Und das sogar als Doppelstern. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Varianten ist die beim Samsung Star3 mit dem Zusatz “DUOS” vorhandene Möglichkeit, zwei SIM-Karten parallel nutzen zu können. So werden bequem private von betrieblichen Daten getrennt oder gar optimal zwei verschieden günstige Karten, eine mit einem guten Telefontarif und die andere mit einer preiswerten Internet-Flatrate, betrieben.
Größe10,2cm x 5,8cm x 1,2cm mit 95g
Displaydiagonale7,6cm=3″, 133ppi
PlattformSamsung Eigenentwicklung mit UI TouchWiz Lite 2.0 Prozessor unbekannt Akku 1.000 mAh für ca 8h Gespräch oder 12 Tage Standby SchnittstellenWLAN-n, Bluetooth 3.0 Speicherintern 20 MB erweiterbar um 16 GB Kamera3,2 Megapixel
Wie es sich gehört, hat das Star 3 dann gewissermaßen auch zwei “Elternteile”: Als Vorgänger gelten einmal das Samsung Star2 aber ebenso auch das Samsung Galaxy Y. Da das Star 3 in manchen Details die gleiche oder sogar eine etwas geringere Ausstattung besitzt als seine Vorbilder, wird es auch vorsichtig nur als Smartphone-ähnliches “Feature-Phone” eingestuft (naja eine neue Klassifizierung brauchen wir eigentlich nicht!).
Was hat es also zu bieten? Es glänzt nicht mit einem neuen, aufregenden Design (außer daß es vielleicht den Apple-Rechtsanwälten wieder ins Auge sticht). Es läuft nicht auf dem Android-Betriebssystem sondern auf einer Samsung-eigenen Plattform. Über die Datenrate des Prozessors wurde noch nichts bekannt. Das Touchscreen-Display mißt nach wie vor 7,6cm in der Diagonale und zeigt mit 133ppi auch nicht besonders deutliche Details. Nun gut, es ist neu. Damit wurden aktuellere, also wenn auch in der Dimension fast gleiche, so doch dadurch sicher leistungsfähigere Bauteile verwendet. Die Kamera ist mit 3,2 Megapixel das, was man heutzutage von einem Handy-Digital-Fotoapparat erwartet – ja bei Samsung auch unbedingt von einer guten Qualität. Der Akku leistet 1.000 mAh und erreicht damit sicher auch gute Werte (leider noch nicht publiziert, dürfte aber für über 8 bis 9 Stunden Gesprächszeit und 12 Tage Standby reichen ähnlich dem Star II). Aber der so dimensionierte Elektroblock läßt durch seine Größe zu, daß dieses Smartphone sowohl sehr flach als auch sehr leicht konstruiert werden konnte.
Der interne freie Speicher fällt mit gerademal 20 MB etwas dürftig aus, läßt sich aber mit einer Zusatzspeicherkarte um 16 GB erweitern.
Noch nicht genau benannt sind weder Verkaufsstart noch Verkaufspreis. Aber bestimmt noch im I. Quartal für unter 100,-€, eher 80,-€ werden die beiden Samsung Star 3 und Star 3 DUOS zu erstehen sein.
Hier drehte sich in diesem Jahr natürlich alles hauptsächlich um Handys für den amerikanischen Markt. Der Mobilfunk sendet auf ganz anderen Frequenzen als hier in Deutschland. Leider gibt es damit dann auch in den LTE-Netzen global keinen einheitlichen Standard. Also braucht man nach wie vor ein länderspezifisches Smartphone mit Sende- und Empfangsmöglichkeiten auf mehreren Bändern. Und die nun auf der CES vorgestellten LTE-Smartphones nutzen momentan nur die USA-Frequenzen.
Ein wesentlicher Grund für fehlende Angebote hierzulande ist auch der längst nicht vollständige Ausbau des LTE-Mobilfunknetzes. Bis zum heutigen Tag gibt es in Deutschland nur eine punktuelle Versorgung in einigen Großstädten und in wenigen kleineren Gemeinden ohne schnelle Festnetzanbindung. Voraussichtlich erst 2014 wird LTE flächendeckend zur Verfügung stehen. Auch die technischen Probleme des mobilen Wechsels von einer LTE-Funkzelle in eine andere sind noch nicht einwandfrei gelöst.
Trotzdem möchten wir kurz die aktuell wichtigsten LTE-Mobiltelefone kurz vorstellen:
Größe12,8cm x 6,9cm x 1,2cm mit 160g
Displaydiagonale11,0cm=4,3″
PlattformWindows Phone 7.5 Mango Prozessor Single-Core 1,4 GHz Akku 1.840 mAh für 7h Gespräch oder 12 Tage Standby SchnittstellenWLAN, Bluetooth Speicherintern 16 GB nicht erweiterbar Kamera8 Megapixel
Das Nokia Lumia 900 behält das beim Publikum sehr gut bewertete Design des “Vorgängers” Lumia 800 bei. Das Display ist um 1,6cm größer geworden. Da es zusammen mit LTE-Netz-Verfügbarkeit mehr Energie verbraucht, ist auch der Akku zwar leistungsstärker, hält aber nicht so lange vor. Und der größte Kritikpunkt, die fehlende Frontkamera, wurde nun mit einer 1,3-Megapixel-Carl-Zeiss-Optik aufgewertet. Allerdings ist das alles ein wenig schwer geworden.
Größe13,2cm x 7,1cm x 1,1cm mit 162g
Displaydiagonale11,9cm=4,7″
PlattformWindows Phone 7.5 Mango Prozessor Single-Core Qualcomm Snapdragon 1,5 GHz Akku 1.750 mAh SchnittstellenWLAN, Bluetooth, DLNA Speicherintern 16 GB nicht erweiterbar Kamera16 Megapixel
Mit dem Einkernprozessor ist das Smartphone im LTE-4G-Netz schnell unterwegs. Auf dem ziemlich großen Display ist die neueste Version Mango von Windows Phone zu sehen. Das auffälligste Detail ist die Kamera. Auch wenn die schiere Anzahl der Lichtpunkte nicht allesentscheidend ist – mit 16 Megapixel wird es die derzeit empfindlichste Handylinse sein. Eine hervorragende Bildqualität kann damit selbst bei schlechten Lichtverhältnissen erreicht werden. Und auch mit seinem Weitwinkelobjektiv, dem Backlight-Sensor und dem Bildstabilisator sowie einem doppelten LED-Blitz setzt es neue Maßstäbe.
Größe13,5cm x 6,9cm x 1,0cm mit 141g
Displaydiagonale11,4cm=4,5″
PlattformAndroid 2.3.7 Gingerbread Prozessor Dual-Core Qualcomm 1,5 GHz Akku 1.830 mAh SchnittstellenWLAN, Bluetooth 3.0, HDMI Speicherintern 4 GB erweiterbar um 32 GB Kamera8 Megapixel Frontkamera 1,3 Megapixel
Mit seiner Bildempfindlichkeit übertrifft das LG Spectrum sogar die beiden bisher bestausgerüsteten Apple iPhone und Samsung Galaxy Nexus.
Außerdem kam noch das LG Connect 4G zum Vorschein. Sein Touchscreen hat 4 Zoll in der Diagonalen und ist aus Gorilla-Glas. Angetrieben wird es von einem 1,2-GHz-Dualcore-Prozessor und die Kamera hat 5 Megapixel Empfindlichkeit.
Das Xperia Ion wird nun das erste von Sony im Alleingang gebaute Smartphone mit LTE-Standard sein. Es hat einen schnellen 1,5 GHz Dual-Core Prozessor, der das Android 2.3.5 Betriebssystem steuert, bald aber schon ein Update auf Ice Cream Sandwich erhalten soll. Das große 4,6-Zoll-Reality-Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln verspricht beste Bilder, wie auch die 12-Megapixel-Kamera.
Motorola Droid 4
Größe 7cm x 12,7cm x 1,3cm, 179g Displaydiagonale 10,1cm=4″ Plattform Android 2.3.5 Gingerbread Prozessor Dual-Core Qualcomm 1,2 GHz Akku 1.785 mAh für 12 Stunden Gespräch und 8 Tage Standby Schnittstellen WLAN, Bluetooth 4.0, HDMI, QWERTY-Tastatur Speicher intern 16 GB erweiterbar um 32 GB, Arbeitsspeicher 1 GB Kamera 8 Megapixel, Frontkamera 1,3 Megapixel
Das Motorola Droid 4 nutzt einen 4 Zoll großen Bildschirm und Android in Version 2.3.5 (Update auf 4.0 Ice Cream ist fest versprochen), wird angetrieben von einem 1,2 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor und verfügt über einen Arbeitspeicher RAM von 1 GB und einen internen Speicher von 16 GB. Für seine stoß- und spritzwasserfeste Konstruktion wirbt Motorola mit “Business Ready: Keep it save and secure”. Denn mit der Slider-Tastatur bleibt es trotzdem sehr flach und ist tatsächlich etwas für Profis. Nach Deutschland kommt es hoffentlich als Milestone 4.
Als eine Weiterentwicklung soll sich auch das Motorola RAZR Maxx bewähren. Herausragend ist bei gleicher, nur ein wenig dickerer und schwererer Bauform ein starker Akku mit 3.300mAh.
Stilvoll sieht es zweifelsfrei aus. Unverkennbar Sony. An Ericsson erinnert nur das rückseitig angebrachte Logo und eventuell der Namenszusatz “Xperia”. Gewandelt hat sich auch die Gehäuseoberfläche. Nicht mehr lackiert schwebt sie etwas zwischen edel und robust. Ein neues Markenzeichen des Sony Xperia S ist der etwa 1cm überm unteren Rand auffällige Transparentstreifen. Er beherbergt die drei üblichen mechanischen Tasten für “Home”, “Zurück” und “Telefonieren” und außerdem völlig unsichtbar auch die Antenne. Ein Design-Volltreffer ist damit gelungen.
Technisch ist alles eingebaut, was einem hohen Stand der Innovationen entspricht. Der schnelle Doppelkern-Prozessor schickt die Daten mit 1,5GHz durch die elektrischen Leiter.
Gesteuert wird die Betriebsamkeit mit Android Gingerbread der 7. Generation. Ein Update auf Ice Cream wenige Wochen nach Start ist zugesichert.
Mit 1.750mAh Leistung ermöglicht der fest eingebaute Akku immerhin bis zu siebeneinhalb Stunden Dauergespräch. Die Bereitschaft hält ganze 19 Tage an.
Knapp 11mm flach nimmt es schön wenig Platz ein – ein wenig schwer sind allerdings die 144g schon.
Große 11cm/4,3″ in der Diagonale für Bilder und Videos bieten optimalen Platz auf dem Display.
Schnelle Kontakte können über NFC hergestellt werden.
Riesige Empfindlichkeit bietet die 12 Megapixel-Kamera. Sie löst ihre Schnappschüsse in kurzen 1,5 sec aus. Für Videotelefonie gibt es außerdem eine 1,3-Megapixel-Frontlinse.
Schon in 6 bis 8 Wochen soll es den Verbrauchern ausgeliefert werden. Für etwa 450€ – nicht wenig aber wohl angemessen.
Motorola wirft als erstes namhaftes Unternehmen in diesem Jahr den Motor an und macht die Herstellung zweier neuer Smartphones bekannt: Das Motorola Defy Mini und das Motorola Motoluxe.
Zertifiziert mit der IP67 als Ausweis der Resistenz gegen Staub, Wind und Wetter bringt Motorola für den verschärften Outdoor-Gebrauch nun ein etwas in der technischen Ausstattung verkleinertes Smartphone der sehr erfolgreichen Defy-Serie an den Start, das sich vor allem als sparsame Zweitanschaffung für den sportlichen und robusten Einsatz empfiehlt. Das Motorola Defy Mini ist zwar technisch solide ausgerüstet, das aber schon etwas sehr knapp am Rande des Zumutbaren: 600-MHz-Taktung für den Datendurchsatz oder eine magere 3-Megapixel-Kamera gehören schon nicht mehr unbedingt zum Standard – leistungsstärkere Bauteile dürften den Preis nicht mehr so gewaltig in die Höhe treiben. Auch die Steuerung über das nicht mehr ganz aktuelle Betriebssystem Android Gingerbread hat damit nicht den neuesten Stand, liefert aber eine solide Basis für zuverlässige Dienstbarkeit dieses Smartphones. Weiß man doch, daß das allerneueste Produkt oft unter einigen Anlaufschwierigkeiten leidet und dies hier also nicht zu befürchten ist. Der dafür geringere Low-Budget-Aufwand entschädigt für geringere Leistungsdaten, was ja ohnehin viele Anwender sowieso zu einige Monate alten Mobiltelefonen greifen läßt – hier hat man dann aber ein aktuelles, rund laufendes Modell zu einem besonders günstigen Preis. Das ist doch mal ein tolles Angebot! Dafür gleicht ein sehr leistungsstarker Akku mit 1.650 mAh die Verläßlichkeit maßgebllich aus, der 10 Stunden Sprachaustausch und 21 Tage Stand-by ermöglicht. Auch die Schnittstellen für WiFi direct und DLNA werten den Gebrauch stark auf.
Für leistungsfähigere Ansprüche wurde das Motorola Motoluxe entwickelt. Ebenfalls mit Android Gingerbread, aber in der Version 2.3.7 und einem auch starken 1.400-mAh-Akku ausgestattet reiht es sich fast in die Milestone-Serie als ein nicht ganz so starkes, aber hochtechnisiertes Smartphone zu einem ebenfalls günstigen Preis ein. Ein 4″ großes Display und ein 800-MHz-Prozessor gestatten sicher eine komfortable mobile Kommunikation, was auch die Schnittstellen für DLNA und WiFi direct unterstützen. Die Kamera mit 8 Megapixel Empfindlichkeit genügt darüberhinaus hohen Fotoansprüchen. Genaueres wird schon in der nächsten Woche aus Las Vegas zur CES in die Öffentlichkeit drängen – denn sowohl Preis als auch der Vertrieb in Deutschland sind zur Stunde leider noch ungewiß.
Die Finnen kommen! Europa zittert. Na gut, das liegt nicht so direkt an Nokia… Aber eine kleine Sensation ist es schon, was der finnische Handyhersteller da vorige Woche präsentiert hat. Eine Armada Hightech von Superyacht bis Rennboot, alles dabei. Das Lumia 800 führt als “Großer” den Reigen an. Mit dem Lumia 71o steht ein preisgünstigeres und nur wenig leistungsverringertes Smartphone bereit. Und die Asha 200, Asha 201, Asha 300 und Asha 303 als Alternative komplettieren die Serie der mobilen PC’s zum Schnäppchenpreis, um eine weitgefächerte Kundschaft für Nokia und Microsoft zu gewinnen.
Allerdings ist etwas verwunderlich, daß Nokia sich so gar nicht über die nun schon wieder völlig andere Systematik der Namensgebung für seine Handys äußert – ein arg großes Durcheinander, wie ich finde! Dieses regelrechte Zahlen- und Buchstaben-Chaos ist hoffentlich kein Gleichnis für den Zustand des Konzerns…
Jedenfalls sind in den letzten Tagen nun schon die ersten Meinungen veröffentlicht worden. Von Zustimmung über Gleichgültigkeit bis Ablehnung alles dabei, klar. So ist das nun mal.
Zuerst ein paar Worte zum Nokia Lumia 800. Es soll neue Maßstäbe bei Design und Nutzerfreundlichkeit setzen. Die von Nokia bisher gewohnte ausgezeichnete Produktqualität bildet die Basis dafür. Aber vor allem die Partnerschaft mit Microsoft soll den Quantensprung des “ersten echten Windows-Phones” mit der brandneuen Betriebssystem-Version “Mango” vollbringen. Die wird zwar nach und nach jedes bisher erschienene Windows-Handy von Samsung, HTC und LG auch als Update bekommen. Aber Nokia durfte sie immerhin erstmalig modifizieren mit seinen eigenen Diensten als Icons gleich auf dem Startbildschirm. Und das ist dann der Ausgangspunkt für den Rundum-Service der Nokia- Smartphones, die sogenannten “Ökosysteme”. Denn Alleinstellungsmerkmale sind umso schwieriger zu erschaffen, je mehr man sich dem Wettbewerb auf gleicher Stufe der mit vielen Wettbewerbern “geteilten” Windows Phone Plattform überläßt.
Das Flaggschiff Lumia 800 wird also nun ein leistungsstarkes Smartphone mit einem etwas anderen, sogar spartanischen Design. Auffällig ist im ersten Moment sofort die gewölbte Oberfläche des Displays. Das ermöglicht einen besseren Blickwinkel und verhindert obendrein auch störende Spiegelungseffekte. So kann es sich vielleicht sogar aus der Masse der Konkurrenten herausheben. Zumindest entwickelt es einen eigenen Stil – eine Patentklage seitens Apple muß es nicht befürchten, soviel steht fest. Und es kann der Microsoft-Plattform Windows Phone einen deutlichen Schub geben, wofür es ja auch an den Start geht.
“Put the people first”, der Werbespruch von Microsoft soll bedeuten, durch eine stringente und logische Kombination von nur wenigen Schritten mit Mango intuitiv zur Bedienung des Smartphones zu gelangen. Da in der Basis-Software selbst schon viele Funktionen integriert sind, werden zusätzlich viel weniger Apps benötigt. Eine der Hauptstärken ist dabei auf alle Fälle die hohe Viren- und Trojaner-Sicherheit.
Erste Tests auf der Nokia-Präsentation mit der ebenfalls erstmalig neu vorgestellten Software Windows Phone 7.5 Mango zeigten eine wesentlich flüssigere Bedienung und Anzeige von Objekten. Es reagiert präzise auf die manuellen Eingaben auf dem Touchscreen und ist damit eigentlich sogar deutlich besser als iOS und Android, ICS und RIM.
Mit dem integrierten 1,4-GHz-Single-Core-Prozessor ist das Lumia 800 augenscheinlich recht flott unterwegs. Anwendungen öffnen sich sekundenschnell, Webseiten bauen sich in Windeseile auf, Multitouch funktioniert stufenlos. Auch ohne einen Dual-Core-Prozessor, welcher bei aktuellen Top-Smartphones nun schon häufig zum Einsatz kommt, läuft die Software wie geschmiert. Unterstützt von schnellen Datenschnittstellen mit USB, Bluetooth, WLAN und HSPA ergibt sich eine optimale mobile Anbindung an das gesamte “Weltgeschehen”. Leider läßt sich, wie bei Windows Phone üblich, der 16 GByte große Speicher nicht erweitern. Eigentlich dürfte diese Datenmenge aber trotzdem genügen, um viele Anwendungen, Fotos, Songs und Videos immer parat zu haben.
Apropos Kamera, die macht durchaus einen guten Eindruck mit ihren 8-Megapixel und der Carl-Zeiss-Optik mit LED-Blitz und HD-720p-Camcorder. Auch schwache Lichtverhältnisse liefern noch gute Aufnahmen mit Helligkeit und Schärfe. Unmittelbar gleich am Smartphone lassen sich die Bilder technisch verbessern und können auch sofort in der Microsoft Cloud abgespeichert und parallel dazu per E-Mail oder direkt an Facebook versendet werden. Der jedem Nutzer zur Verfügung stehende Speicherplatz in der Cloud ist nochmal 25 GB groß, bietet so zur Ergänzung nochmal eine Menge Raum als elektronisches Gedächtnis.
Neu ist zudem ein weiteres hilfreiches Feature, die Turn-by-turn-Navigation mit Sprachansage Nokia Drive. Sie funktioniert auch offline mit auf dem Smartphone gespeicherten Kartenmaterial und kennt weltweit 69 Millionen Locations, findet sich also in jedem Winkel der Erde zurecht.
Damit zum Nokia Lumia 710: Es hat den gleichen Prozessor wie das Lumia 800, also 1,4 GHz, lediglich die integrierte Kamera mit ihrer Empfindlichkeit von 5 Megapixel und der interne Speicher der Größe 8 GB liegen unter der des großen Smartphones. Auch wurde am Display etwas gespart, es wurde kein AMOLED, sondern ein LCD-Touchscreen verbaut. Etwas stilgerechter für die junge Generation ist die Möglichkeit des Wechselns der farbigen Rückschalen. Ansonsten bietet es gleichen Komfort und Service auch ohne Abstriche oder Änderungen an der Bedienoberfläche oder den Apps.
Mit der neuen Serie Nokia Asha 200, 201, 300 und 303 wurden zudem Einsteiger-Smartphones präsentiert, die alle über eine Kombination aus QWERTZ-Tastatur und Touchscreen verfügen. Auch sie haben mit dem Nokia-Browser Zugang zur Nokia-Cloud und sollen dank Komprimierung der Webseiten 90 Prozent der Daten einsparen und so das Surfen stark beschleunigen.
Die diesjährige Funkausstellung in Berlin kündigt sich mit vielen Neuerungen an – die Handy-Hersteller überbieten sich im Vorfeld geradezu mit der Vorstellung künftiger Superlativen. Samsung nun krempelt sogar sein System zur Namensgebung seiner Smartphones um. Zur Unterscheidung der Ausstattungen und mithin des Preises kommen die Buchstabenkürzel S, R, W, M, und Y zu den schon eingeführten Reihen “Galaxy”, “Wave”, vielleicht auch wieder “Chat” und “Corby” hinzu.
Da hat es sich bei den Herstellern doch tatsächlich mehrheitlich eingebürgert, ganz kurzfristig vor Erscheinen neuer Smartphones erst eine Ankündigung zu platzieren. Was immer auch der Grund dafür sein mag, …
Zum Sony Ericsson Xperia Neo: Formschön ist es unzweifelhaft. Trendy. Poppig. Multimedial. Die Disco für die Hosentasche. Nicht üppig allerdings ist mit 9,4cm die Displaydiagonale. Aber umso großzügiger sind die Bildpixel proportioniert. Sony Ericsson verarbeitet seine Displays mit einer speziellen Technologie, der Mobile BRAVIA® Engine, was als Akronym für “Best Resolution Audio Visual Integrated Architecture” steht. Entwickelt wurde so ein Reality-Bildschirm, der bisher schon die Sony-LCD-Fernseher auszeichnet und nun auch die Displays der SonyEricsson-Smartphones in eine brillante Bühne verwandelt. Angetrieben wird diese ganze Technik durch die Hardware mit dem Chip-Satz von 1GHz und mit der Software Android 2.3. Auf diese Weise ist ein Smartphone vom Technologieunternehmen SonyEricsson entwickelt worden, das sich preislich im Mittelfeld bewegt, aber eine Technik zu bieten hat, die sich in der Spitzenklasse behaupten kann. Es führt die Befehle flüssig aus und bereitet so beim Navigieren und Surfen wahre Freude. Weiterlesen >>
Mit dem HTC EVO 3D erreicht uns ein gut verarbeitetes Handy mit räumlicher Wiedergabe und Aufnahme für HD-Filme und Fotos. Zudem sorgt der schnelle Dual-Core-Prozessor mit der Datenrate von 1,2GHz für eine rasante interne Datenverarbeitung und ebenso rasantes Surfen und Navigieren .
Ganz ohne Brille entsteht auf dem neuesten Smartphone HTC EVO 3D ein räumlicher Eindruck bei Filmen und Fotos. Die perspektivische Darstellung wird ganz sicher vor allem bei Spielen für noch mehr Spaß sorgen und Filmen das gewisse Extra verleihen. Bei eigenen Fotos könnte der 3D-Eindruck bestimmt noch etwas zu wünschen übrig lassen, denn es ist ja doch fotografisches Neuland und braucht sicherlich erstmal eine Menge Übung. Denn die beiden Kameras erzielen nur in einem bestimmten Abstand zum Objekt vorzeigbare Effekte, zudem bietet auch bei der Wiedergabe das Display nur im exakten Winkel ein echtes dreidimensionales Erlebnis.
Die Basis Daten des Smartphones zeigen beeindruckende High-Tech-Werte:
Größe 13cm x 6,5cm x 1,2cm mit 170g
Displaydiagonale 11cm gleich groß wie beim LG Optimus 3D und 2cm größer als beim iPhone4
Funknetz GSM und UMTS mit Gesprächszeit von bis zu 9 Stunden und Standby bis zu 17 Tagen
Plattform Android 2.3.4 mit HTC Sense 3.0
Schnittstellen WLAN, Bluetooth 3.0, DLNA, Tethering und aGPS Speicher intern 1 GB erweiterbar um 32 GB – Radio - MP3- und Video-Player
Highlight 2 Kameras zum Aufnehmen von dreidimensionalen Bildern mit je 2 Megapixel und bei 2-dimensionalen Bildern mit je 5 Megapixel - 3. Kamera frontseitig für Videotelefonie 1,3 Megapixel
Dem Design sieht man die HTC-typisch gute Verarbeitung an und das strukturierte Kunststoff-Gehäuse liegt gut in der Hand sowohl beim Bedienen des Touchscreen’ als auch am Ohr.
Der Doppel-Kern-Prozessor des HTC EVO 3D wurde mit 1,2GHz getaktet und arbeitet deshalb angenehm flott. Sowohl Scrollen und Zoomen gehen flüssig vonstatten, als auch die Wiedergabe von HD-Videos ruckelfrei anzusehen sind. Der Touchscreen reagiert zudem sehr präzise.
Ob die dreidimensionale Optik den Preis von €599 wirklich rechtfertigt, das kann wohl jeder nur allein für sich entscheiden. Der Anfang ist nach dem LG Optimus 3D mit einem mutigen Schritt nun auch von HTC gemacht. Andere werden nachziehen, denn die räumliche Perspektive wird in Zukunft wohl auf allen Displays zu bestaunen sein, da muß man kein Prophet sein. Zwar klagen erste Tester über angestrengte Augen durch längeres Betrachten der 3D-Bilder, aber sowas wurde anfänglich sogar von den ersten Farbfernsehern vor nunmehr über 40 Jahren auch kritisiert. Und es gibt sie nun doch!
Der Handyvergleich HTC EVO 3D / LG Optimus 3D / Apple iPhone4 zeigt die ersten Erfolge (auch wenn letzteres nicht in die 3. Dimension vorstößt). Ab Juli oder August wird das Raumwunder schon im Angebot sein.
Motorola läßt seinem Outdoor Handy Defy im Juli eine etwas kleinere und im Preisvergleich günstigere Variante für Einsteiger als wasser- und staubgeschütztes Smartphone, das Motorola Wilder mit Schnell-Verbindung zu Facebook, folgen.
Dazu kommt eine Besonderheit, die wohl vor allem den Akku schont: ein zweigeteilter Display-Bildschirm. Denn die kleinere nur 1,8cm in der Diagonale messende Touchscreen-Fläche kann entweder alle Status-Informationen aus den sozialen Netzen bzw. dem Mail-Konto oder den laufenden Musiktitel des integrierten MP3-Players anzeigen. So bleibt man auch unterwegs immer in Verbindung mit seinem Freundeskreis, gut informiert auf dem neuesten Stand und kann die Verbindung zu Facebook, Twitter & Co. direkt und einfach herstellen.
Die technische Spezifikation zeigt, daß auch im Einsteigerbereich vieles möglich ist: Größe 88cm³ mit 92g in der Schutzklasse IP67 Outdoor
Displaydiagonale 7cm + Statusdisplay 2cm
Funknetz GSM/EDGE mit Gesprächszeit über 9 Stunden und Standby bis 10 Tagen
Schnittstelle Bluetooth Speicher intern 5 GB erweiterbar um 32 GB für Radio, MP3- und Video-Player Kamera 2 Megapixel
Der Einstiegsbereich für dieses Outdoor Handy ist ausgesprochen günstig und wird mit 56,-€ taxiert. Ein Handyvergleich intern mit dem Motorola Defy und dann mit dem angekündigten Sony Ericsson Xperia active kann abklären, ob die Minimalausgabe des Motorola Wilder ausreicht für die persönlichen Ansprüche, oder ob es dann doch etwas aufwendiger sein muß beim sportlichen auf Du und Du mit der Natur.