App
29 Prozent aller Apps
sind behaftet mit zuviel Neugier – sie greifen unbemerkt von ihren Anwendern auf Ortsangaben zu, berichtet Technology Review. Dazu untersuchte das amerikanische Handy-Sicherheits-Software-Unternehmen Lookout 300.000 Apps. Beim iPhone ist dieser Prozentsatz sogar noch höher und liegt bei 33%. Mehr als 14% der Apps versuchen sogar, Kontaktadressen zu lesen und die im Internet an die Dritthersteller der Software-Tools, also der Frameworks, die bei 47% der Apps zu deren Konstruktion verwendet werden, weiterzuleiten. All diese Fakten enthalten die Beschreibungen der App-Anwendungen natürlich nicht. So werden Sicherheitslücken bei den Android-Handys und bei Apple-Handys ausgenutzt, deren Risiken in den Stores von Apple und Google selbst trotz genauer Kontrollen und Warnungen nie ganz auszuschließen sind. Für den Anwender besteht dann die Gefahr, daß das Handy von Angreifern übernommen werden kann – kein schöner Gedanke! Deshalb sollte man nie wahllos alle möglichen Apps laden, sondern sich schon die Mühe machen, etwas genauer zu prüfen, was man wirklich braucht und was die App wirklich leistet.

Noch immer gibt es Menschen, die die Raumfahrt für eine überflüssige Kraftanstrengung mit noch dazu viel zu hohen Kosten halten. Aber diesen Standpunkt teilen sicher nur noch Wenige. Den Meinungsumschwung hat vor allem wohl auch die sogenannte Positionsortung durch Satelliten, die mobile Navigation, geschafft.
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Mit einer Pressemitteilung vom 27. Juli kündigt der koreanische Hersteller Samsung zwei neue Handymodelle aus seiner Wave-Reihe an. Samsung erweitert damit seine Produktpalette der Smartphones mit dem bei Samsung selbst entwickelten neuen und offenen Betriebssystem bada. Das war bisher nur auf dem erfolgreichen Samsung S8500 Wave installiert und wird nun konsequent durch die zwei etwas abgespeckte Versionen Wave 525 und Wave 533 ergänzt. Damit soll die Position des Samsung-eigenen Marktplatzes neben der Serie von eigenen Android-Handys, dem Samsung Galaxy S und dem Samsung Galaxy3 I5800, auch Apples iOS und Microsofts Windows Phone 7 als konkurrierende Apps-Anwendungen bei Entwicklern und Anwendern gestärkt werden.
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In vielerlei Hinsicht hat Samsung mit seinem Super-Smartphone i9000 Galaxy S genau ins Schwarze getroffen. Deshalb ist es an der Zeit, drei Wochen nach dem Marktstart ein Resümee zu ziehen. Eine Million verkaufte Exemplare beweisen ein großes Interesse. Natürlich ist so ein regelrechter Ansturm wie auf die 1,7 Millionen abgesetzten iPhone4 in drei Tagen nicht zu überbieten, aber beachtlich ist dieser Vize-Rekord schon. Auch plagen die Koreaner keine Empfangsprobleme. Hinter sich gelassen hat es damit im Vergleich von HTC das Desire und auch das Motorola Milestone XT720 und muss sich auch nicht um das in Kürze erscheinende Nokia N8 sorgen.
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Für die auch der Kunst aufgeschlossenen Leser unseres Blogs möchten wir heute mal aufmerksam machen auf eine Kunstausstellung, die sich direkt dem Hauptgegenstand unseres Interesses widmet.
Es ist doch schon ziemlich lange her, als die Deutsche Reichsbahn vor über 90 Jahren erste Versuche mit einem mobilen Funktelefon unternahm und für Ihre Fahrgäste zwischen Hamburg und Berlin nutzbar machte. Fünfzig Jahre später dann in den Siebzigern gab es bereits die ersten Autotelefone als ziemlich schwere und unhandliche Kästen bis 1983 Motorola das weltweit erste kommerzielle Mobiltelefon vorstellte. Mit der Schaffung des analogen C-Netzes begann in Deutschland ein phänomenaler Siegeszug der mobilen Telefonie für Jedermann innerhalb der kurzen Zeitspanne von etwa nur 25 Jahren bis zum globalen digitalen Datenaustausch von heute.
Unter dem Motto "Welt in der Hand" veranstaltet das Kunst-Haus Dresden (immerhin stammt aus der dortigen “Sixtinischen Kapelle” von Michelangelo das Nokia-Logo der beiden sich berührenden Hände) noch bis 23.Mai eine Ausstellung, die diese atemberaubende Entwicklung deutlich werden läßt: ”Kaum eine technologische Innovation der vergangenen Jahrzehnte hat ähnlich mühelos und schnell eine so massenhafte Verbreitung gefunden und dabei derart umfassend von unserem Alltag Besitz ergriffen wie das tragbare Telefon” heißt es im Ausstellungstext. Damit konnte gerade diese Technologie wie keine andere die Kommunikation der Menschen, ihren Lebensstil und Lebensstandard so weitgehend beeinflussen – die rasant gestiegene Nutzung in Afrika ist ein beeindruckendes Zeugnis dafür.
Aber die Wandlung des mobilen Funkapparates ausschließlich zum Telefonieren bis hin zum tragbaren Minicomputer ist untrennbar verbunden mit der Miniaturisierung der Elektrotechnik und der Entwicklung und des Ausbaues der elektronischen Datenverarbeitung und Schaffung von Software-Innovationen bis hin zur Erfindung des Internet. Es umfaßt eine der wahrscheinlich spannendsten Geschichten der Technik unserer menschlichen Zivilisation der Neuzeit und besitzt dabei noch soviel Potential, dass die Phantasie mit der Realität fast kaum Schritt halten kann. Dies alles zusammengefaßt sehen und erleben in einer abwechslungsreichen Ausstellung und dann gleich das schöne wiedererstandene sächsische Elbflorenz besuchen, das gibt ein lohnendes Ziel für einen schönen Wochenendausflug.
Passend dazu ist in der aktuellen Ausgabe der Kunstzeitschrift “Art” zu lesen, dass die erste deutsche Applikation für iPhone und iPod für das NRW-Forum in Düsseldorf als “Führer zum und durchs Museum” ganz neue Zielgruppen als Besucher erschließen möchte. Es bietet mit seinem Inhalt relevante Hintergrundinformationen rund um die Ausstellungsexponate an, führt die Nutzer in den Kunstprozess ein, läßt die Kunstwerke neu erleben und wird so fast schon selbst zum Kunstobjekt. Immerhin verzeichnet dieses Angebot täglich einen Zuwachs von 500 Downloads täglich und hat damit wohl einen Volltreffer ins Schwarze gelandet. Die Akzeptanz soll durch in Zukunft geplante iPhone-Konzerte und Videostreams zu Künstlern und diversen Veranstaltungen im Ausstellungshaus weiterhin steigen. Jedenfalls widerlegt dieses große Interesse den Vorwurf, die jungen Handytelefonierer würden sich nur für ihre “Quasseldinger und Spiele und so” begeistern, sehr eindrucksvoll und hoffnungsfroh. Und weil auch die Technik einem ständigen Fortschritt verpflichtet ist, werden auch die Anwendungen immer vielfältiger, spannender und bieten für jeden Menschen interessante Aspekte.


Eine bemerkenswerte Information ist im Weihnachts- und Neujahrstrubel etwas untergegangen: Der Fernsehempfang auf Smartphones im Zeitalter des Digitalfunks via Satelit oder Kabel wird auch mobil möglich mit einem nützlichen Zusatzgerät namens “Tivit”. Am heimischen PC läßt sich TV natürlich mit dem USB-Anschluß empfangen – aber das hat ja eigentlich keinen Sinn. Diese Box wandelt nun die Signale der DTV-Kanäle in empfangbare Signale für die neuesten Smartphones über die WLAN-Funktion um – für etwa 3 Stunden läßt es sich unterwegs damit im TV-Programm zappen (für das iPhone ist auch schon ein App verfügbar). Nun hat man so zwar ein zweites Gerät von der Größe eines Handys im Gepäck, aber die Zahl der möglichen Informationsquellen, die man mit einem Smartphone anzapfen kann, wächst damit sprunghaft. In den USA sind für 2010 schon mindestens 100 neue DTV-Kanäle geplant – zur Consumer Electronic Show im Januar gibts bestimmt weitere Neuigkeiten dazu.
Womöglich steht nun den TV-Sendern das gleiche Schiksal wie den Zeitschriften-Verlagen bevor. Das umstrittene Tagesschau-App und die heiße Diskussion darum sind erste Vorboten und heizt die Debatten um die GEZ sicher immer weiter an. Ob das dann auch gleich mehr Qualität bedeutet, wird sich zeigen. Doch wir bleiben zuversichtlich, daß es abseits von Pseudo-Star-Container-Bauer-Dschungel-Camps seriöse TV-Sendungen weiterhin geben wird.
Bildquelle: Valups
GPS erobert jetzt auch die Winter-Ski-Gebiete.
Nach der Möglichkeit, Wander- und Radwege zu navigieren, können nun auch Wintersportler mit dem Gadget “Satski” für Android-Smartphones neue Abfahrts-Pisten und Ski-Lifte auf der Routenführung entdecken und Ihre Künste wie Abfahrtsgeschwindigkeit, absolvierte Höhenmeter, gelaufene Strecken usw. dokumentieren, natürlich Ihre genaue Position orten oder Verbindung zu Freunden oder wenn nötig zur Bergwacht aufnehmen. Und man kann sich auch interessante Landschaftsorte aufzeigen oder zur nächsten Jagertee-Tankstelle führen lassen. Na wenn das nicht genügend Gesprächsstoff für die Aprè-Ski-Party gibt?!
gefunden bei engadget german, Quelle