Schärfer und größer: Fujitsu und Toshiba bleiben immer im Bild
Die japanische Hightec-Firma Fujitsu hat auf der diesjährigen Elektronikmesse Ceatec in Japan den ersten massenmarkttauglichen Mini-Laser-Projektor vorgestellt. Ursprünglich wurde diese Neuerung auf der Basis eines grünen Lasers (“quantum dot green laser”, möglicherweise mit dem Element Praseodym) zur hochsicheren Quanten-Verschlüsselung von Datenübertragungen entwickelt.
Ergebnis sind kleine, verbrauchsarme und ungekühlt arbeitende Projektoren für Notebooks, Kameras und Handys. Der wichtigste Vorteil dieses QDLasers besteht darin, keine Linse zum Fokussieren des Lichts zu benötigen und daher Bilder scharf über Wandecken und räumliche Rundungen projizieren zu können.
Noch liegt der Stromverbrauch über der magischen Grenze von zwei Watt, die bei der derzeitigen Akkutechnik unterschritten werden muss, um zwei Stunden Video projizieren zu können. Aber dieses Problem soll im Laufe eines Jahres gelöst und dann gleich die Massenproduktion aufgenommen werden – bei Kosten niedriger als zehn Dollar.
Zur Verbesserung der Bildqualität hat Toshiba auf der Ceatec eine weitere Innovation parat: eine vereinfachte und dadurch lichtempfindlichere Bauweise des Bildsensors (immerhin das Bauteil, für das es in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik gab) vermindert das sog. Bildrauschen, weil das einfallende Licht nicht mehr verstärkt werden muß. So wird die nächste Generation von Kameras Bilder ab 14 MegaPixel aufnehmen können und das sogar mit einem geringeren Strombedarf.
Bleibt eigentlich bei aller Euphorie über diese großartigen technischen Meisterleistungen: warum kommt hier nix mehr aus unseren Landen? Traurig, traurig…
Quelle: Technology Review


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