Pixelwahn nennen es die einen, furiose Technik die anderen. Mit dem Nokia 808 PureView stellten die Finnen der erstaunten Öffentlichkeit ein neues Smartphone vor, das mit seiner 41-Megapixel-Kamera ganz neue Maßstäbe setzt. Das Objektiv wie immer von Carl Zeiss macht es möglich, zusammen mit dem hochempfindlichen Fotosensor die Schärfe der Kameraaufnahmen entscheidend zu verbessern.
Nun hört man ja oft die Kritik, mehr Pixel brächten allein überhaupt keine Qualitätsverbesserung. Das ist zwar auch richtig, aber es ist eben nur die halbe Wahrheit. Natürlich muß der für die Optik verantwortliche Konstrukteur versuchen, ein Optimum herauszufinden. Denn nach der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Gaußschen Normalverteilung nimmt die Empfindlichkeit der Aufnahmetechnik mit einer immer weiter erhöhten Pixeldichte wieder ab.
Die Faktoren, die dafür noch eine Rolle spielen, sind neben der Zahl der Pixel ebenso deren Größe und Verteilung, also damit auch die gesamte Fläche des Sensors, auf die die Pixel als Abtastwerte aufgebracht sind. Sind sie zu wenig und zu groß auf der Sensorfläche angeordnet, dann wird das Bild verschwommen mit unklaren Konturen. Das trifft vor allem auf weit entfernte Objekte zu, die im Hintergrund eines Fotos nicht scharf dargestellt werden können.
Mit unseren eigenen Augen kommt es in solcher Situation dann zu optischen Täuschungen. Denn das Gehirn “rechnet” für uns aus, was das unklare Bild sein könnte und stellt dieses Ergebnis dann regelrecht falsch dar.
Andersherum führen auch zu kleine und zu viele Pixel zu ungenauen Abbildern. Das können wir zum Beispiel mit unseren Augen am nächtlichen Sternenhimmel beobachten: Die Sterne funkeln nicht etwa, weil sie wie Feuer flackern, sondern weil das sichtbare Licht dieser entfernten kleinen Sterne nur ein einziges Pixel unseres Auges trifft, aber durch unsere unstetigen Kopfbewegungen in jedem Moment ein anderes, was unser Gehirn als wechselndes Aufleuchten wiedergibt.
Diese mathematischen Operationen übernehmen beim Nokia Handy der Prozessor und das Betriebssystem. Auch hier hilft die Software beim Handy, die Darstellung naturnah zu gestalten und berechnet eine für unser Auge gewohntes Bild. So kann man am Ende dann zwar “nur” von einer echten 8-Megapixel-Kamera sprechen, die aber mit der 5-fachen Empfindlichkeit das gesamte sichtbare Lichtspektrum optisch sehr scharf darstellt.
Man sieht also: Mehr Pixel können zwar die Bildqualität verbessern, müssen aber mit mathematischen Formeln erst ein gutes Ergebnis sowohl für die Nah- als auch die Fernbereiche berechnen. Genau das macht das Nokia 808 PureView nun. Es ist doch herrlich, wenn auf einem guten Foto nicht nur im Vordergrund vielleicht das Geburtstagskind zu sehen ist, sondern auf dem Schnappschuß im Hintergrund auch die Geschenke erkennbar sind. Oder die Hauskatze frech ins Objektiv strahlt und weiter hinten die Vögel im Baum sichtbar sind…
Die einzige Frage, die mir dann in diesem Zusammenhang durch den Kopf schwirrt: Wieso kommt ein Mobiltelefonhersteller auf diese Idee und nicht einer für Kameras?!
Jedenfalls hat uns diese gute Idee das Nokia 808 PureView beschert. Zugegebenermaßen ist rein äußerlich die Rückseite des Handys mit dem Kamera-Aufwurf gewöhnungsbedürftig, aber das ist ja gerade das Problem der Smartphone-Designer: Begonnen mit der Sensorgröße bis zum Handy-Korpus – es ist einfach zu wenig Platz, es muß alles möglichst klein sein. Ein Widerspruch, der sich nur schwer auflösen läßt.
Leider hält das Display da nicht so richtig mit: 4 Zoll in der Diagonale mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixel ist dann doch etwas niedrig. Das ist gerade mal fast nur ein Drittel des Retina-Displays des iPhone 4. So können die hochauflösenden Fotos des Nokia 808 PureView nicht entsprechend glänzen.
Bis Mai werden wir uns noch gedulden müssen. Jedoch ist der Nokia 808 PureView Preis von empfohlenen 629€ bei Online-Bestellung heute schon unter die 500€-Marke gerutscht. Ob das am Betriebssystem liegt?
Die neue Reihe von Smartphones bekommt den Oberbegriff “One” und siedelt seine Nummer Einser im mittleren bis gehobenen Segment an. Zum Ausdruck kommt dies ohne Zweifel an der sofortigen Anwendung der Android 4.0-Plattform in Verbindung mit einer neuen HTC-Sense Bedienoberfläche und Verbesserungen zur mobilen Anbindung an die Netzwerkportale und zur Maximierung von mobiler Speicherkapazität.
Als herausragende Neuerung beim Vergleich für alle drei neuen Modelle ist darüber hinaus ein verbesserter HTC Image Chip, mit dem die Handykamera eine schnelle Bildaufnahme im 0,7 Sekunden-Takt inclusive von nur 0,2 Sekunden selbsttätiger Einstellungsphase des Autofokus möglich macht. Der vergrößerte Sensor liefert noch dazu eine stark verbesserte Bildqualität. Eine lichtempfindliche, bläulich gefärbte Linse trägt zusammen mit einem Objektiv in Weitwinkelperspektive zu gestochen scharfen Fotos und Videos bei.
Als Musikplayer nutzt HTC seine neue Beats Audio Technik. Die in ihrer Klangqualität höchstmöglich ausgereizten Lautsprecher oder extern anzuschließenden Kopfhörer schaffen einen unübertroffenen Klangraum, der im Smartphone-Angebot seinesgleichen sucht. Schon im April also in den Läden:
HTC One V: Display 3,7 Zoll (9,4 cm) SLCD-Touchscreen, Android 4.0 Ice Cream mit HTC-Sense Oberfläche, Prozessor 1 GHz, Kamera 5 Megapixel, Akku 1.500 mAh, WLAN und Bluetooth 4.0
Das alles haut einen dann nicht wirklich um. Mit der Ausnahme, daß es als eines der ersten Smartphones mit dem neuesten Betriebssystem Android Ice Cream angekündigt wurde, das ist dann schon eine Eins wert. Wobei auch die Kamera unscheinbarer daherkommt, als sie leisten kann: eine helligkeitsempfindliche Blende liefert zusammen mit einem scharfen Objektiv wahrliche Bildqualität.
HTC One S: Display 4,3 Zoll (11 cm) Super-AMOLED-Touchscreen, Android 4.0 Ice Cream, Dual-Core-Prozessor 1,5 GHz, Kamera 8-Megapixel, Akku 1.650 mAh, DLNA, Bluetooth 4.0 und WLAN
Ein stabiles Aluminiumgehäuse in einem flachen Design mit gehobener Ausstattung bestehend aus einer lichtstarken Kamera und dem klangreinen Lautsprechersound läßt dieses Smartphone zur Nummer Eins in Sachen Multimedia werden. Bleibt nur der fest verbaute Akku als kleiner Wermutstropfen.
Das Gehäuse hier besteht aus dem Kunststoff Polycarbonat – sieht hochwertig aus und macht es besonders leicht. Auch hier wieder Klang und Bild vom Feinsten, aber noch eine Klasse schneller durch einen 4-Kerne-Prozessor und schöner durch ein verbessertes LCD-Display und damit wirklich das Beste, was HTC derzeit zu bieten hat.
Das erste Smartphone mit LTE in Deutschland mit solider, aber nicht herausragender Ausstattung bietet eine beeindruckende Schnelligkeit beim mobilen Surfen. Zwar ist diese Endgeschwindigkeit nur örtlich sehr begrenzt anwendbar, bei größerer Verbreitung dieses schnellsten Funkstandards hat dieses Smartphone aber hohes Potential.
Das Ersehnte wurde nicht mehr erwartet. Und das Erwartete war nicht unbedingt ersehnt. Also: Das Samsung Galaxy S 3 war leider nicht anwesend. Dafür gab es Mittelklasse und Zweit-Nachfolger von Samsung zu sehen. Aber immerhin auch eine ganz neue Klasse von Smartphones, ein Projektions-Handy.
Der Vergleich mit den Vorgängern zeigt wenig Neues. Ein verbesserter Zweikern-Prozessor allerdings ist schon allerhand und ehöht die Performance sicherlich um ein gutes Stück. Inwieweit der nur moderat erweiterte Akku eine heute übliche Leistungsbereitschaft bieten kann, ist noch nicht bekannt. Als Einsteigermodell wird es oft bezeichnet – der Herstellerpreis ist dafür eigentlich noch zu hoch. Also heißt es, die ersten Wochen und Preisreduzierungen abzuwarten, bis es in den Regionen um die 200€ ankommt.
Samsung Galaxy mini 2: Display 3,3 Zoll (8,1cm) Touchscreen, Prozessor 800-MHz, Android 2.3 Gingerbread, Kamera 3 Megapixel, NFC und WLAN
Hier trifft die Einordnung als Einsteiger-Smartphone schon eher zu, dafür bleibt es eben auch mini – für viele ist ja aber gerade das ein Kaufargument. An technischen Details wurde es im Vergleich zu seinem Vorgänger aufgewertet mit einem etwas größeren Display, einem um 30% schnelleren Prozessor und mehr Speicherkapazität, lohnt sich also für alle, die dem Handy nicht so viel Platz einräumen möchten, allemal.
Samsung Galaxy Beam: Display 4 Zoll (10,2cm) Touchscreen, Zweikern-Prozessor 1 GHz, Projektor mit 15 Lumen, Kamera 5 Megapixel, Akku 2.000mAh, WLAN und Bluetooth
Dieses Handy hält eine neue Art vor, mobile Inhalte auf einer Projektionswand verfolgen zu können. In abgedunkelten Räumen sind mit der zunächst noch etwas schwachen Lichtausbeute Bilddiagonalen von ca. einem Meter oder im Hellen in etwa DIN-A4-Größe auszuleuchten. Damit bleibt für zu Hause der Fernseher als Wiedergabegerät nach wie vor Favorit, jedoch mobil im Auto oder in der Gartenlaube macht es so bestimmt schon Spaß, ein Video ansehen zu können.
Angesiedelt in der Mittelklasse hat dieses Smartphone schon die Ausstattung, mit der es zu einem Bestseller avancieren könnte. Der im Vergleich etwas niedrigere Preis kostet natürlich schon einige Abstriche in der Ausrüstung, schafft dann aber auch mit etwas weniger Geld ein Galaxy S II-Feeling.
Samsung Star 3: Display 3 Zoll (7,5cm) Touchscreen, Kamera 3 Megapixel, auch als DUOS mit Dual-SIM-Slot
Dieses mit dem Samsung-eigenen Betriebssystem und der Touch-WizOberfläche ausgerüstetes Smartphone ist geeignet für Einsteiger, denen für die Pflege ihrer Online-Kontakte die GSM-Datenrate genügt und die etwas abseits von Android stehen möchten. Unverändert zum Vorgänger in den technischen Details, ist es als nunmehr dritte Generation dann doch in der Bedienung moderner und schneller. Zudem ist es in einer Sonderedition “DUOS” für zwei SIM-Karten parallel betriebsbereit.
Die Welt dreht sich immer schneller und das mobile Telefonieren mit ihr. Mit unglaublichen 50 Megabit pro Sekunde (Mbps) rasen die Datenströme im nun 4. Netzstandard LTE für Smartphones vom Sender zum Empfänger. Vodafone verkauft zuerst das neue HTC Velocity 4G als erstes am Markt erhältliche LTE-Endgerät.
Größe12,9cm x 6,7cm x 1,1cm mit ca. 160g Netzunterstützung LTE mit bis zu 100 Mbps (down) und 50 Mbps (up) nur für Daten, UMTS mit HSP+ bis 42,2 Mbps / 5,76 Mbps, GPRS/EDGE
Displaydiagonale11,4cm = 4,5″, ca. 228 ppi = 90 Pixel/mm²
PlattformAndroid 4.0.2 Ice Cream mit Sense 3.5 UI Prozessor Dual-Core 1,5 GHz Akku 1.620 mAh SchnittstellenWLAN-n, Bluetooth 3.0 Speicherintern 16 GB erweiterbar, 1 GB RAM Kamera8 Megapixel und frontseitig 1,3 Megapixel
Klar, daß neben LTE auch über GPRS/EDGE und UMTS-HSPA im mobilen Internet gesurft werden kann, denn das Mobilfunknetz der 4. Generation ist ja in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut. Mit einem 4,5 Zoll großen Touchscreen und dem 1,5-GHz-Dualcore-Prozessor für Android Ice Cream auf der neuesten Benutzeroberfläche Sense 3.5 lassen sich dann Videos und Spiele ohne Aussetzer wiedergeben und intern auf 16 GB speichern. Die 8-Megapixel-Kamera mit Dual-LED-Blitz und HD-Camcorder erfüllt mit dieser Kraft im “Rücken” dann sicher auch alle Voraussetzungen für Profifotos.
Preise wurden allerdings noch keine verraten. Nur sicher ist, billig wird es bestimmt nicht. Auch das schnellere Surfen wird zusätzlich im Monat ab 10€ angeboten.
Und das sogar als Doppelstern. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Varianten ist die beim Samsung Star3 mit dem Zusatz “DUOS” vorhandene Möglichkeit, zwei SIM-Karten parallel nutzen zu können. So werden bequem private von betrieblichen Daten getrennt oder gar optimal zwei verschieden günstige Karten, eine mit einem guten Telefontarif und die andere mit einer preiswerten Internet-Flatrate, betrieben.
Größe10,2cm x 5,8cm x 1,2cm mit 95g
Displaydiagonale7,6cm=3″, 133ppi
PlattformSamsung Eigenentwicklung mit UI TouchWiz Lite 2.0 Prozessor unbekannt Akku 1.000 mAh für ca 8h Gespräch oder 12 Tage Standby SchnittstellenWLAN-n, Bluetooth 3.0 Speicherintern 20 MB erweiterbar um 16 GB Kamera3,2 Megapixel
Wie es sich gehört, hat das Star 3 dann gewissermaßen auch zwei “Elternteile”: Als Vorgänger gelten einmal das Samsung Star2 aber ebenso auch das Samsung Galaxy Y. Da das Star 3 in manchen Details die gleiche oder sogar eine etwas geringere Ausstattung besitzt als seine Vorbilder, wird es auch vorsichtig nur als Smartphone-ähnliches “Feature-Phone” eingestuft (naja eine neue Klassifizierung brauchen wir eigentlich nicht!).
Was hat es also zu bieten? Es glänzt nicht mit einem neuen, aufregenden Design (außer daß es vielleicht den Apple-Rechtsanwälten wieder ins Auge sticht). Es läuft nicht auf dem Android-Betriebssystem sondern auf einer Samsung-eigenen Plattform. Über die Datenrate des Prozessors wurde noch nichts bekannt. Das Touchscreen-Display mißt nach wie vor 7,6cm in der Diagonale und zeigt mit 133ppi auch nicht besonders deutliche Details. Nun gut, es ist neu. Damit wurden aktuellere, also wenn auch in der Dimension fast gleiche, so doch dadurch sicher leistungsfähigere Bauteile verwendet. Die Kamera ist mit 3,2 Megapixel das, was man heutzutage von einem Handy-Digital-Fotoapparat erwartet – ja bei Samsung auch unbedingt von einer guten Qualität. Der Akku leistet 1.000 mAh und erreicht damit sicher auch gute Werte (leider noch nicht publiziert, dürfte aber für über 8 bis 9 Stunden Gesprächszeit und 12 Tage Standby reichen ähnlich dem Star II). Aber der so dimensionierte Elektroblock läßt durch seine Größe zu, daß dieses Smartphone sowohl sehr flach als auch sehr leicht konstruiert werden konnte.
Der interne freie Speicher fällt mit gerademal 20 MB etwas dürftig aus, läßt sich aber mit einer Zusatzspeicherkarte um 16 GB erweitern.
Noch nicht genau benannt sind weder Verkaufsstart noch Verkaufspreis. Aber bestimmt noch im I. Quartal für unter 100,-€, eher 80,-€ werden die beiden Samsung Star 3 und Star 3 DUOS zu erstehen sein.
Hier drehte sich in diesem Jahr natürlich alles hauptsächlich um Handys für den amerikanischen Markt. Der Mobilfunk sendet auf ganz anderen Frequenzen als hier in Deutschland. Leider gibt es damit dann auch in den LTE-Netzen global keinen einheitlichen Standard. Also braucht man nach wie vor ein länderspezifisches Smartphone mit Sende- und Empfangsmöglichkeiten auf mehreren Bändern. Und die nun auf der CES vorgestellten LTE-Smartphones nutzen momentan nur die USA-Frequenzen.
Ein wesentlicher Grund für fehlende Angebote hierzulande ist auch der längst nicht vollständige Ausbau des LTE-Mobilfunknetzes. Bis zum heutigen Tag gibt es in Deutschland nur eine punktuelle Versorgung in einigen Großstädten und in wenigen kleineren Gemeinden ohne schnelle Festnetzanbindung. Voraussichtlich erst 2014 wird LTE flächendeckend zur Verfügung stehen. Auch die technischen Probleme des mobilen Wechsels von einer LTE-Funkzelle in eine andere sind noch nicht einwandfrei gelöst.
Trotzdem möchten wir kurz die aktuell wichtigsten LTE-Mobiltelefone kurz vorstellen:
Größe12,8cm x 6,9cm x 1,2cm mit 160g
Displaydiagonale11,0cm=4,3″
PlattformWindows Phone 7.5 Mango Prozessor Single-Core 1,4 GHz Akku 1.840 mAh für 7h Gespräch oder 12 Tage Standby SchnittstellenWLAN, Bluetooth Speicherintern 16 GB nicht erweiterbar Kamera8 Megapixel
Das Nokia Lumia 900 behält das beim Publikum sehr gut bewertete Design des “Vorgängers” Lumia 800 bei. Das Display ist um 1,6cm größer geworden. Da es zusammen mit LTE-Netz-Verfügbarkeit mehr Energie verbraucht, ist auch der Akku zwar leistungsstärker, hält aber nicht so lange vor. Und der größte Kritikpunkt, die fehlende Frontkamera, wurde nun mit einer 1,3-Megapixel-Carl-Zeiss-Optik aufgewertet. Allerdings ist das alles ein wenig schwer geworden.
Größe13,2cm x 7,1cm x 1,1cm mit 162g
Displaydiagonale11,9cm=4,7″
PlattformWindows Phone 7.5 Mango Prozessor Single-Core Qualcomm Snapdragon 1,5 GHz Akku 1.750 mAh SchnittstellenWLAN, Bluetooth, DLNA Speicherintern 16 GB nicht erweiterbar Kamera16 Megapixel
Mit dem Einkernprozessor ist das Smartphone im LTE-4G-Netz schnell unterwegs. Auf dem ziemlich großen Display ist die neueste Version Mango von Windows Phone zu sehen. Das auffälligste Detail ist die Kamera. Auch wenn die schiere Anzahl der Lichtpunkte nicht allesentscheidend ist – mit 16 Megapixel wird es die derzeit empfindlichste Handylinse sein. Eine hervorragende Bildqualität kann damit selbst bei schlechten Lichtverhältnissen erreicht werden. Und auch mit seinem Weitwinkelobjektiv, dem Backlight-Sensor und dem Bildstabilisator sowie einem doppelten LED-Blitz setzt es neue Maßstäbe.
Größe13,5cm x 6,9cm x 1,0cm mit 141g
Displaydiagonale11,4cm=4,5″
PlattformAndroid 2.3.7 Gingerbread Prozessor Dual-Core Qualcomm 1,5 GHz Akku 1.830 mAh SchnittstellenWLAN, Bluetooth 3.0, HDMI Speicherintern 4 GB erweiterbar um 32 GB Kamera8 Megapixel Frontkamera 1,3 Megapixel
Mit seiner Bildempfindlichkeit übertrifft das LG Spectrum sogar die beiden bisher bestausgerüsteten Apple iPhone und Samsung Galaxy Nexus.
Außerdem kam noch das LG Connect 4G zum Vorschein. Sein Touchscreen hat 4 Zoll in der Diagonalen und ist aus Gorilla-Glas. Angetrieben wird es von einem 1,2-GHz-Dualcore-Prozessor und die Kamera hat 5 Megapixel Empfindlichkeit.
Das Xperia Ion wird nun das erste von Sony im Alleingang gebaute Smartphone mit LTE-Standard sein. Es hat einen schnellen 1,5 GHz Dual-Core Prozessor, der das Android 2.3.5 Betriebssystem steuert, bald aber schon ein Update auf Ice Cream Sandwich erhalten soll. Das große 4,6-Zoll-Reality-Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln verspricht beste Bilder, wie auch die 12-Megapixel-Kamera.
Motorola Droid 4
Größe 7cm x 12,7cm x 1,3cm, 179g Displaydiagonale 10,1cm=4″ Plattform Android 2.3.5 Gingerbread Prozessor Dual-Core Qualcomm 1,2 GHz Akku 1.785 mAh für 12 Stunden Gespräch und 8 Tage Standby Schnittstellen WLAN, Bluetooth 4.0, HDMI, QWERTY-Tastatur Speicher intern 16 GB erweiterbar um 32 GB, Arbeitsspeicher 1 GB Kamera 8 Megapixel, Frontkamera 1,3 Megapixel
Das Motorola Droid 4 nutzt einen 4 Zoll großen Bildschirm und Android in Version 2.3.5 (Update auf 4.0 Ice Cream ist fest versprochen), wird angetrieben von einem 1,2 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor und verfügt über einen Arbeitspeicher RAM von 1 GB und einen internen Speicher von 16 GB. Für seine stoß- und spritzwasserfeste Konstruktion wirbt Motorola mit “Business Ready: Keep it save and secure”. Denn mit der Slider-Tastatur bleibt es trotzdem sehr flach und ist tatsächlich etwas für Profis. Nach Deutschland kommt es hoffentlich als Milestone 4.
Als eine Weiterentwicklung soll sich auch das Motorola RAZR Maxx bewähren. Herausragend ist bei gleicher, nur ein wenig dickerer und schwererer Bauform ein starker Akku mit 3.300mAh.
Stilvoll sieht es zweifelsfrei aus. Unverkennbar Sony. An Ericsson erinnert nur das rückseitig angebrachte Logo und eventuell der Namenszusatz “Xperia”. Gewandelt hat sich auch die Gehäuseoberfläche. Nicht mehr lackiert schwebt sie etwas zwischen edel und robust. Ein neues Markenzeichen des Sony Xperia S ist der etwa 1cm überm unteren Rand auffällige Transparentstreifen. Er beherbergt die drei üblichen mechanischen Tasten für “Home”, “Zurück” und “Telefonieren” und außerdem völlig unsichtbar auch die Antenne. Ein Design-Volltreffer ist damit gelungen.
Technisch ist alles eingebaut, was einem hohen Stand der Innovationen entspricht. Der schnelle Doppelkern-Prozessor schickt die Daten mit 1,5GHz durch die elektrischen Leiter.
Gesteuert wird die Betriebsamkeit mit Android Gingerbread der 7. Generation. Ein Update auf Ice Cream wenige Wochen nach Start ist zugesichert.
Mit 1.750mAh Leistung ermöglicht der fest eingebaute Akku immerhin bis zu siebeneinhalb Stunden Dauergespräch. Die Bereitschaft hält ganze 19 Tage an.
Knapp 11mm flach nimmt es schön wenig Platz ein – ein wenig schwer sind allerdings die 144g schon.
Große 11cm/4,3″ in der Diagonale für Bilder und Videos bieten optimalen Platz auf dem Display.
Schnelle Kontakte können über NFC hergestellt werden.
Riesige Empfindlichkeit bietet die 12 Megapixel-Kamera. Sie löst ihre Schnappschüsse in kurzen 1,5 sec aus. Für Videotelefonie gibt es außerdem eine 1,3-Megapixel-Frontlinse.
Schon in 6 bis 8 Wochen soll es den Verbrauchern ausgeliefert werden. Für etwa 450€ – nicht wenig aber wohl angemessen.
Motorola wirft als erstes namhaftes Unternehmen in diesem Jahr den Motor an und macht die Herstellung zweier neuer Smartphones bekannt: Das Motorola Defy Mini und das Motorola Motoluxe.
Zertifiziert mit der IP67 als Ausweis der Resistenz gegen Staub, Wind und Wetter bringt Motorola für den verschärften Outdoor-Gebrauch nun ein etwas in der technischen Ausstattung verkleinertes Smartphone der sehr erfolgreichen Defy-Serie an den Start, das sich vor allem als sparsame Zweitanschaffung für den sportlichen und robusten Einsatz empfiehlt. Das Motorola Defy Mini ist zwar technisch solide ausgerüstet, das aber schon etwas sehr knapp am Rande des Zumutbaren: 600-MHz-Taktung für den Datendurchsatz oder eine magere 3-Megapixel-Kamera gehören schon nicht mehr unbedingt zum Standard – leistungsstärkere Bauteile dürften den Preis nicht mehr so gewaltig in die Höhe treiben. Auch die Steuerung über das nicht mehr ganz aktuelle Betriebssystem Android Gingerbread hat damit nicht den neuesten Stand, liefert aber eine solide Basis für zuverlässige Dienstbarkeit dieses Smartphones. Weiß man doch, daß das allerneueste Produkt oft unter einigen Anlaufschwierigkeiten leidet und dies hier also nicht zu befürchten ist. Der dafür geringere Low-Budget-Aufwand entschädigt für geringere Leistungsdaten, was ja ohnehin viele Anwender sowieso zu einige Monate alten Mobiltelefonen greifen läßt – hier hat man dann aber ein aktuelles, rund laufendes Modell zu einem besonders günstigen Preis. Das ist doch mal ein tolles Angebot! Dafür gleicht ein sehr leistungsstarker Akku mit 1.650 mAh die Verläßlichkeit maßgebllich aus, der 10 Stunden Sprachaustausch und 21 Tage Stand-by ermöglicht. Auch die Schnittstellen für WiFi direct und DLNA werten den Gebrauch stark auf.
Für leistungsfähigere Ansprüche wurde das Motorola Motoluxe entwickelt. Ebenfalls mit Android Gingerbread, aber in der Version 2.3.7 und einem auch starken 1.400-mAh-Akku ausgestattet reiht es sich fast in die Milestone-Serie als ein nicht ganz so starkes, aber hochtechnisiertes Smartphone zu einem ebenfalls günstigen Preis ein. Ein 4″ großes Display und ein 800-MHz-Prozessor gestatten sicher eine komfortable mobile Kommunikation, was auch die Schnittstellen für DLNA und WiFi direct unterstützen. Die Kamera mit 8 Megapixel Empfindlichkeit genügt darüberhinaus hohen Fotoansprüchen. Genaueres wird schon in der nächsten Woche aus Las Vegas zur CES in die Öffentlichkeit drängen – denn sowohl Preis als auch der Vertrieb in Deutschland sind zur Stunde leider noch ungewiß.
Das nächste Smartphone der Samsung Galaxy S-Serie wird nicht zuletzt durch den Erfolg und die positiven Erfahrungen der Vorgängermodelle heiß erwartet. Über mögliche Features und das Design des neuen Samsung Galaxy S3 wird spekuliert und diskutiert. Vor einigen Tagen sind Daten und Bilder des neuen Galaxy S3 aufgetaucht, die wirklich in der Kategorie “Bewusst gestreute Gerüchte” angesiedelt werden könnten, jedoch immer mit Vorsicht zu geniessen sind. Sollten die Daten und Bilder stimmen, erwartet uns mit dem Samsung Galaxy S3 ein neues Super-Smartphone 2012!
Das S3 ist auch unter dem Namen Samsung GT-I9500 Universal bekannt und natürlich wird auch hier die Devise höher, schneller, weiter sein. Die Rede ist von einem schnelleren Quad-Core-Prozessor mit 1,5 GHz, der mit Sicherheit wieder alles bisher da gewesene an Schnelligkeit bei Smartphones in den Schatten stellen wird. Das Touchscreen-Display soll mit einer Diagonale von 5 Zoll für eine Auflösung von maximal 720 x 1.280 Pixeln kommen. Ob es eine Steigerung des Super-Amoled-Plus geben wird bleibt abzuwarten. Eine 12 Megapixel-Kamera wird für ordentliche Foto- und Videoaufnahmen in HD-Qualität sorgen, die auf 32 oder 64 Gigabyte internen Speicher Platz finden könnten. Zu den weiteren Features zählen NFC, USB 3.0, 4G / LTE und ein microSDXC Kartenslot. Zum RAM bzw. Arbeitsspeicher ist bisher noch nichts bekannt. Hier könnte es ein Upgrade auf 1,5 oder 2 GB geben, 1GB wäre aber auch gut möglich und ausreichend.
Gerüchten zufolge sollen auf dem neuen Galaxy S3 zwei Betriebsystem installiert sein: Bada und Android. Der Benutzer soll beim ersten Einschalten des Smartphones eines der beiden Betriebsystemen wählen können. Ich halte dies allerdings eher für unwahrscheinlich und tippe auf Android 4.0 Ice Cream mit neuer TouchWiz 5 Oberfläche von Samsung.
Das Erscheinungsdatum des S3 soll voraussichtlich im April oder Mai 2012 liegen. Die offizielle Bekanntgabe durch Samsung wird am 26. oder 27. Februar 2012 beim Mobile World Congress in Barcelona erwartet.
Sobald wir mehr erfahren, werden wir euch natürlich hier auf dem Laufenden halten. Hier schnell noch zwei beeindruckende Bilder des neuen Samsung Galaxy S3:
Die Finnen kommen! Europa zittert. Na gut, das liegt nicht so direkt an Nokia… Aber eine kleine Sensation ist es schon, was der finnische Handyhersteller da vorige Woche präsentiert hat. Eine Armada Hightech von Superyacht bis Rennboot, alles dabei. Das Lumia 800 führt als “Großer” den Reigen an. Mit dem Lumia 71o steht ein preisgünstigeres und nur wenig leistungsverringertes Smartphone bereit. Und die Asha 200, Asha 201, Asha 300 und Asha 303 als Alternative komplettieren die Serie der mobilen PC’s zum Schnäppchenpreis, um eine weitgefächerte Kundschaft für Nokia und Microsoft zu gewinnen.
Allerdings ist etwas verwunderlich, daß Nokia sich so gar nicht über die nun schon wieder völlig andere Systematik der Namensgebung für seine Handys äußert – ein arg großes Durcheinander, wie ich finde! Dieses regelrechte Zahlen- und Buchstaben-Chaos ist hoffentlich kein Gleichnis für den Zustand des Konzerns…
Jedenfalls sind in den letzten Tagen nun schon die ersten Meinungen veröffentlicht worden. Von Zustimmung über Gleichgültigkeit bis Ablehnung alles dabei, klar. So ist das nun mal.
Zuerst ein paar Worte zum Nokia Lumia 800. Es soll neue Maßstäbe bei Design und Nutzerfreundlichkeit setzen. Die von Nokia bisher gewohnte ausgezeichnete Produktqualität bildet die Basis dafür. Aber vor allem die Partnerschaft mit Microsoft soll den Quantensprung des “ersten echten Windows-Phones” mit der brandneuen Betriebssystem-Version “Mango” vollbringen. Die wird zwar nach und nach jedes bisher erschienene Windows-Handy von Samsung, HTC und LG auch als Update bekommen. Aber Nokia durfte sie immerhin erstmalig modifizieren mit seinen eigenen Diensten als Icons gleich auf dem Startbildschirm. Und das ist dann der Ausgangspunkt für den Rundum-Service der Nokia- Smartphones, die sogenannten “Ökosysteme”. Denn Alleinstellungsmerkmale sind umso schwieriger zu erschaffen, je mehr man sich dem Wettbewerb auf gleicher Stufe der mit vielen Wettbewerbern “geteilten” Windows Phone Plattform überläßt.
Das Flaggschiff Lumia 800 wird also nun ein leistungsstarkes Smartphone mit einem etwas anderen, sogar spartanischen Design. Auffällig ist im ersten Moment sofort die gewölbte Oberfläche des Displays. Das ermöglicht einen besseren Blickwinkel und verhindert obendrein auch störende Spiegelungseffekte. So kann es sich vielleicht sogar aus der Masse der Konkurrenten herausheben. Zumindest entwickelt es einen eigenen Stil – eine Patentklage seitens Apple muß es nicht befürchten, soviel steht fest. Und es kann der Microsoft-Plattform Windows Phone einen deutlichen Schub geben, wofür es ja auch an den Start geht.
“Put the people first”, der Werbespruch von Microsoft soll bedeuten, durch eine stringente und logische Kombination von nur wenigen Schritten mit Mango intuitiv zur Bedienung des Smartphones zu gelangen. Da in der Basis-Software selbst schon viele Funktionen integriert sind, werden zusätzlich viel weniger Apps benötigt. Eine der Hauptstärken ist dabei auf alle Fälle die hohe Viren- und Trojaner-Sicherheit.
Erste Tests auf der Nokia-Präsentation mit der ebenfalls erstmalig neu vorgestellten Software Windows Phone 7.5 Mango zeigten eine wesentlich flüssigere Bedienung und Anzeige von Objekten. Es reagiert präzise auf die manuellen Eingaben auf dem Touchscreen und ist damit eigentlich sogar deutlich besser als iOS und Android, ICS und RIM.
Mit dem integrierten 1,4-GHz-Single-Core-Prozessor ist das Lumia 800 augenscheinlich recht flott unterwegs. Anwendungen öffnen sich sekundenschnell, Webseiten bauen sich in Windeseile auf, Multitouch funktioniert stufenlos. Auch ohne einen Dual-Core-Prozessor, welcher bei aktuellen Top-Smartphones nun schon häufig zum Einsatz kommt, läuft die Software wie geschmiert. Unterstützt von schnellen Datenschnittstellen mit USB, Bluetooth, WLAN und HSPA ergibt sich eine optimale mobile Anbindung an das gesamte “Weltgeschehen”. Leider läßt sich, wie bei Windows Phone üblich, der 16 GByte große Speicher nicht erweitern. Eigentlich dürfte diese Datenmenge aber trotzdem genügen, um viele Anwendungen, Fotos, Songs und Videos immer parat zu haben.
Apropos Kamera, die macht durchaus einen guten Eindruck mit ihren 8-Megapixel und der Carl-Zeiss-Optik mit LED-Blitz und HD-720p-Camcorder. Auch schwache Lichtverhältnisse liefern noch gute Aufnahmen mit Helligkeit und Schärfe. Unmittelbar gleich am Smartphone lassen sich die Bilder technisch verbessern und können auch sofort in der Microsoft Cloud abgespeichert und parallel dazu per E-Mail oder direkt an Facebook versendet werden. Der jedem Nutzer zur Verfügung stehende Speicherplatz in der Cloud ist nochmal 25 GB groß, bietet so zur Ergänzung nochmal eine Menge Raum als elektronisches Gedächtnis.
Neu ist zudem ein weiteres hilfreiches Feature, die Turn-by-turn-Navigation mit Sprachansage Nokia Drive. Sie funktioniert auch offline mit auf dem Smartphone gespeicherten Kartenmaterial und kennt weltweit 69 Millionen Locations, findet sich also in jedem Winkel der Erde zurecht.
Damit zum Nokia Lumia 710: Es hat den gleichen Prozessor wie das Lumia 800, also 1,4 GHz, lediglich die integrierte Kamera mit ihrer Empfindlichkeit von 5 Megapixel und der interne Speicher der Größe 8 GB liegen unter der des großen Smartphones. Auch wurde am Display etwas gespart, es wurde kein AMOLED, sondern ein LCD-Touchscreen verbaut. Etwas stilgerechter für die junge Generation ist die Möglichkeit des Wechselns der farbigen Rückschalen. Ansonsten bietet es gleichen Komfort und Service auch ohne Abstriche oder Änderungen an der Bedienoberfläche oder den Apps.
Mit der neuen Serie Nokia Asha 200, 201, 300 und 303 wurden zudem Einsteiger-Smartphones präsentiert, die alle über eine Kombination aus QWERTZ-Tastatur und Touchscreen verfügen. Auch sie haben mit dem Nokia-Browser Zugang zur Nokia-Cloud und sollen dank Komprimierung der Webseiten 90 Prozent der Daten einsparen und so das Surfen stark beschleunigen.