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Das Sony Xperia Z3 – kaum Schwächen, viele Stärken?!

Bild 1So manches Mal kann der Verdacht aufkommen, dass der Smartphone-Markt, der laut Untersuchungen immer stärker wird, momentan von zwei Herstellern geprägt ist: Apple und Samsung. Jedoch gibt es diverse andere Hersteller, auf die es sich lohnt, einen Blick zu werfen. Beispielsweise Sony, das mit dem Xperia Z3 sein aktuelles Smartphone auf dem Markt hat.

Zunächst einen kurzen Überblick über die technischen Daten des Sony Xperia Z3 zur Orientierung:

  • LCD-Display
  • 5,2 Zoll Display
  • Auflösung: 1080 x 1920 Pixel
  • Betriebssystem: Android 4.4.4
  • Qualcomm MSM8974 Snapdragon 801 Prozessor mit 4 Kernen
  • 3.072 MByte Arbeitsspeicher
  • 16 GB Speicher
  • Gewicht von 153 Gramm
  • USB 2.0
  • 20,7 Megapixel Kamera-Auflösung mit Autofokus

1. Das äußere Erscheinungsbild
In erster Linie stehen die technischen Leistungen eines Smartphones im Vordergrund, doch gibt es nicht wenige Nutzer, die auch einen großen Wert auf das Design legen. Sony hat in diesem Bereich in den vergangenen Jahren immer wieder Lob geerntet, sodass beim Xperia Z3 auf Altbewährtes gesetzt und das äußere Erscheinungsbild im Vergleich zum Vorgängermodell nur wenig verändert wurde.

Erneuert wurden indes der Aluminiumrahmen und die Glasrückseite, sodass das Gerät nun in einem recht eleganten Stil daherkommt. Es ist in den Standardfarben Schwarz und Weiß erhältlich, zudem sind auch Mint und Kupfer im Handel zu finden.
Besonders hervorzuheben sind die abgerundeten Ecken. Diese bewirken, dass das Smartphone sehr gut in der Hand liegt – dies ist vor allem wichtig, da das Xperia Z3 im Vergleich zu anderen Smartphones relativ groß ausfällt und somit zumindest in diesem Bereich eine mögliche Unhandlichkeit wieder wett macht. Die abgerundeten Ecken bestehen aus gehärtetem Nylon, wodurch Stoßfestigkeit gegeben ist und die Folgen eines Sturzes aufgefangen werden.

Trotz seiner Größe ist das Gerät mit 153 Gramm sehr leicht und mit 7,3 Millimetern auch relativ dünn. Die technische Ausstattung wird durch Größe und Gewicht nicht beeinflusst, sie tragen indes zur Eleganz des Modelles wesentlich bei.

2. Das Display
Beim Display hat Sony im Vergleich zum Vorgängermodell Z2 nur wenige Änderungen vorgenommen, es kommt weiterhin mit einem 5,2 Zoll Display daher. Auch bei der Qualität ist man sich treu geblieben, das Full-HD-Display (1.920 x 1.080 Pixel mit einer Pixeldichte von 424 ppi) hat sich bewährt und ist somit eine gute Wahl. Mit dieser Display-Größe ist sowohl das Surfen im Internet als auch das Spielen von Game-Apps unproblematisch und gut erkennbar.

Eine Verbesserung ist hinsichtlich der Farbdarstellung zu vermelden. Während das Z2 noch einen leichten Gelbstich bei weißen Farben aufwies, erscheinen diese Farben nun viel natürlicher. Das Z3 zeichnet sich durch eine helle, aber nicht zu überzeichnete Farbdarstellung aus, wodurch selbst bei Sonneneinstrahlung das Display recht gut erkennbar ist.

3. Leistung und Hardware
Das Z3 arbeitet mit einem Snapdragon-801-Quad-Core-Prozessor. Wie bereits beim Z2 ist der Arbeitsspeicher 3 GByte und der interne Speicher 16 GByte groß, eine Erweiterung der Speicherkapazität ist dank microSD-Kartenslot mithilfe einer Micro-SD-Karte möglich.

Mit diesen Voraussetzungen kommt das Z3 zu einer annehmbaren Leistung, die sich aber von der des Z2 kaum unterscheidet. 2,5 Gigahertz bewirkeb, dass das Z3 flüssig ohne Ruckeln läuft und auch beim Spielen eines 3D-Spiels nicht heiß wird.

4. Die Kamera
Bild 2Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich – wie auch schon beim Z1 und Z2 – eine 20,7-Megapixel-Kamera mit Exmor-Sensor, welche eine hohe Auflösung bietet. Vor allem bei guten Lichtverhältnissen kommen somit richtig gute Bilder zustande. Allerdings weist die Kamera Schwierigkeiten bei schlechten Lichtverhältnissen auf, ein leichter Grauschleier legt sich dann über das Bild. Bei dunklen Hintergründen haben diverse Magazine außerdem ein Rauschen vermeldet, was eigentlich durch das G-Objektiv samt F2.0-Blende und BIONZ-Bildprozessor verhindert werden sollte.

Auf der Vorderseite des Z3 ist eine 2,2-Megapixel-Kamera zu finden, die sich zum Beispiel für Selfies und Videotelefonate eignet. Allerdings kann diese Front-Kamera nicht ganz mit denen anderer Konkurrenz-Modelle mithalten. Aufgrund der nicht so hohen Auflösung wirken Bilder mit dieser Kamera nicht ganz realistisch, sondern deutlich weicher.

5. Der Akku
Im Vergleich zum Z2 (3200 mAh) ist die Akkukapazität beim Z3 zwar mit 3100 mAh etwas geringer geworden, dies wirkt sich aber nicht negativ auf die tatsächliche Laufzeit aus. Im Gegenteil: 6 ½ Stunden kann im Internet gesurft werden, fast 13 Stunden Telefonie sind möglich. Sony selbst wirbt mit einer Akkulaufzeit von etwa 2 Tagen, dies trifft aber nur zu, wenn das Smartphone wenig benutzt wird. Dennoch gehört das Z3 aktuell zu den Geräten, die mit einer hohen Akkukapazität glänzen können.

6. Die Benutzeroberfläche und Software
Das Z3 kommt mit dem Betriebssystem Android 4.4.4 KitKat daher, das sich in den letzten Jahren als gutes Betriebssystem bewährt hat.

Die Benutzeroberfläche punktet auf den ersten Blick mit hoher Benutzerfreundlichkeit, dieser erste Eindruck bestätigt sich auch bei näherem Hinsehen: Bereits nach kurzer Zeit ist der Nutzer mit der Menüführung gut vertraut und kann sicher navigieren. Zudem fällt die recht große Tastatur positiv ins Auge, die die Eingewöhnung nochmals leichter macht.

Auf dem neuesten Stand bleiben
Bild 3Sony hat sein Z3 aber nicht einfach nur auf den Markt geworfen und hofft damit, dass die Arbeit getan ist. Vielmehr möchte Sony, dass die Nutzer auf dem neuesten Stand bleiben können, sodass in Kürze ein großes Update geplant ist: Die Z-Geräte der Firma werden mit dem neuen Android 5.0 Lollipop ausgestattet, ein 630,23 MB großes Update, das auf anderen Smartphones bereits angekommen ist.

Fazit
Das Sony Xperia Z3 hat zwar gegenüber dem Z2 nur kleinere Verbesserungen erhalten, diese wurden aber an den richtigen Stellen ausgeführt. Es kann ohne schlechtes Gewissen gesagt werden, dass das Z3 ein solides Gerät ist, das mit vielen Stärken daherkommt und nur wenige Schwächen aufweist, die aber durchaus verschmerzbar sind und bei denen Hoffnung besteht, dass Sony in Zukunft an diesen Punkten arbeiten wird. Lediglich der Preis des Z3 scheint aktuell noch relativ hoch angesetzt. Hier können für Unentschlossene entsprechende Verträge eine Alternative sein, die Kunden erhalten das Z3 beispielsweise im Rahmen einer Allnet-Flatrate entweder gratis oder gegen eine kleine monatliche Gebühr.
Abbildung 1: pixabay.com © JESHOOTS (CC0 1.0)
Abbildung 2: Studenten fotografieren sich © Robert Kneschke – Fotolia.com
Abbildung 3: Update on Red Keyboard Button.© tashatuvango – Fotolia.com

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