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Neue Technik: Handy-Antennen für besseren Empfang

Handy Neue Technik: Handy Antennen für besseren EmpfangEs war ja schon einigermaßen peinlich und gefunden wurde eigentlich auch keine zufriedenstellende Lösung für das Antennagate vom … Aber naja das ist hinreichend bekannt und wir wollen die unbestrittenen überwiegend guten Eigenschaften des Apple iPhone 4 auch nicht schmälern. Daß die Empfangs-Technologie von Smartphones kein leicht zu lösendes Problem ist und für alle Hersteller eine Herausforderung darstellt , das ist auf diese Art sehr deutlich geworden. Dieser Aufgabe haben sich weltweit viele Forschergruppen und Spezialunternehmen intensiv gewidmet.

Einem Team der Rice University in Houston/Texas ist – wie heise online heute meldet – nun ein Erfolg auf der Suche nach einem zuverlässigen Empfang bei Handys gelungen. Heraus kam nun eigentlich eine Lösung, bei der man sich unweigerlich an die Stirn tippt: ja klar, hätte ich auch drauf kommen können! Einfach noch eine Antenne installieren und eine Software dazu, die beide koppelt. Ja klingt einfach, ist es aber nicht. Denn erst hatten die Forscher eigentlich nach einer besseren Energieeffizienz gesucht und dann waren umfangreiche Labortests mit bis zu vier Antennen nötig. Sowas geht natürlich nicht irgendwie, sondern ist wissenschaftliche und aufwendige Arbeit. Wenn also in einem Handy nur eine Antenne eingebaut ist, dann wird die automatische Suche nach dem besten Empfang eine Belastung für den Akku. Außerdem ist die Ladezeit natürlich ebenso davon abhängig, wie gut die On-Air-Verbindung funktioniert -  hier liegt dann auch die direkte Abhängigkeit von der Batterieleistung. Damit ergab eine Problemstellung zwei Lösungen im wahsten Sinne des Wortes: Besitzt ein Handy ein Antennenpaar, dann hat es erstens besseren Empfang, weil eine der beiden Antennen in direkter Ausrichtung zum Sender immer für Kontakt sorgt, und zweitens spart es Energie, weil die höhere Signalstärke die Ladezeiten der Daten zwischen Handy und Sender um etwa die Hälfte verkürzen kann. Wahrscheinlich wird sogar noch ein dritter Aspekt verbessert, nämlich der SAR-Wert. Denn ein besserer Empfang führt ja auch zu weniger Wärmeentwicklung und zu weniger Streuverlusten der elektromagnetischen Wellen. Das ist auch nicht zu unterschätzen.

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