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LG G2 mini im Trend

Quelle: LG Presse

Quelle: LG Presse

Nun also das LG G2 mini. Damit wird ein Trend etabliert zur nachgeschobenen Kleinversion erfolgreicher High-End-Smartphones. Was mit dem Samsung Galaxy S4 mini  im Februar 2011 angefangen hat, mit dem Sony Xperia mini im August 2012 aufgenommen, von Apple mit dem zwei Monate später erschienen  iPad mini und seit kurzem dem Apple iPhone 5C fortgeführt wurde oder in Jahresfrist in dem HTC One mini  sein Pendant gefunden hat und auch Nokia sein Lumia 1320 als kleines Geschwister zu dem zuerst erschienen Lumia 1520 platziert, das praktiziert nun auch LG.  Am Markt gut verkäufliche Handy-Modelle, die im Preis relativ hoch liegen, sollen damit auch die Käufer finden, die dieses Handy zwar gern hätten, aber weniger Geld dafür ausgeben wollen. Durchaus berechtigt, denn Preise um die 600 bis 800€ sind ja doch schon ein Hammer.
Tja und was haben dann also diese Miniaturen mit ihrem größeren Bruder gemeinsam? Nun, relativ wenig mit Blick auf die technischen Details. Denn schon die kleineren Displays mit schlechterer Auflösung verringern die Nähe zu ihrem Vorbild um einiges. Der dann meist auch schwächere Akku, der langsamere Prozessor (Quad-Core-Größe ist aber auch hier mittlerweile zum Standard geworden) und der kleinere Speicher lassen so die Verwandschaft fast gänzlich vermissen.
Damit bleibt als einziges gemeinsames Merkmal zum gleichen Namen eigentlich nur noch das sehr ähnliche Design übrig. Nun denn, das ist schon mal was und hat ja auch etwas für sich. Denn die Optik spielt bei Kaufentscheidungen wie bei der Partnerwahl bei uns Menschen nunmal eine große Rolle, durchaus berechtigt, wie ich meine. Zwar sehen sich die heutigen Smartphones schon auch ziemlich ähnlich (das gleiche ist leider auch im Automarkt seit vielen Jahren beobachtbar), auch wenn Patente für abgerundete oder spitze Ecken uns da etwas anderes weismachen wollen. Und naja, eckig und flach sind sie halt alle von Natur aus – es ist schon schwer, im Design ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen? Jedoch sind es gerade die kleinen und feinen Nuancen, die die unterschiedlichen Geschmäcker ausmachen. So muß es ja auch sein – im Detail liegen eben die unterschiedlichen Gründe für eine persönliche Akzeptanz.

Naja, jedenfalls scheint diese Neuerscheinung selbst  LG als keine große Überraschung eingeschätzt zu haben. Sonst wäre die Ankündigung nicht eine Woche vor der Eröffnung der wichtigsten Kommunikationsmesse MWC in Barcelona an die Presse weitergegeben worden. Jetzt ist zwar die Spannung dahin. Aber die Strategen von LG haben so die Neugierde geschürt. Nun wollen alle zum LG-Stand. Das freut einen ja auch! Denn LG hat ja in letzter Zeit mit dem LG G Flex und LG Pro Lite (das mal als eine andere Version des Mini-Trends) ein wahres Handy-Feuerwerk gezündet und verdient damit zurecht große Beachtung.

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Was also zeichnet das LG G2 mini im Handyvergleich mit seinem Vorbild LG G2 aus? Fast scheint es so, als ob auch die Preise sich kaum noch unterscheiden, denn nach dem halben Jahr seit Neuerscheinen der Maximalmodelle sind die auf das Niveau der Miniversion gefallen. Also heißt es wohl auch hier, Geduld zu haben, dann kommt man auch mit kleinerer Brieftasche günstiger an sein Wunsch-Handy heran. Wobei dann die Entscheidung gar nicht mehr so eindeutig für das mini ausfallen könnte. Achjeh, es ist und bleibt eben alles kompliziert. Was nun für das LG G2 mini sprechen dürfte, das ist der zwar kleinere 8 Gigabyte-Speicher, aber mit der Möglichkeit zur Erweiterung per Zusatz-Karte. Hinzu kommt die Austauschbarkeit des Akkus, der zwar auch kleiner dimensioniert, aber genauso dauerbelastbar sein soll. Ja und die neueste Android-Version 4.4 KitKat gibts natürlich auch gleich von Anfang an dazu.

Wer also die Bildschirmempfindlichkeit als nicht so gravierend schlechter empfindet – und offen gestanden ist ja ein optischer Unterschied mit bloßem Auge kaum noch auszumachen bei der heutigen Display-Touchscreen-Qualität -, dem kann dieses Smartphone LG G2 mini durchaus angeraten werden. Denn die schiere Größe von 4,7 Zoll ist fast besser zu handhaben als die 5,2 Zoll-Maße des Originals, was außerdem auch keinen so großen Unterschied ausmacht und fast keinen Abstrich bedeutet.

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