielvergnügen, Videoschauen oder bei der Bildershow.
Zunächst könnten die Erwartungen an den relativ klein dimensionierten Prozessor mit seinen 800MHz Taktfrequenz große Skepsis verursachen. Die Geschwindigkeit beim Surfen und der flüssige Bildablauf überzeugen aber auf ganzer Linie, daß man den Programmierern für die saubere Anpassung ihrer Software an den störungsfreien Datendurchlauf höchste Anerkennung zollen muß.
Die innovative Quick-Share-Taste für die unmittelbare Verbindung mit Facebook garantiert den schnellen Aha-Effekt – nur ein Klick genügt, und die Mitteilung oder das Bild steht sofort auf der Facebookseite zur Verfügung. Und mit der neuen Facebook-App ist eine ständige Übersicht über alle Kontakte und Nachrichten gegeben. Das überarbeitete HTC Sense bildet dazu die optimale Basis.
HTC hat tatsächlich ein Smartphone entwickelt, das eine neue Qualität des Chattens und damit der Freundschaftspflege ermöglicht. Nun ist es bereits zu einem Preis von 339,-€ ohne Vertrag zu haben oder auch für knapp 20,-€ monatlich mit Festnetz- und Internet-Flatrate für 2 Jahre zu mieten. Beim Handyvergleich HTC Salsa-HTC Sensation und Samsung Galaxy S2 ist gut zu erkennen, daß das Salsa technisch gut mithält und seinen fairen Preis rechtfertigt.
Mit den Smartphones verhält es sich genauso wie mit der Gewichtsklasse Leichtgewicht beim Ringen, Boxen, Gewichtheben oder Taekwondo. Klingt eigentlich ziemlich harmlos, Leichtgewicht. Einsteigerhandy. Aber wer es genauer weiß, dem ist klar, dahinter verbergen sich absolute Profis und Kämpfertypen. So gesehen muß man schon sagen, Einsteigerhandys sind auch nicht mehr das, was sie mal waren, nämlich Mobiltelefone, die lediglich über die einfachsten Funktionen verfügten. Nein, sie leisten heute schon sehr Erstaunliches. Denn der Modus “für Einsteiger” meint dann konkret: “leicht zu bedienen”! Also Fortschritt auf der ganzen Linie: auch als Einsteiger kann man sich zum Einstiegspreis ein Smartphone anschaffen, das selbstverständlich alle Funktionen beherrscht, diese dann rasch erledigt und ein Display vorweisen kann, das Bilder und Videos, App-Icons und Graphiken in leuchtenden Farben und hohem Kontrast darstellt.
Ein solches anspruchsvolles Handy stellt der südkoreanische Konzern nun mit dem Samsung C3750 dem Markt zur Verfügung. Es ist leicht, nur 90 Gramm belasten die Tasche, besitzt einen großen Bildschirm, 6 cm stellen bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixel 262.000 Farben dar, hat einen internen Speicher von 37 MegaByte, der sich um 16 GigaByte erweitern läßt, verfügt über eine 3,2-Megapixel-Kamera und bietet für Multimedia-Ansprüche ein UKW-Radio und einen Mediaplayer und nutzt Bluetooth für die schnelle Datenübermittlung.
Für das Surfen im Internet hat das Handy einen schnellen Zugriff mit GSM EDGE auf die Social-Media-Dienste Facebook und Twitter sowie auf Instant-Messaging-Dienste und natürlich einen Web-Browser.
Das ganze wurde von Samsung in ein Slider Handy verpackt, das schick anzusehen und vorzüglich zu handhaben ist.
Klar ist das nicht allerbeste High-Tech, es muß ja noch Steigerung möglich sein bis zum Erreichen des Niveaus eines Samsung Galaxy S2 oder Google Nexus S. So wurde auf die Berührungempfindlichkeit des Displays als Touchscreen verzichtet, der Prozessor ist eher unbekannt, liefert aber für das GSM-Netz eine ordentliche Datenrate ab.
Die wichtigste Frage wie immer zum Schluß: Was kostet der Spaß?
Nun, schon mit 95€ stehen die ersten Angebote online.
Da kann es ja nur noch heißen: zugreifen! Verbotene Liebe Nr. 3750 oder Marienhof Nr. 3750 sind schon über ein Jahr her. Aber das Samsung C3750 ist topaktuell!
Da es leider kein Video zu diesem Handy gibt, hier dann wenigstens eine kurze Vorstellung des Betriebssystems von Samsung Bada 2.0:
Mit seinem Klapphandy MOTORAZR hatte sich Motorola eine Fangemeinde geschaffen und sie mit den Twist Handys AURA und Flipout weiter ausgebaut. Auch die Slider der Reihe Milestone fanden viele Liebhaber.
Eine Fortsetzung des bewährten Stils als Klapphandy bzw. von Handys mit verborgener Tastatur war also überfällig. Nun bringen die Amerikaner mit dem neuen Motorola Gleam Altbewährtes in neuer Form.
Hatte Motorola mit dem RAZR bewußt keinen Ausstattungsprotz geschaffen, sondern vor allem auf das Design mit einem für damalige Verhältnisse besonders flachen Metallgehäuse gesetzt, so konnten sie damit sogar in der Handypreis Oberklasse mitspielen.
Das Motorola Gleam ist nach heutigen Maßstäben ebenso ein einfach zu bedienendes Telefon geworden. Die 2-Megapixel-Kamera, ein auf 16 GB erweiterbarer Speicher, ein UKW-Radio sowie ein einfacher MP3- und Video-Player samt WAP-Browser, E-Mail-Client und Bluetooth sind nicht gerade das technische Non plus Ultra, aber ergeben eine ganz komfortable Ausstattung. In der Hauptsache kommt es dem Gleam, übersetzt als „ Schimmer“, aber aufs Design an. Und das ist wieder gut gelungen – es macht durch das Extra einer durch die geschlossene Klappe schimmernden Anzeige unaufdringlich aber bestimmt auf sich aufmerksam. So kommen für das Motorola Gleam vor allem Nutzer infrage, die einen möglichst leichten Zugang zu den Telefonfunktionen haben möchten ohne Schnickschnack und umständliches Bedienbeiwerk, aber viel Wert auf ein schickes Äußeres legen.
Tages-Tip: Günstigste Anbieter für das Motorola Gleam ohne Vertrag sind momentan getmobile.de und preiswerthandy.de: Für jeweils 79,-€ plus 5,-€ Versand ist das ein Top-Angebot.
Wer gleichzeitig zum Handykauf einen neuen Vertrag abschließen möchte, der findet bei 7mobile.de ein Angebot ohne Anzahlung und ohne Anschlußgebühr und einer monatlichen Grundgebühr von 14,99€ für kostenlose Flatrate ins Festnetz und ins interne Mobilfunknetz von O2.
Noch pfiffiger ist ein Bundle von getmobile.de: Das Motorola-Handy Gleam plus einem LG LCD TV-Gerät mit einer 81-cm-Bilddiagonale und dem Tarif Vodafone Superflat Wochenende 60 mit 60 Freiminuten in alle Netze und einer Wochenend-Flatrate für das Festnetz und das Vodafone-Mobilfunknetz für monatlich gerade mal 19,95€ und alles ohne Anzahlung und ohne Anschlußgebühr.