Ganz große Töne aus dem Musik-Handy. Vom koreanischen Hersteller LG Electronics, in allen Bereichen der Unterhaltungselektronik aktiv, gibt es jetzt eine Handy-Neuerscheinung: das LG GM205, das mit seinem Dolby-Surround2.1-Lautsprechersystem eine erstklassige Klangreinheit mit klaren Höhen und satten Bässen verspricht. Per microSD-Slot läßt sich das Volumen des 30 MB großen internen Speichers auf 8 GB erweitern, bietet also viel Platz für satten Sound. Als MP3-Player ist damit das GM205 allein schon wegen seiner Wiedergabequalitäten ein toller Walkman mit excellentem Hörgenuß. Mit dem Display in 5,1cm Diagonale bietet es auch ein gestochen scharfes Bild. Noch dazu ist es in unserem LG GM205 Preisvergleich für aktuell €89,- ohne Vertrag ein sehr günstiges Handy. Dafür gibt es allerdings keine UMTS-, aber eine schnelle GSM-Verbindung mit GPRS und EDGE. Weiterhin kann die Musik auch über Bluetooth und USB-Kabel vom PC aufgespielt oder auch vom eingebauten UKW-Radio mitgeschnitten werden. Wenn das GM205 mit dem Internet verbunden ist, kann auch das Internetradio als DJ-Sound-Quelle genutzt werden. Hinzu kommt eine 2-MegaPixel-Kamera. Dieses Handy kann also in höchsten Tönen gelobt werden!
Okay, Äther – das ist jetzt nicht mehr so aktuell, wir mobilfunken natürlich nicht so in dicker Luft, aber die brannte nun zur CES ganz schön. Im Wettlauf um uns Kunden ist ein wahres Feuerwerk der Handyraketen entbrannt. Und es ist immer wieder erstaunlich und spannend, was die Telefonbauer so Neues zusammengeschraubt haben. Denn schließlich sollen wir ja nur das Eine kaufen. Dabei fällt die Wahl überhaupt nicht leicht. Und man kommt wohl immer in die gleiche Verlegenheit: hat man sich einmal entschieden, erscheint am Horizont schon wieder das nächste Modell mit noch besseren technischen Möglichkeiten oder coolerem Design. Gerade hier zeigt es sich: bei dieser großen Auswahl kommt es damit sehr auf den persönlichen Geschmack an, auch Empfehlungen helfen nicht immer weiter. Man muß sich also der Mühe unterziehen und soviel Informationen einholen, wie man bekommen kann. Wenn sich aber dann eine Meinung oder ein Wunsch herauskristallisiert hat, dann heißt es auch, abzublocken und sich nicht beirren zu lassen. Tja, das sieht dann schon auch ein bißchen nach einem Glücksspiel aus. Aber so ist es wohl nunmal im Leben, nichts ist perfekt und alles hat Vor- und Nachteile. Es gilt, das Optimum herauszufinden und die technischen Anforderungen mit den preislichen Vorstellungen in Einklang zu bringen. Deshalb hier kurz zusammengefaßt das neueste auf der diesjährigen CES von den bekanntesten Herstellern präsentierte As im Reigen der technischen Mobilitätswunderwerke:
HTC Smart:
Der taiwanesische Hersteller möchte seine Erfolgsserie mit einem Handy fortsetzen, das eine dritte Variante von Betriebssystemen neben WindowsMobile und Android verwendet: sie wurde vom Chiphersteller Qualcomm entwickelt und nennt sich “Brew”. Stark anzunehmen ist, daß es mit dieser Voraussetzung die technischen Möglichkeiten des Prozessors optimal ausnutzen kann und ist damit bestimmt in einem großen Vorteil. Den wird es vor allem für die Kommunikation ausspielen und einen besonders schnellen Zugriff auf EMail und SMS und soziale Netzwerke ermöglichen. Da es lediglich mit einem 7,1cm großem Display und einer 3MegaPixel-Kamera ausgerüstet wird, zielt es auf den Massenmarkt mit einem ausgeglichenen Preis-Leistungs-Verhältnis.
Motorola Backflip:
Einen weiteren Meilenstein hat der Nordamerikanische Hersteller präsentiert: ein neuartiges Sliderprinzip macht die Verbindung des Touchscreen-Displays mit der QWERTZ-Tastatur zu einem neuartigen Erlebnis – ein Prinzip, das sich vielleicht durchsetzen könnte. Auch sonst sind die technischen Details anständig: ein 7,9cm-Display, 5MegaPixel-Kamera und alles, was heute so zu einem Handy gehören sollte.
LG GW990 und GT 540:
Zwei echte Überraschungen hatte LG parat: das GT540 als Smartphone für soziales Networking mit Android und vielen Google-Applikationen, und das GW990 mit einem beeindruckendem 12cm-Touchscreen-Display optimiert für komfortables Surfen im Internet und Multitouchfunktion auf der Android-Basis und dem Linux-basierten Betriebssystem Moblin 2.1 und einer starken 5MegaPixel-Kamera. Dies werden zwei echte Trümpfe: eins im mittleren Preisbereich und das andere als Highend-Klasse.
Samsung S5500 und S5550:
Samsung hat sich im Handybereich auf der CES etwas zurückgehalten. Trotzdem ist zeitgleich durchgesickert, daß von ihnen in der 5er-Serie zwei neue Telefone zu erwarten sind. Auch diese sind besoders für das soziale Networking ausgelegt und sollen jeweils in ihrem Preissegment auf Interessenten stoßen: das S5550 mit einem AMOLED-Touchscreen-Display und einer 5MegaPixel-Kamera und das S5500 mit einem 5,9cm-TFT-Display und einer 3,2MegaPixel-Kamera.
Es bleibt spannend, Neuentwicklungen werden fast täglich bekanntgegeben und die Entscheidung, wann soll man sich welches Telefon zulegen, wird weiterhin eine Gratwanderung beim Anspruch zwischen Technik , Design und Preis. Aber die Freude auf das, was da kommt, die bleibt immer erhalten.
Nokia fehlt, stimmt, aber da kam nicht viel Neues und wir werden uns den Finnen in einem der nächsten Artikel widmen. Auch über SonyEricsson müssen wir dann noch berichten.
Nun also lassen sich die Telefonate auch aus dem Ärmel schütteln: LG bietet ein Handy an, das man wie eine Armbanduhr am Handgelenk tragen kann und wenigstens nicht immer in seinen Taschen panisch suchen muß. Noch in diesem Monat soll das unter der leider etwas nichtssagenden Bezeichnung GD910 erscheinende Uhren-Handy für satte 999,-€ zu kaufen sein.
Ziemlich klobig mit seinen 14mm Dicke sieht es schon aus, trotzdem ist sowohl die Eingabe als auch das Lesen auf dem 3,5-cm-Touchscreen-Display erwartungsgemäß etwas umständlich.
Aber dafür besitzt es eine umfangreiche Sprachsteuerung und das Bluetooth-Headset hilft bei der Unterhaltung schon sehr, sogar mit einer eingebauten Kamera möglich als Videogespräch.
GD510 soll es heißen, hat eine gute Ausstattung mit einem 7,5cm großem Display, einem 8-GB-Speicher und einer 3-MegaPixel-Kamera und ähnlich dem Apple iPhone nur eine mechanische Eingabetaste. Leider fehlen UMTS und WLAN, aber es wartet dafür als erstes Handy mit einem besonderen Schmankerl auf: Sonnenkollektoren auf der Rückseite des gebürsteten Alu-Gehäuses verlängern die Sprech- und Standby-Zeit um etwa 10%.
Also es ist wie immer : Wer auf der Sonnenseite steht, der hat es besser!
Und die scheint wohl auch gerade auf ThePhoneHouse, denn nur dort ist das “Sunphone” zuerst zu kaufen.