Making of Nexus One zum zweiten: Google’s next Episode
Hier ist nun die zweite Folge des Entstehens des Google Nexus One. Eine Fortsetzungsgeschichte - Karl May’s “Old Shatterhandy und Windowtoo” könnten nicht spannender sein…
Hier ist nun die zweite Folge des Entstehens des Google Nexus One. Eine Fortsetzungsgeschichte - Karl May’s “Old Shatterhandy und Windowtoo” könnten nicht spannender sein…
Handys mit Touchscreen-Display werden immer beliebter. Multitasking und Multitouch sind die Anforderungen, die sie heute erfüllen sollten - das sind wichtige Kriterien für Kaufentscheidungen. Apple hat mit der Neuvorstellung seines iPad erfahren müssen, daß, wenn auch nur ein Element fehlt, das Publikum seine Unzufriedenheit äußert.
Die Physik der elektrischen Leitung, die hinter dem Prinzip des Touchscreens steckt, ist relativ einfach zu verstehen: Ein Touchscreen besteht aus zwei übereinander liegenden Schichten aus Polyester- bzw. Glassubstrat, die jeweils mit Metalloxiden beschichtet sind, um sie elektrisch leitfähig zu machen. Wird nun das Displays mit den Fingern an einer bestimmten Stelle berührt, so ändert das den elektrischen Widerstand (resistiver Touchscreens) bzw. die elektrische Kapazität (kapazitiver Touchscreen), die sich zwischen den beiden Schichten aufgebaut hat. Aus der Messung der Spannung bzw. der Stromstärke läßt sich so die Position der Berührung berechnen. Beim Multitouch können sogar mehrere Druckpunkte gleichzeitig ermittelt werden. Das allein ist schon eine ungeheure technische Leistung.
Umso erstaunlicher ist, daß es Technikern des britischen Unternehmens Peratech nun gelungen ist, nicht nur die Position praktisch zu bestimmen, sondern dazu auch noch die Stärke des Druckes der Berührung zu messen. Die Nanotechnik macht es möglich und der sog. Quanten-Tunnel-Effekt ist dafür verantwortlich, weil er die Größe des elektrischen Widerstandes beeinflußt und vom Abstand zwischen den beiden Display-Schichten abhängig ist. Genau dieser Abstand – es sind lediglich 75µm – wird ja beim Berühren verringert, und das können Sensoren registrieren. Schon zwei Mikrometer Differenz sind meßbar. Damit läßt sich dann mit nur einem Finger steuern, für das bisher mindestens zwei Schaltimpulse nötig waren. Zum Beispiel die Intensität einer Bewegung oder die Geschwindigkeit von Spielefiguren, die Lautstärke, das Zoomen von Bildern und eigentlich alles, was sich bei Bildanimationen auf den Displays so abspielt ist dann dreidimensional beeinflußbar. Es ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Im April soll es sogar schon produktionsreif sein. Jedenfalls braucht wohl auch das Handy nun in Zukunft seine Streicheleinheiten, auch das noch… Naja dann fangt heute schon mal an zu üben bei Euren Liebsten!
Da paßt dann der Werbespot vom iPad sehr schön:
Quelle: Technology Review

Man kann es eigentlich kaum glauben, wieviel Technik heutigentags in ganz kleine und flache Schächtelchen hineinpaßt. Es ist schon einigermaßen erstaunlich, daß die Unterwegs-Telefone von jedem Ort der Welt Gespräche und Bilder überallhin senden und Infos über alles übermitteln können. Nun hat man mit dem Samsung W9600 auch schon die Möglichkeit, alles Visuelle in Großformat und natürlich vertont an geeignete Wandflächen zu projizieren. So müssen nicht alle auf ein kleines Display (die mit den sog. Tablets allerdings auch schon gewaltig an Größe gewonnen haben) starren, sondern können relativ großflächig an dem Übermittelten teilhaben. Dies erweitert nicht nur die Möglichkeiten von Videokonferenzen, sondern läßt auch im privaten Bereich der Phantasie freien Spielraum. Verfügt man doch damit über sein eigenes Autokino direkt an der Windschutzscheibe, oder veranstaltet seinen Filmabend im Wald… Ja wie romantisch doch die neue Technik sein kann!
Der am meisten unterschätzte Finger unserer Hand ist wohl der Daumen. Obwohl der Satz “da hab ich den Daumen drauf” Entschlossenheit signalisiert, eine “Daumenbreite” ein gut vorstellbares Maß beschreibt und der Daumen ein gutes, immer zur Verfügung stehendes Werkzeug zum Verschließen von Kartons u.a. und auch ein Druckmittel für Nägel, mindestens aber für kleine körperliche Drohungen sein kann, wird er eher von uns Zwei-Daumen-Besitzern als etwas ungelenk eingeschätzt. Jedoch beim Bedienen eines Handy’ zum Navigieren oder SMS-Schreiben geht vieles mit dem Daumen eigentlich am besten. Letztendlich ist es der einzige Finger, der frei ist, während alle anderen Finger das Mobilphone halten müssen und damit lediglich an seitliche Bedienelemente herankommen. Es bleibt zum Drücken der Tasten oder zum Funktions-Markieren des Touchscreens tatsächlich nur dieser Daumen. Also mir ist das eigentlich erst so richtig aufgefallen, als ich zum ersten Mal die Bedienoberfläche des First Else der israelischen Firma Else Mobile gesehen habe. Und wiedermal entsteht die Frage: wieso fällt sowas erst jetzt auf? Na was solls, jetzt gibts das ja endlich. Zur CES erstmalig vorgeführt, haben die Scouts von intoMobile.com ein Video zur Vorstellung gedreht und das ist sehr sehenswert:
Das 8,9cm-große Display mit dieser auf Linux basierten Access-Plattform ALP läßt dem Daumen genügend Spielraum. Und auch für die technische Spezifikation gilt: Daumen hoch! Eine 5-Megapixel-Kamera, HSDPA, WLAN und GPS, die mögliche Speichererweiterung auf bis zu 32 Gigabyte und ein 1450 mAh starker Akku genügen hohen Ansprüchen.
Alle weiteren Bedienelemente sind mittels Daumen auch sehr gut erreichbar. Na denn Ihr Schüler: da gehts unter der Schulbank ja ganz easy, das SMS-en. Arme Lehrer… Auch im Büro fällt diese Privatsphäre dann umso weniger auf.
Eine Frage bleibt offen: geht das auch für Linkshänder? Das Handy einfach umdrehen wäre eine Möglichkeit. Die Bedienelemente sind dann wohl falsch herum, was sich mit Geschick sicher auch lösen läßt. Wenn man aber die Display-Anzeige einfach spiegelt – damit ist das Else dann ein Spielzeug für alle.

Also einfach ist es eigentlich nicht, das gleich zu Anfang. Einfach ist es auch nicht, ein Nexus in die Hand zu bekommen. Wir sind keine Googleianer und kennen leider auch keinen. Deshalb möchten wir die gute Idee von gizmodo.com aufgreifen und von einer besonderen Neuerung des Google-Phones berichten, die ganz besonders nützlich ist und über die nun bestimmt viele doch schon etwas wissen wollen.
Zur Verbesserung der Übertragung von Telefongesprächen, dem eigentlichen Herzstück der Handys, wurde von der Audience Inc. im kalifornischem Mountain View, ein Voice-Prozessor entwickelt, der Signale von zwei am Handy eingebauten Mikrofonen verarbeiten kann. Das erste Mikro nimmt alles das auf, was der Anrufer sagt mit allen Nebengeräuschen, die man selbst gar nicht so wahrnimmt, sei es Vogelgezwitscher oder was echt nerven kann wie z.B. der Lärm von startenden Flugzeugen. Das zweite Mikro ist so angeordnet, daß es nur die Nebengeräusche registriert ohne die Stimme des Anrufers. Der Clou der Geschichte ist nun: der neue Prozessor kann die beiden unterschiedlichen Mikroaufnahmen in Echtzeit so verarbeiten, daß er alle Stimm- und Lautquellen als Differenz der beiden Mikroaufnahmen praktisch subtrahiert. Die Nebengeräusche können so durch die sog. Interferenz ausgelöscht werden und im Ergebnis bleibt nur die Stimme des Anrufers übrig . Das klingt so gut, daß man beim Telefonat denkt, die oder der Anrufer sitzt in einem völlig abgeschlossenen Raum. Einen akustischen ersten Eindruck kann man sich hier verschaffen.
Dazu war es nötig, den menschlichen Hörvorgang genau zu analysieren, um zu erfahren, wie welche Frequenzen vom Ohr aufgenommen werden und wie man sie sequenzieren muß, um die Stimme des Anrufers weiterhin so natürlich klingen zu lassen, wie wir sie kennen.
Nicht bekannt ist allerdings, ob sich dieser Effekt auch abstellen läßt, wenn bestimmte Nebengeräusche erwünscht sind…
Das Google Nexus One hat den schnellsten Prozessor der Welt an Bord, das Toshiba TG01 war das erste damit, HTC hat nachgezogen, aber nun ist es auch schon bald wieder der Langsamere. Mitte des Jahres will der führende Chip-Hersteller Qualcomm einen mit 1,3GHz getakteten Prozessor fertigen und Ende des Jahres sogar noch schneller mit 1,5GHz sein. Damit eröffnen sich immer mehr Möglichkeiten der Darstellung von Graphiken und Videos und der zeitgleichen Spielegestaltungen. Die Leistung dieser kleinen Smartphones wird immer gewaltiger – das ist schon beeindruckend, was die Ingenieure bei der neuen Technik an immer neuen Akzenten zu setzen vermögen !
Quelle: hexus.net

Eine bemerkenswerte Information ist im Weihnachts- und Neujahrstrubel etwas untergegangen: Der Fernsehempfang auf Smartphones im Zeitalter des Digitalfunks via Satelit oder Kabel wird auch mobil möglich mit einem nützlichen Zusatzgerät namens “Tivit”. Am heimischen PC läßt sich TV natürlich mit dem USB-Anschluß empfangen – aber das hat ja eigentlich keinen Sinn. Diese Box wandelt nun die Signale der DTV-Kanäle in empfangbare Signale für die neuesten Smartphones über die WLAN-Funktion um – für etwa 3 Stunden läßt es sich unterwegs damit im TV-Programm zappen (für das iPhone ist auch schon ein App verfügbar). Nun hat man so zwar ein zweites Gerät von der Größe eines Handys im Gepäck, aber die Zahl der möglichen Informationsquellen, die man mit einem Smartphone anzapfen kann, wächst damit sprunghaft. In den USA sind für 2010 schon mindestens 100 neue DTV-Kanäle geplant – zur Consumer Electronic Show im Januar gibts bestimmt weitere Neuigkeiten dazu.
Womöglich steht nun den TV-Sendern das gleiche Schiksal wie den Zeitschriften-Verlagen bevor. Das umstrittene Tagesschau-App und die heiße Diskussion darum sind erste Vorboten und heizt die Debatten um die GEZ sicher immer weiter an. Ob das dann auch gleich mehr Qualität bedeutet, wird sich zeigen. Doch wir bleiben zuversichtlich, daß es abseits von Pseudo-Star-Container-Bauer-Dschungel-Camps seriöse TV-Sendungen weiterhin geben wird.
Bildquelle: Valups
Es ist ja nicht nur der Inhalt einer SMS, der ungesund sein könnte – wobei das dann nur dem Empfänger schadet, wie das Auflösen von Verlobungen etc. Leider triffts gerade die Schreiber – und auch die nicht nur bei dem ungesunden Eintippen beim Autofahren.
Die Gesundheitswissenschaftlerin Judith Gold aus Philadelphia hat durch Tests an Studenten herausgefunden, daß Viel-SMS-Nutzer genauso unter Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen leiden müssen, wie sie auch bei PC-Bildschirmarbeit vorkommen. Möglicherweise könnten aus solchen Überlastungsschädigungen in jungen Jahren sogar später Langzeitschäden entstehen.
Damit ist klar: die Ergonomie muß herangezogen werden bei der Konstruktion neuer Handy’s. Zu dem Haltungsproblem von unbeweglichen Schultern bei sich schnell bewegenden Fingern kommt aber eventuell auch noch die Schädigung der Augen durch Überkonzentration infolge eines kleineren Bildschirmes hinzu.
Eine Alternative zur Vermeidung solcher Ursachen ist eigentlich die Spracheingabe – die setzt sich aber nur sehr wenig durch.
Also muß ein Ansatz für den gesunden Umgang mit den modernen Kommunikationsgeräten im Eingabebereich, dem Touchscreen und möglicher Entspannungen für Finger und Augen gefunden werden.
Es bleibt damit bei dem Lebensmotto, das schon unsere Vorfahren kannten und das wohl auch immer so bestehen wird: nichts übertreiben und viel Bewegung an der frischen Luft! Naja, sagt sich so leicht und kommt halt darauf an, was an der Luft so los ist… Und das muß man ja dann auch gleich wieder den Freunden sssimsssen!!!
Der größte Mobilfunkanbieter Japans, das Unternehmen “NTT DoCoMo”, wartet mit einer Neuerung auf, die zunächst in Japan selbst auf den Markt kommt. Aber wir vermuten mal, daß wir Europäer davon auch bald abbekommen.
Da ist ein von dem Automobilhersteller Nissan entwickelter Oberflächenlack zu bestaunen. Der hat die wunderbare Eigenschaft, sehr kratzfest zu sein und darüberhinaus sogar sich selbst reparieren zu können. Dies will im Rahmen einer Partnerschaft NTT DoCoMo für die Beschichtung neuer Handy’s nutzen. So bleiben die kleinen Unachtsamkeiten, die jedem mal passieren können, ohne unansehnliche Folgen. Ja wenn sie nicht gleich zu Nachlässigkeiten führen, was wir nicht hoffen wollen. Und sie machen schon was her, diese auf Hochglanz lackierten Handy’s:

Die entscheidenden Faktoren, die ein Handy zu einem nützlichen Gebrauchsgegenstand im Alltagsleben machen, sind natürlich nicht nur die Multimedia-Software und ihre Anwendungen zum Telefonieren, im Internet Surfen und allem was sonst noch von einem mobilen Smartphone erwartet wird. Sondern ganz wichtig ist es, die Energie für die Rechenleistung möglichst lange und stetig zur Verfügung zu haben. Dafür wird viel geforscht und entwickelt. Einen neuen Ansatz liefert dazu jetzt die Schweizer Firma ReVolt. Deren Techniker haben einen Zink-Luft-Akku entwickelt, der für die Hälfte der Herstellungskosten immerhin dreimal so viel Energie speichern soll wie die zur Zeit vorrangig eingesetzten Lithium-Ionen-Zellen (sehr schöner Beitrag zu deren Funktion auch in der “Welt“). Schon ab 2010 werden sie zuerst als Knopfzellen für Hörgeräte auf den Markt kommen. Die für Handys erforderlichen leistungsstärkeren Akkus brauchen noch etwas Entwicklungsarbeit bis zu ihrer Marktreife. Aber schon bald soll auch dieses wichtige Einsatzgebiet versorgt werden können.
Kurz zur Technologie: die Zink-Luft-Batterien arbeiten wie der Name schon sagt mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft, um Strom zu erzeugen. Das Zinkoxid wird dabei in Zink und Sauerstoff zerlegt, der dann an der Luft-Elektrode entweicht. Sie sind deshalb sicherer als andere Energiespeicher. Außerdem enthalten sie keine extrem reaktionsfreudigen Chemikalien und können sich deshalb auch nicht entzünden, was etwa bei Lithium-Ionen-Akkus in der Vergangenheit ja leider ab und an passiert ist.
Momentan sind die Ladezyklen der Prototypen noch nicht in der Höhe, die für den Gebrauch von Handys erforderlich ist, aber sie schaffen immerhin bereits über Hundertmal, ohne dass die Kapazität sinkt. Wenn dann die Zahl von 300 bis 500 Aufladungen erreicht sein wird, dann können die Energiespeicher auch effektiv ihren verläßlichen Dienst in unseren Telefon-Computern mit seinen immer zahlreicheren stromintensiven Anwendungen leisten.
Quelle und Bild: Technology Review, Kevin Bullis