In der neuesten Ausgabe 9/10 seiner Zeitschrift “Test” kommt die Stiftung Warentest zu einem doch recht unerwartetem Ergebnis: Gleich zwei Modelle des finnischen Handyherstellers Nokia, und zwar das X6 und das 5230, können sich an der Spitze noch vor dem Drittplatzierten Apple iPhone 4 behaupten. Obwohl sie sogar beide zusammen nur wenig mehr als die Hälfte des teuren Kulthandys kosten, überzeugten sie die Jury nicht nur mit der besseren Funkleistung und komfortableren Bedienbarkeit, sondern auch mit der Qualität ihres Klanges und ihrer Kamera. Allerdings gibt es ja unter vielen Kennern die Meinung, Nokia verwende veraltete Betriebssysteme, aber das wurde scheinbar nicht als Wertverlust berechnet. Da ist dem iPhone nun doch tatsächlich sein Antennengate wieder einmal zum Verhängnis geworden! Auch die zu starke Bindung an iTunes und den AppStore kritisierten die Tester.
Nokia arbeitet unermüdlich daran, seine führende Position im Markt zu behaupten und komplettiert seine Handy-Modell-Reihen weiter. Die sehen in ersten Fotos so gut aus, daß sich die beiden vor kurzem aus Enttäuschung geschlossenen Fan-Blogs bestimmt sogar ärgern könnten, ihren Frust nicht doch einfach mal so weggesteckt und konsequent weiter online berichtet zu haben. Wir jedenfalls bleiben dran, denn die Finnen sind bestimmt auch weiterhin eine sichere und spannende Größe im Handy-Karussell. Das bekommt dann also zwei neue Attracktionen mit den in der Nokia-eigenen Systematik kurzen und einprägsamen Bezeichnungen für die Kommunikations-Serie Nokia C7 und der für New-High-End Nokia N9.
Handy aus der Tasche, Klapp und Telefonieren. So sieht man es oft und denkt sich: “Ein Klapphandy wär doch mal was!” Geht es Ihnen auch so? Klapphandys sehen nicht nur sehr stylisch aus, sondern sind durch Ihren automatischen Tastaturschutz und Ihr meist geringes Gewicht und der geringen Größe auch noch extrem praktisch. Der ideale Begleiter im Sommer, am Strand und im Alltag. Ein Klapphandy ist natürlich auch beim Aufklappen und Zuklappen ein echter Hingucker. Wir erinnern uns an Matrix oder bekannte Krimiserien aus dem TV. Deshalb sind Klapphandys unser Sommerhit des Jahres! Wir möchten Ihnen hier drei aktuelle Geräte vorstellen, mit denen man sich gut sehen lassen kann und die extrem viel Spaß machen.
Motorola Backflip
Das Backfilp vom Urgestein der Klapphandy-Hersteller, Motorola, ist ein Klapp-Smartphone und Android-Handy der besonderen Klasse. Es sieht verdammt gut aus, ja fast sogar wie ein iPhone zum Klappen mit einer QWERTZ-Tastatur. Der Touchscreen des Handys hat eine Diagonale von 7,9 cm mit einer Auflösung von 320×480 Pixeln. Die 5 Megapixel Handy-Kamera schiesst Fotos mit Autofokus, LED-Licht, Videofunktion und Geotagging. Ein MP3-Player versorgt einen mit neuester Musik aus dem Internet per UMTS, HSDPA, GPRS, EDGE oder WLAN. Mit einem SAR-Wert von 0,64 W/kg ist es fast ein strahlungsames Handy, aber immer noch gut im oberen grünen Bereich. Das Motorola Backflip Klapphandy ist im Backflip Preisvergleich ab ca. 389,- Euro ohne Vertrag erhältlich. Einen Testbericht und Handson gibt es z.B. hier oder hier.
Nokia 3710 fold
Dieses Kamerahandy ist der neuste Klapphandy-Klassiker aus dem Hause Nokia. Das Nokia 3710 fold ist in den Farben schwarz, pink und plum erhältlich. Die Features können sich für ein klappbares Handy in dieser Grösse (89 mm x 47 mm x 15,2 mm) wirklich sehen lassen: die 3,2 Megapixel hat ein intergriertes LED-Blitzlicht mit 4fach-Zoom und Videoaufnahmefunktion, zum Geniessen von Musik gibt es einen MP3-Player oder das UKW-Radio. GPRS, UMTS, Bluetooth helfen beim Übertragen der Daten, die man sich im 240 x 320 Pixel auflösenden Display bei 16,7 Mio. Farben oder dem 2. Außendisplay anschauen kann. GPS ist auch mit an Board. Ein schönes Klapphandy, das man wirklich empfehlen kann. Nokia-Handys sind bekannt für einfachste Benutzerführung und robuste Bauweise. Ab ca. 140,- Euro ist das Nokia 3710 fold im Preisvergleich bei uns erhältlich.
Samsung E1150
Ein sehr günstiges Klapphandy ist das E1150 von Samsung, das sich hervoragend auch als Zweithandy eignet. Es ist ab ca. 35 Euro erhältlich und ist ein gutes Einsteiger-Handy zum Telefonieren, SMS-schreiben. Features wie Freisprecheinrichtung, MP3-Klingeltöne, 31 Tage Akkulaufzeit und einem Display mit 65.000 Farben machen das Samsung E1150 zu einem guten Begleiter im Alltag. Bei einem SAR Wert von 0,51 W/kg zählt es auch noch zu den strahlungsarmen Handys. Dieses Handy ist wirklich ein schönes günstiges Klapphandy und in unserem Preisvergleich mit und ohne Vertrag erhältlich.
Noch mehr Klapphandys finden Sie in unserer Klapphandy Liste oder in unserem Preisvergleich. Versuchen Sie ein Klapphandy zum Aufklappen, diese Handys sind wirklich etwas ganz besonderes und machen einfach nur Spaß! Klipp Klapp!
Mit seinem neuesten Modell N8 unternimmt Nokia einen erneuten Anlauf im Wettrennen um das schnellste und trendigste Handy. Ob es ans iPhone herankommt, das darf bezweifelt werden – ein großes Plus von Apple ist nunmal die gigantische Marketingmaschine, die die Kunden in die Shops bewegt. Scheibe abschneiden oder anders und besser machen, das wäre die Alternative. Nun ja, viele Fans hat Nokia, das ist wohl wahr. Aber bei den Finnen weht ja noch nicht einmal ein laues Lüftchen, wo Steve Jobs einen Sturm entfacht hätte! Daß da ein neues Smartphone erscheint, das ist kaum zu erfahren, nix zu hören, weit und breit! Glauben etwa die Nokia-Manager selbst nicht an einen Erfolg? Oder ist dem offenbaren Trend der heutigen Zeit folgend deren Marketingvorstand zurückgetreten und keiner hats bemerkt? Nun, wir werden es nicht klären können. Falls aber bei Nokia irgendjemand mit Verkaufsförderung befaßt ist, dann sollte sich dieses Personal schon fragen, obs der richtige Job ist!
Wenden wir uns also besser der Technik zu: Oder erstmal dem Design: Nokia-typisch sieht es aus und das ist ja auch nicht schlecht – jedenfalls hinterläßt es einen sehr seriösen Eindruck, vielleicht ein wenig zu konservativ. Aber wenn es dahergekommen wäre wie das Abbild des iPhone – die Häme wäre viel zu groß! Also dann schon in guter Tradition, und das ist ja ebenso ein untrügliches Wiedererkennungszeichen, wie es halt die Autobauer auch machen.
Wenn schon nicht mit dem iPhone, so läßt sich das N8 als Nachfolger des N97 etwa mit dem Samsung i8910 vergleichen oder muß sich mit dem Milestone von Motorola, dem HTC Desire, dem Xperia X10 von Sony Ericsson und auch Google’s Nexus One messen lassen. Als erstes Telefon mit Symbian 3 als offenem Betriebssystem jedenfalls ist es in der Reaktionszeit sehr schnell – ein wichtiger Aspekt für die Kundenzufriedenheit. Es unterstützt Multitouch und ist mit drei Startbildschirmen ausgestattet, die frei mit Widgets belegbar sind. Eine gemeinsame Anwendung für Social Communities wie Facebook und Twitter und eine Integration von Community-Daten in den Organizer des Geräts bieten eine ständige Statusübersicht über alle Kontakte. Auch den Symbian-Taskmanager hat Nokia weiter verbessert. Für Entwickler steht mit dem sog. SDK eine Sammlung von Programmierwerkzeugen zur Verfügung, um dem Erfolg der Konkurrenz mit ihren Apps etwas entgegensetzen zu können.
Zu diesem Zweck wurde das Smartphone mit neuester Technik versehen. Highlight bildet auf jeden Fall die 12-Megapixel-Kamera von Carl-Zeiss, die nicht nur Fotos in HD-Qualität (720p) ermöglicht, sondern diesen höchsten Standard auch für Videoaufnahmen bietet. Darüber hinaus sind mit WLAN ein schneller Datentransfer an den HotSpots gesichert, mit Bluetooth 3.0 ebenfalls eine schnelle Verbindung zur Peripherie möglich und durch Dolby Surround Sound auch die Audio-Qualitäten vom Feinsten. Ein HDMI-FM-Transmitter macht das Handy dann beinahe vollkommen.
Eine herausragende Neuerungen des Nokia N8 ist ohne Zweifel aber USB On The Go (OTG). Diese Funktion kann das neue Smartphone direkt mit USB-Sticks, Handys oder anderen Datenträgern wie MP3-Player, Digitalkamera oder Camcorder verbinden und so unmittelbaren Zugriff auf die gespeicherten Inhalte ermöglichen. Damit entfällt das Zwischenspeichern und Zwischenschalten eines PC – das ist einfacher, schneller und bequemer und natürlich im wahrsten Sinne mobile Freiheit.
Die beiden Nokia-Trailer versprechen ein interessantes Handy:
Das Nokia C5 hat die neue Communication-Serie eröffnet, mit dem C3 und dem C6 wird sie nun schon erweitert und durch eine spezielle Communications-Version für Business-Anwender, dem Nokia E5, komplettiert.
Mit dem Nokia C3 als günstiges Handy sollen vor allem junge Nutzer und Einsteiger angesprochen werden. Messaging und Kontakte mit sozialen Netzwerken sind besonders übersichtlich und bedienerfreundlich gestaltet. Dazu trägt erheblich das neue Betriebssystem der Series-40 bei. Eine sehr gute Multimedia-Ausstattung mit 55MB internen Speicher und Erweiterungsmöglichkeit bis 8GB, schnelle WLAN-, Bluetooth- und EDGE-Anbindung sowie eine QWERTZ-Tastatur läßt viele Möglichkeiten zum Chatten, Mailen, Spielen und für Apps und Foto- und Videoaufnahmen zu.
Das C6 als Slider-Smartphone mit dem Series-60-Betriebssystem ist noch komfortabler ausgerüstet mit Touchscreen, UMTS- und GPS-Empfang, hat 200MB interne und ermöglicht bis 16GB externe Speicherkapazität und besitzt eine empfindlichere Kamera. Das macht einen echten Communicator aus ihm, der sicher im mittleren Preisbereich viele Freunde finden wird.
Mit dem E5 bringt Nokia einen Nachfolger seines E72 für Business-Kommunikation auf den Markt, das sich besonders durch seine umfangreichen Office-Anwendungen, eine Speicherkartennutzung bis 32GB extern und die vielfältigen Möglichkeiten zur Einbindung in Unternehmensnetzwerke auszeichnet. Hervorragende Individualisierungskonfigurationen bringen sowohl eine große Attraktivität für die privaten Kontaktpflege als auch für die hohe Akzeptanz zum professionellen Informationsaustausch.
Nach neuesten Informationen aus dem Internet wird bei Nokia kontinuierlich die Erweiterung der in 4 Modellreihen konzentrierten Handy-Familie fortgesetzt. Nun soll es in der X-Serie nach dem Nokia X3 und dem Nokia X6 mit Schwerpunkt auf Audio- und Videofunktionen einen Zuwachs durch das X9 geben. Die hohe Zahl bedeutet Exclusivität in den technischen Applikationen aber auch im Preis. Das Herz dieses Smartphones bildet ein 1 GHz-Cortex-Chip, der Eingaben von bzw. Darstellungen auf einem 9,4 cm-Touchscreen-Display schon mit dem neuen Betriebssystem Symbian 4 steuern soll und obendrein auch eine 12 Megapixel-Kamera beherrscht. Dafür steht dem Nokia X9 ein interner Speicher von 32 GB zur Verfügung. Eine Neuerung ist besonders erwähnenswert: im Display zeigen die Symbole der sozialen Netzwerke gleich den Status eingehender Nachrichten an.
Allerdings müssen diese Fakten noch offiziell bestätigt werden – gerade auch was das neue Symbian 4 betrifft, ist dessen Erscheinen ungewiß. Aber wie von Nokia gewohnt: immer für eine Überraschung gut!
Zur Cebit in Hannover hat Nokia eine ganz neue Serie vorgestellt. Die Bezeichnung mit einem C repräsentiert die Kategorie, in der dieses Smartphone seine Interessenten ansprechen soll: C wie Communication. Diese bildet fortan die Kernkompetenz von Nokia bei den nun insgesamt vier Kategorien. Zusammen mit den drei weiteren, also der X-Serie mit Schwerpunkt Audio- und Video-Player, der E-Serie als Businessphone und der N-Serie mit High-End-Geräten ist dann das gesamte Handyspektrum von Nokia abgedeckt . Wobei zusätzlich die Angabe der Ziffern von eins (niedrig) bis neun (sehr hoch) den Grad der Ausstattung und damit auch die Preisstufe angibt.
Die soziale Vernetzung steht bei diesem Nokia C5 dann auch eindeutig im Vordergrund. Dafür wurden die Clients für Facebook und MySpace, für die Instant Messanger Google Talk und Windows Live und für den E-Mail-Service Nokia Messaging, Ovi Mail und Google Mail bereits vorinstalliert. Die flotte mobile Datenverbindung via GSM/EDGE und UMTS/HSPA garantiert auf dem 5,6cm großen Display mit dem Betriebssystem Symbian S60.3 einen ungehinderten Surfer-Spaßfaktor und wird ergänzt um A-GPS auf Ovi-Maps. Zur Komplettierung der Multimediafunktionen gibt es eine 3,2-MegaPixel-Kamera, einen MP3-Player und ein FM-Radio. Der 50MB umfassende interne Speicher kann mittels microSD card slot auf 16GB erweitert werden. Für bis zu 12 Stunden Gesprächszeit bzw. 28 Tage Standby reicht die Akku-Power. Nokia liefert mit der klassischen Bartype-Form allen Einsteigern mit diesem Multimediaphone ein neues und gelungenes Designstück, das im II.Quartal in den Handel kommen wird. Bestehen muß es vor allem gegen die auch in Kürze erscheinende Konkurrenz von Samsung Monte Bar C3200 und Samsung S3550 Shark3, sowie dem GM205 von LG - hat aber den wichtigen Vorteil der UMTS-Datenübertragung.
Schon gibt es Gerüchte zu einem C6 im BlackBerry-Stil mit QWERTZ-Tastatur, wohl auch schon einen Zulassungsantrag - aber genaue Details noch nicht. Fest steht: das C5 bleibt nicht alleiniges C…
Manager hören nicht auf die Ratschläge ihrer pfiffigsten Angestellten oder auf den Markt und die Kunden, weil sie selbst immer recht haben. Und zweitens…naja das kennt man ja: hinterher haben sie ja vorher schon gewußt, daß sie doch immer recht hatten. Es dreht und wendet sich der Markt und der Manager. Naja der Markt eigentlich nicht. Daß z.B. das Touchscreen-Display Karriere machen würde, das war eigentlich nicht schwer zu erraten. Und daß möglichst viele Modelle eines Unternehmens den Markt bestimmen sollten, das war auch schon längst überholt. So sollen ja Adam und Eva mit nur einem Apfel unser gesamtes Leben bestimmt haben und auch nur ein einziges Modell iPhone von Apple hat den gesamten Markt aufgemischt und aufgeschreckt. Diese Erkenntnis ist nun auch bis zu den Nokia-Managern durchgedrungen und sie wollen deshalb fortan das Gegenteil von der noch im letzten Jahr geplanten Schwemme, nämlich die Konzentration auf wenige, aber gute Handys. Mit der N- oder X-Serie könnte das sicher auch gelingen. Und es ist auch nicht immer nur der Preis – das iPhone ist ja auch nicht gerade billig und jeder wollte und will es haben (die nun zu erwartende 4. Generation vielleicht gerade erst recht). Also freuen wir uns auf das X6 mit 16 oder 32G, jeder wie er’s mag. Und das ist gut so…
Noch Anfang des Jahres gab sich ein Manager von Nokia zuversichtlich, mit 500 Mio. zu verkaufenden Mobiltelefonen in diesem Jahr 2010 weiterhin an der Spitze der Globalplayer des Handymarktes mitmischen zu wollen und die Basis dafür im verbreiteten Betriebssystem Symbian mit seiner Bedienoberfläche Maemo zu besitzen. Allein der Glaube genügt nun aber nicht, denn Fakten haben wir im ersten nun schon vergangenen Monat Januar dazu nicht sehen dürfen! Auch die Meinung, Palm würde das erste Opfer des Überlebenskampfes sein, sieht eher nach Einfallslosigkeit aus: Immerhin erscheint Ende Januar in den USA das Palm Pre Plus und hat auch ein deutliches Plus zu bieten an Speicherkapazität zum Öffnen mehrerer Applikationen gleichzeitig. Und da das Palm nach wie vor Kult ist, kommen bestimmt auch gute Absatzzahlen zustande.
Also was dürfen wir von Nokia erwarten: die Vorrede soll nicht etwa ein Abgesang sein, denn die neueste Ankündigung von Nokia zur kostenfreien Nutzung der Navigationssoftware mit allen eigenen GPS-Handys zeigt deutlich, daß mit ganz harten Bandagen gekämpft wird. Und das heißt ja nicht, daß man sich vom Markt zurückziehen will. Ganz im Gegenteil, verzichten doch die Finnen trotz ihrer Milliardeninvestitionen für den Kauf des Kartenmaterialanbieters Navteq auf die eigentlich erwarteten Gebühreneinnahmen daraus und setzen damit sowohl Google und dem Nexus One als auch den Navigationsgeräteherstellern TomTom, Garmin usw. einen unerbittlichen Konkurrenzdruck entgegen. Auch die neuerlich durch die Presse gegangenen Patentrechtsstreitigkeiten mit den Wettbewerbern deuten auf nicht gerade zimperlichen Umgang “unter Kollegen” hin, dafür auf einen starken Willen zur Behauptung der Marktposition. Aber Konflikte sind nicht unbedingt das, was bei den Verbrauchern besonders gut ankommt. Allerdings hält natürlich jeder auf “seine Mannschaft” – nur Neukunden sind damit sicher nicht zu gewinnen…
Der Wettlauf um Innovationen wird jedoch unterstrichen durch die Aufforderung der Nokia-Marketing-Strategen an alle Entwickler, sich an der Gestaltung des neuen Symbian 4 zu beteiligen. Ein intelligenter Schachzug, wie ich finde. Erstens kann man so alle Kundenwünsche erfahren und sofort umsetzen (lassen), und das sogar von den Kunden selbst. Zweitens kauft sich bestimmt jeder, der daran mitgewerkelt hat, auch die neuen Handys und bewirbt sie wahrscheinlich auch noch ganz stark. Das ist schon genial, wenngleich der Mitmachwut bei den Apps fürs iPhone abgeschaut, aber äußerst wirksam, denn dort funktioniert es offensichtlich sehr gut.
Nun, mit Sicherheit ist von Nokia noch einiges zu erwarten – immerhin haben Apple mit der Aussicht auf das iPhone 4G, Google mit dem Nexus One, aber auch Motorola auf insgesamt 20 Android-Handys heuer den Sprint um die Gunst der Handy-Nutzer schon gestartet. Nokia, quo vadis?!
Deshalb als kleinen optimistischen Ausblick hier ein Video zur Anwendung von Maemo 5 und Android 1.6 mit dem Nokia N900: