Fitness

Der Mensch ist heute überall zuhause, jeden Erdenwinkel möchte er erkunden und möglichst anderen so schnell wie möglich darüber berichten. Ob er in der Eis- oder in der Sand-Wüste unterwegs ist, ob er auf Felsen klettert oder in Meeresklippen taucht, der Mensch kann heute schon fast bequem in die entlegensten Orte mit den extremsten Umweltbedingungen gelangen. Was die einen als Herausforderungen betrachten, das ist für andere eine unnötige Belastung der Umwelt.
Wie dem auch sei, möglich sind die Expeditionen der Menschen erst durch den Fortschritt der Grundlagenforschung und der modernsten technologischen Produktionsverfahren, indem sie ihm Hilfsmittel zur Seite stellen, die hohen Belastungen standhalten. Sei es Kleidung, Behausung, Nahrung oder technische Ausrüstung - alles hat die Wissenschaft auch für extrem hohe Ansprüche nutzbar gemacht.
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Es ist ja nicht nur der Inhalt einer SMS, der ungesund sein könnte – wobei das dann nur dem Empfänger schadet, wie das Auflösen von Verlobungen etc. Leider triffts gerade die Schreiber – und auch die nicht nur bei dem ungesunden Eintippen beim Autofahren.
Die Gesundheitswissenschaftlerin Judith Gold aus Philadelphia hat durch Tests an Studenten herausgefunden, daß Viel-SMS-Nutzer genauso unter Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen leiden müssen, wie sie auch bei PC-Bildschirmarbeit vorkommen. Möglicherweise könnten aus solchen Überlastungsschädigungen in jungen Jahren sogar später Langzeitschäden entstehen.
Damit ist klar: die Ergonomie muß herangezogen werden bei der Konstruktion neuer Handy’s. Zu dem Haltungsproblem von unbeweglichen Schultern bei sich schnell bewegenden Fingern kommt aber eventuell auch noch die Schädigung der Augen durch Überkonzentration infolge eines kleineren Bildschirmes hinzu.
Eine Alternative zur Vermeidung solcher Ursachen ist eigentlich die Spracheingabe – die setzt sich aber nur sehr wenig durch.
Also muß ein Ansatz für den gesunden Umgang mit den modernen Kommunikationsgeräten im Eingabebereich, dem Touchscreen und möglicher Entspannungen für Finger und Augen gefunden werden.
Es bleibt damit bei dem Lebensmotto, das schon unsere Vorfahren kannten und das wohl auch immer so bestehen wird: nichts übertreiben und viel Bewegung an der frischen Luft! Naja, sagt sich so leicht und kommt halt darauf an, was an der Luft so los ist… Und das muß man ja dann auch gleich wieder den Freunden sssimsssen!!!
Forscher am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken wollen ganz neue Anwendungswelten für das Smartphone schaffen, die im Beruf und der Freizeit hilfreich sein können.
Aus dem Handy soll eine Art Personal Trainer werden. Immer feinere Sensoren sind in der Lage, Laufgeschwindigkeit und Laufweg kontinuierlich zu erfassen und über eine Schnittstelle zu einem Herzfrequenzmessgerät auch Vitalwerte zu speichern. Der elektronische Fitnesstrainer analysiert dann die Daten beim Lauf, kann Empfehlungen geben und sogar geeignete Routen in der Nähe vorschlagen. Oder er organisiert ganz automatisch einen Lauftreff mit Freunden per Smartphone.

“In Zukunft erwartet uns unser persönlicher Assistent, der uns in allen Lebenslagen aktiv und tatkräftig unterstützt, auf unserem Mobiltelefon”, glaubt Dirk Werth, der Leiter des Projektes.
gefunden in: Technology Review