News in der Kategorie Zahl des Tages
50 Millionen Deutsche
über 14 Jahre sind mit dem Internet vertraut, das sind über zwei Drittel der Bevölkerung. Bei den unter 14jährigen Kindern wird der Anteil sicher sogar noch etwas höher sein. Deshalb ist zu vermuten, daß vielleicht in nur noch wenigen Jahren diese Zahl bis knapp an die 100% herangehen wird. Damit hat das Internet dann bald eine genauso hohe Verbreitung wie das Fernsehen erreicht. Oder Internet ist dann Fernsehen, es wird da keine Grenze mehr zu ziehen sein zwischen diesen beiden Medien.
Leider wurde in dieser Untersuchung keine Zahl angegeben zu den Mobilsurfern mit einem Video-Handy. Auch diese Zahl nimmt ja ständig zu. Schließlich werden wir uns sicherlich bald gar nicht mehr so richtig bewußt sein, wie oft wir dann neue Handys auch für das Internet unbemerkt nutzen. Unterwegs Zeitung lesen, Radio hören, den Weg zeigen oder Restaurantempfehlungen geben lassen, Sportergebnisse kurz durchsehen, Sehenswürdigkeiten erklärt bekommen und Treffen mit Freunden vereinbaren. Alles wird dann so selbstverständlich, daß das Internet untrennbar mit dem Alltag verbunden ist und neben den vielen Annehmlichkeiten, die es erst ermöglicht hat, regelrecht “verschwindet”.
17,2 Prozent Wachstum
weist der Handyverkauf mit einem Android-Betriebssystem laut des Marktforschungsunternehmens Gartner aus. Das entspricht einer Steigerung von 50% innerhalb eines Jahres. Allerdings hat das Umsatzwachstum nicht ganz so stark Schritt gehalten, da die Durchschnittspreise demgegenüber gefallen sind.
Nokia besitzt mit 34,2% am Weltmarkt noch immer einen Anteil von gut einem Drittel, ein weiteres Drittel belegen Samsung (20%), LG (9%), SonyEricsson (3%) und HTC (2%) zusammen, während sich im letzten Drittel RIM BlackBerry (3,5%), Motorola (2,8%), Apple (2,7%) und Übrige (23%) finden.
Bei den Marktanteilen an installierten Betriebssystemen liegen die Android-Handys damit nun an dritter Stelle hinter Nokias Symbian (41%) und dem nur geringfügig häufigeren RIM-OS (18,2%), aber weit vor Apple’s iOS (14%) und Windows Mobile (5%).
29 Prozent aller Apps
sind behaftet mit zuviel Neugier – sie greifen unbemerkt von ihren Anwendern auf Ortsangaben zu, berichtet Technology Review. Dazu untersuchte das amerikanische Handy-Sicherheits-Software-Unternehmen Lookout 300.000 Apps. Beim iPhone ist dieser Prozentsatz sogar noch höher und liegt bei 33%. Mehr als 14% der Apps versuchen sogar, Kontaktadressen zu lesen und die im Internet an die Dritthersteller der Software-Tools, also der Frameworks, die bei 47% der Apps zu deren Konstruktion verwendet werden, weiterzuleiten. All diese Fakten enthalten die Beschreibungen der App-Anwendungen natürlich nicht. So werden Sicherheitslücken bei den Android-Handys und bei Apple-Handys ausgenutzt, deren Risiken in den Stores von Apple und Google selbst trotz genauer Kontrollen und Warnungen nie ganz auszuschließen sind. Für den Anwender besteht dann die Gefahr, daß das Handy von Angreifern übernommen werden kann – kein schöner Gedanke! Deshalb sollte man nie wahllos alle möglichen Apps laden, sondern sich schon die Mühe machen, etwas genauer zu prüfen, was man wirklich braucht und was die App wirklich leistet.
100 Millionen Dollar
soll der Börsengang des VoiP-Diensteanbieters Skype in dessen “Portokasse” spülen. Das klingt angesichts des Wertes dieses luxemburgischen Unternehmens von etwa 2,75 Milliarden $, einem Umsatz im ersten Halbjahr 2010 von mehr als 406 Millionen $ und einer Teilnehmerzahl von 560 Millionen registrierter Nutzer nicht sehr viel, hilft aber dem operativen Geschäft erheblich.
Das Internetaktionshaus ebay hatte sich ja Ende 2009 von 70% seiner Anteile gegen Zahlung von fast 2 Mrd.$ an ein Finanzkonsortium, bestehend aus den seit 2003 an der Firma beteiligten Gründern von Skype und verschiedenen Investment-Firmen, weitgehend aus seinem Engagement getrennt und das Unternehmen wieder in die Eigenständigkeit entlassen, hat dieses Geschäft aber damit wenigstens ohne finanzielle Verluste abwickeln können.
Wollen wir hoffen, daß für die freien Aktionäre, die dann ab Ende diesen Jahres nicht nur über Skype auch mit einem Handy mit VoiP telefonieren, sondern praktisch mit jedem über Skype gesprochenen Wort verdienen können, dann auch gilt: “Reden ist Gold”.
70 Prozent
der bei einer repräsentativen Umfrage interviewten Deutschen können sich vorstellen, eher auf ihr Handy zu verzichten als auf andere wichtigen Dinge. Nur 20% würden eher ihr Auto hergeben, gar wenige 13% ziehen das Mobiltelefon Sexabenteuern vor, aber 58% lassen sogar Fußball beiseite, wenn sie nur ihr Handy behalten können.
Nun gut, Fußball kann man ja heutzutage auch Life mit Handy-TV erleben, dafür rüsten die Sender gerade massiv auf. Das HTC Desire und Wildfire, das Nokia 5630 Xpress Music und N96, das Samsung S8500 Wave, das SonyEricsson W995 oder Xperia X10 sind beispielsweise dafür geeignet. Man kann auch per Handy im Internet ganz schnell und bequem ein Auto mieten, mit allen modernen Smartphones ist man mobil natürlich überallhin online verbunden. Naja und für das Wichtigste, da bietet das Mobiltelefon dann wohl wirklich keinen richtigen Ersatz!
1.000 Gigabit pro Sekunde = 1 Terabit pro Sekunde
an Daten können Silizium-Photonik-Chips in der nächsten Computergeneration theoretisch verarbeiten. Dies sind sogenannte optische Kommunikationseinheiten, die in der Lage sind, elektrische Impulse und optische Lasersignale gleichzeitig zu verarbeiten, wie Technology Review online über neueste Entwicklungen von Intel berichtet. Die auf der Grundlage des Halbleiterstoffes Indiumphosphid mögliche Glasfaserübertragung der Daten erreicht jetzt schon 50 Gigabit pro Sekunde, also den Inhalt einer zweilagigen Blu-ray Disc, und macht vor allem eine um den Faktor 10 höhere Energieeffizienz und eine übersichtlichere Konstruktion der Rechner und Einsparungen an Grundbausubstanzen möglich. Für die Anwendung bei Handys würde neben der schnelleren Arbeitsweise dadurch auch eine weitere Miniaturisierung eingeleitet und die Mobilphones leichter machen. Dann wird das Gewicht von 100g sicher bald von jedem Handy unterboten, wie es zum Beispiel heute schon das LG GS290 Cookie Fresh mit 89g, das Nokia X2 mit 81g, das Samsung C3300 Champ mit 80g oder das SonyEricsson X10mini mit 88g schaffen.
41 Prozent der deutschen Internetnutzer
informieren sich vor dem Kaufen auf Preisvergleichsportalen, ehe sie sich für das Objekt ihres Begehrens entscheiden. 47% sehen sich zusätzlich die Herstellerseiten an und 27% machen ihre Kaufentscheidung auch abhängig von Beurteilungen durch andere Nutzer in Verbraucherportalen, Foren und Blogs. Gut, jetzt sind das mehr als 100% – das kommt aber daher, weil Mehrfachnennungen möglich waren und sich jeder Dritte rundum erkundigt, was es zu dem avisierten Produkt für Meinungen und Fakten im Netz gibt und was ein Handyvergleich an interessanten Informationen bietet. Manche schauen trotzdem auch noch beim stationären Handel vorbei, um Schnäppchen zu entdecken. Die überwiegende Anzahl der Surfer kauft dann aber auch online ein. Gerade bei Handys sind die Angebote im Internet besonders lukrativ und man ist oft schneller und zuverlässiger stolzer Besitzer der aktuellsten Geräte . Zum Beispiel beim neuen LG GT540 oder auch beim HTC Wildfire.
200.000 Android-Smartphones
werden täglich weltweit aktiviert. Das bedeutet, daß jede Sekunde mehr als zwei Android-Mobiltelefone verkauft werden, oder etwas genauer noch: aller zwei Sekunden kommen 5 neue Smartphones dazu. Damit wurde eine Verdopplung der Anzahl der verkauften Smartphones mit dem Google-Betriebssystem innerhalb zweier Monate erreicht.
Der weltweite Anteil dieser Android-Handys ist so auf 17%, in den USA sogar auf 34% gewachsen, und insgesamt damit um satte 886% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auf diese Weise hat Apple trotz 3 Millionen verkaufter iPhone 4 an Boden verloren und der ehemalige Spitzenreiter seit immerhin drei Jahren in Folge, RIM, mit seinen BlackBerry-Handys ebenfalls. Gewinner dieser Entwicklung sind das Motorola Milestone, sowie das HTC Desire und das Samsung Galaxy S.
129.864.880 Bücher
wurden bisher auf der ganzen Welt veröffentlicht – das hat die Suchmaschine Google im Rahmen ihres Books-Projects herausgefunden. Keine Chance, jemals einen respektablen Teil davon zu lesen! Leseratten schaffen vielleicht 1 Tausendstel Prozent davon, Gelegenheitsleser höchstens ein Promille vom Tausendstel. Immerhin würde ein mit diesen Büchern gefülltes Regal über ca. 5.000 km reichen, also ungefähr die Distanz von Frankfurt nach New York oder fast doppelt so lang wie die Donau.
Aber mit dem Handy kann man sich ja über Google wenigstens mobil die interessantesten heraussuchen und mit den neuesten Displays auch schon recht bequem lesen. Immerhin gibt es für Smartphones mit dem Betriebssystem Android (z.B. Motorola Milestone, Samsung Galaxy, HTC Wildfire, Acer Liquid ) das eBook-Leseseprogramm Aldkio, das sich als App aus dem Android Market kostenlos auf den Smartphones installieren läßt.