Zur Cebit in Hannover hat Nokia eine ganz neue Serie vorgestellt. Die Bezeichnung mit einem C repräsentiert die Kategorie, in der dieses Smartphone seine Interessenten ansprechen soll: C wie Communication. Diese bildet fortan die Kernkompetenz von Nokia bei den nun insgesamt vier Kategorien. Zusammen mit den drei weiteren, also der X-Serie mit Schwerpunkt Audio- und Video-Player, der E-Serie als Businessphone und der N-Serie mit High-End-Geräten ist dann das gesamte Handyspektrum von Nokia abgedeckt . Wobei zusätzlich die Angabe der Ziffern von eins (niedrig) bis neun (sehr hoch) den Grad der Ausstattung und damit auch die Preisstufe angibt.
Die soziale Vernetzung steht bei diesem Nokia C5 dann auch eindeutig im Vordergrund. Dafür wurden die Clients für Facebook und MySpace, für die Instant Messanger Google Talk und Windows Live und für den E-Mail-Service Nokia Messaging, Ovi Mail und Google Mail bereits vorinstalliert. Die flotte mobile Datenverbindung via GSM/EDGE und UMTS/HSPA garantiert auf dem 5,6cm großen Display mit dem Betriebssystem Symbian S60.3 einen ungehinderten Surfer-Spaßfaktor und wird ergänzt um A-GPS auf Ovi-Maps. Zur Komplettierung der Multimediafunktionen gibt es eine 3,2-MegaPixel-Kamera, einen MP3-Player und ein FM-Radio. Der 50MB umfassende interne Speicher kann mittels microSD card slot auf 16GB erweitert werden. Für bis zu 12 Stunden Gesprächszeit bzw. 28 Tage Standby reicht die Akku-Power. Nokia liefert mit der klassischen Bartype-Form allen Einsteigern mit diesem Multimediaphone ein neues und gelungenes Designstück, das im II.Quartal in den Handel kommen wird. Bestehen muß es vor allem gegen die auch in Kürze erscheinende Konkurrenz von Samsung Monte Bar C3200 und Samsung S3550 Shark3, sowie dem GM205 von LG - hat aber den wichtigen Vorteil der UMTS-Datenübertragung.
Schon gibt es Gerüchte zu einem C6 im BlackBerry-Stil mit QWERTZ-Tastatur, wohl auch schon einen Zulassungsantrag - aber genaue Details noch nicht. Fest steht: das C5 bleibt nicht alleiniges C…
Ein Nachtrag zu einem bemerkenswerten Handy muß unbedingt noch sein. Das erste Unternehmen, das den 1-GHz-Snapdragon-Prozessor im Mobilphone, dem TG01, genutzt hat, das war Toshiba und hatte damit auch für Aufsehen gesorgt (natürlich nicht mit der iPhone-Euphorie zu vergleichen, warum eigentlich nicht?). Nun erscheint eine zweite Version, das Toshiba TG02 mit denselben Maßen, also ultradünn und sehr leicht, auch mit einem 10,4cm großen kapazitiven Display aber in AMOLED-Touchscreen-Technologie und dem Betriebssystem WindowsMobile6.5.3. Weitere Ausstattungsmerkmale sind Bluetooth, A-GPS, WLAN sowie UMTS mit HSPA und ein MicroSD-Kartenslot für Speicherkarten bis 32GB Kapazität. Eine starke Verbesserung verspricht Toshiba in der Akku-Leistung, die beim TG01 stark in die Kritik geraten war.
Das weitere angekündigte Smartphone, das Toshiba K01 ist eine Abwandlung des TG02 zu einem Slider mit einer QWERTZ-Tastatur. Lediglich im Display gibts den technologischen Unterschied, daß diesmal ein OLED-TFT zum Einsatz kommt. Eine gute Lösung, wie ich finde; so ist für jeden Geschmack eine Ausführung vorhanden. Leider bleibt es bisher bei diesen etwas dürftigen Auskünften zu technischen Details, aber schon im April soll das TG02 erhältlich sein, das K01 dagegen frühestens im Herbst diesen Jahres.
Schon im vergangenen Oktober kamen erste Informationen ans Tageslicht, dass der Handy-Hersteller Sagem unter dem Label des bekannten Sportartikel-Unternehmens Puma ein sportliches Mobilephone anbieten wird. Nun zur Messe gabs die offizielle Bestätigung zum Start. Das sog. Pumaphone spielt in der Liga der Touchscreen-Handys mit schneller UMTS/HSPA-Verbindung, einem 7,1cm großen TFT-Display, einer 3,2 Megapixel-Kamera und einer besonders für Trainingsanwendungen bei Profis und Amateuren attraktiven sportlichen Note. Das integrierte GPS-System ist neben seiner Grundfunktion als wertvoller Wegweiser auch mit den Möglichkeiten des sog. Run-Trackings, also der Übertragung der Laufstrecke auf PC-Karten, und des Schrittzählens für Laufstrecken und einem Bike-Speedo für Geschwindigkeitsmessung ausgestattet. Geo-Tagging, Stoppuhr und Kompass sind fast schon Selbstverständlichkeiten. Kondition hat es für 5 Stunden Gespräch oder 15 Tage Standby oder aber für immerhin 24 Stunden Musik vom MP3-Player oder FM-Radio. Dies kann sogar verlängert werden durch eine Akkuladung mit dem eingebauten Solarpanel: 10 Minuten Sonne sollen für 15 Minuten zum Telefonieren ausreichen oder für 35 SMS, alle Achtung! Leider ist es kein echtes Outdoor-Handy, denn zugunsten des auffälligen Stylings wurde die Robustheit geopfert. Am Beginn der neuen Saison rechtzeitig im April können dieses Sagem-Puma-Phone alle Sprinter und Langläufer, Triathleten, Walker, Kanuten, Biker, Bergwanderer und Bergsteiger und alle, die schnell und sportlich unterwegs sind, zum Training nutzen. Ein eigenes Puma-App-Store soll viele Ideen ergänzen: Pulsmesser, Kalorienzähler, Flüssigkeitbedarfsanzeiger und vieles mehr wären denkbar.
Ein sehr auffälliges Modell, das LG in Barcelona vorstellte, war auch mit dem Zusatz “mini” versehen, das GD880 mini. Vom Äußeren her beweist es völlige Eigenständigkeit und eine neue Technologie. Das aus einem Stück gefräste Aluminiumgehäuse veranschaulicht perfekt die Einheit von Technik und Design in einer stabilen Bauweise. Damit kann dieser Winzling mit nur 1cm Dicke immerhin darauf verweisen, das kleinste Touchscreen-Smartphone mit einem 8,1cm-Display zu sein. Auch seine inneren Werte sind eher Maxi. Die schnelle Datenverbindung mittels GSM/EDGE, UMTS mit HSDPA, WLAN, USB 2.0 und Bluetooth 2.1, eine 5-Megapixel-Kamera, MP3-Player und FM-Radio für das Musikformat Dolby-Surround-Mobile 5.1 und ein A-GPS-Empfänger werten es zu einem sehr gut ausgestattetem Alleskönner auf. Zumal es für die meist frequentierten sozialen Netzwerke vorbereitet ist und mit der Möglichkeit der Speichererweiterung bis 32MB aus dem Vollen schöpft. Dazu gibt es gleich noch einen neuen Service, genannt LG Air Sync, der die Datentransfers zwischen Handy und PC schneller und einfacher macht. Was allerdings die Power betrifft, da ist der Akku doch eher mini: mit lediglich 900mAh kann die Kondition für lange Gespräche oder Standby’s nicht sehr anhaltend sein.
Ebenfalls im Zeichen einer intensiven Kommunikation steht eine weitere Neuvorstellung von LG mit dem GT 350, wofür Twitter und Facebook in diesem Handy bereits vorinstalliert sind. Eine vierzeilige QWERTZ-Tastatur erleichtert die Eingabe aller Mails und das 7,6cm große Touchscreen-Display macht sie sehr gut lesbar. Damit zielt es besonders auf sehr junge Käufer, was durch das auffällige Design in 4 grellen Farben unterstrichen wird und dem erfolgreichen LG KS360 nachfolgen soll. Besonderen Anreiz dafür liefert die größere Kamera mit 3,2MegaPixel und eine schnelle UMTS-HSDPA-Verbindung.
Als eine besondere Neuerung im Datenübertragungsbereich hat Samsung sein neues Smartphone “Wave S8500” mit dem schnelleren und stabileren und obendrein auch sparsameren Bluetooth 3.0 ausgerüstet. Mit der Taktung seines 1GHz-Prozessors und durch die Nutzung von WLAN erreicht es eine um das 10-fach höhere Transfer-Geschwindigkeit als die bisherige Version 2.1, also bis zu 24MB/sec. Die 8,4cm-Display-Diagonale in absolut farbechter und kontrastreicher Super-AMOLED 480×800Pixel-Auflösung reicht außerdem an die Touchscreen-Maße des iPhone heran. Ausgestattet mit A-GPS, einer 5MegaPixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz, Video-Player in HD-Qualität bis 720p, Tonwiedergabe mit 5.1-Surround-Sound und Kompass wird es von dem neuen Betriebssystem Bada gesteuert. Die Benutzeroberfläche TouchWiz 3.0 beherrscht Multitouch, integriert die gängigsten Webdienste und sozialen Netzwerke und bietet kreativen Raum für Applikationen und Widgets. Dafür hat Samsung einen eigenen App-Store eingerichtet und Entwickler sollen auch hier vielfältige Anwendungen selbst zufügen . Bereits Mitte April können die Interessenten dieses Technik-Wunderwerk in Händen halten.
Ein Handy mit Projektor – das klingt schon nach science fiction, aber es ist von Samsung schon das zweite vorgestellte Beamerphone (das erstere W9600/I7410 war wohl nur für Asien bestimmt) und wird mit der Bezeichnung I8520 ein Smartphone mit Android 2.1. Der DLP-Projektor wurde von Texas Instrument entwickelt und erreicht mit Mikrospiegeln und einem Farbrad eine Auflösung von 480×8oo Pixel und eine erstaunlich gute Ausleuchtung bei abgedunkelten Räumen. Darüberhinaus besitzt es einen sehr großen 9,4cm Super-AMOLED-Touchscreen, eine 8MegaPixel-Kamera mit Autofokus, GPS und genügend interne Speicherkapazität mit 16GB. Die Videos in allen Formaten sind hochauflösend mit bis zu 720p und in HD-Qualität. Für eine extrem lange Laufzeit wurde das I8520 mit einem leistungsstarken 1800mAh-Akku ausgerüstet, der 3 Stunden durchhalten soll lt. Herstellerangabe. Der Projektor hat sogar zusätzlich die Funktion einer Taschenlampe. Noch im Sommer wird es hierzulande zu erstehen sein.
Die beiden unter dem gemeinsamen Namen “Monte” gefertigten Modelle Slider E2550 und der etwas besser ausgerüstete Bar C3200 verfügen über ein 5cm großes Display, eine 1.3-MegaPixel-Kamera im Slider bzw. eine 2MegaPixel-Kamera im Bar, Bluetooth 2.1, einem MicroSD Kartenslot, FM-Radio, 12 bzw. 40MB an internem Speicherplatz sowie einem 800 und 960mAh Akku. Beide sind jedoch nur für das GSM-Netz ausgelegt. Die Teilnahme an Social Networking Webseiten ermöglichen unkompliziert vorinstallierte Anwendungen wie Twitter und Facebook. Wahrscheinlich sind sie dann auch im Sommer erhältlich.
Und noch ein besonderes Handy hat Samsung auf dem MWC vorgestellt: das E 2370 als Outdoor-Gerät. Mit einem sehr leistungsstarken Akku durch 2000mAh schafft es eine Standby-Zeit von 62 Tagen und eine Gesprächsdauer von 22 Stunden. Dafür verzichtet es auf stromintensive Technik, kommt ohne UMTS aus und hat nur ein 4,6cm kleines Farbdisplay mit einer Auflösung von 120×160 Pixeln, ist jedoch mit einer Kamera, MP3-Player und FM-Radio incl. Lautsprechern und Taschenlampenfunktion ausgerüstet.
Sony Ericsson hat mit den Xperia X10 Mini-Varianten des erfolgreichen Xperia X10 die wohl kleinsten Android-Smartphones auf dem Markt entwickelt. Beide Modelle sind gerade mal ebenso groß wie eine Kreditkarte und haben deshalb auch nur ein 7,6cm-Display mit einer Auflösung von 240×320 Pixel. Verbunden mit UMTS, Bluetooth, WLAN und MicroUSB und betrieben mit einem Qualcomm-Chip mit 600 Megahertz läuft auf ihnen Android 1.6 mit der neuen eigens entwickelten Benutzeroberfläche UXP Timescape und Mediascape. Dieser direkte Zugriff auf Google-Dienste wie YouTube und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter macht die Minis zu echten Multimedia-Smartphones. Die Kamera verfügt über eine Auflösung von 5 Megapixel mit LED-Blitzlicht. Bei gleicher Ausstattung der beiden Mini-Handys steht das Xperia X10 Mini Pro für die Slider-Handy-Variante mit vollwertiger QWERTZ-Tastatur. Noch im April sollen sie zum Kauf bereitstehen.
Für das Sony Ericsson Vivaz wurde ebenfalls eine Zweitausführung mit fast gleicher Technologie und technischer Ausrüstung aber dem Zusatz “Pro” angekündigt: Das Sony Ericsson Vivaz Pro. Genauso wie auch beim X10 bedeutet das: es ist ein Slider mit QWERTZ-Tatstatur. Die Kamera wurde jedoch auf 5 Megapixel abgespeckt, was aber für die hervorragende Eigenschaft zur Wiedergabe der Videos in HD-Qualität keine Minderung bedeutet. Auch dieses Handy soll noch im 2. Quartal in die Läden kommen.
Der Hersteller des Google Nexus One hat zur MWC in Barcelona ein Handy vorgestellt, das dem Flagschiff des Suchmaschinenbetreibers in nichts nachsteht. Ausgerüstet ebenfalls mit dem 1-GHz-Snapdragon-Prozessor besitzt das mit Desire benannte Smartphone sogar mehr Arbeitsspeicher mit 576MB, ein Multitouch-fähiges 3,7-Zoll-AMOLED-Touchscreen-Display mit der praktischen 1-Finger-Bedienung zum Scrollen durch Menüs und Listen, eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofocus, WLAN, Bluetooth, A-GPS und läßt sich mit einem optischen Trackpad navigieren. Allerdings gibt es eine prägnante Unterscheidung zum Google-Pendant: es können auch Flash-Videos bis zur HD-Auflösung 720p abgespielt werden. Als Betriebssystem kommt Android 2.1 mit der Bedienoberfläche der optisch ansprechenden Eigenentwicklung Sense “HTC Friend Stream” zum Einsatz , die zuerst im Hero enthalten war und ihre Vorzüge einer sehr einfachen Widgets-Positionierung und für Verknüpfungen von allen bekannten sozialen Netzwerken sowie einem automatischen Status-Update voll ausspielt.
Das Legend ist ja schon etwas länger angekündigt und wird jetzt nochmal bestätigt. Es ist mit einem 1cm kleinerem Display und einem langsameren 600MHz-Prozessor die etwas abgespeckte Version des Desire, gefällt aber vom Design her mit seinem Alu-Gehäuse und bietet damit eine besondere Handlichkeit. Beide Mobiltelephone sollen im April in den Handel kommen.
Etwa mit den gleichen Parametern wartet auch das HD mini auf und lehnt sich im Komfort sehr stark an das HD2 an. Es läuft unter dem Betriebssystem Windows Mobile 6.5.3. Ergänzt mit einem GPS-Chip, Bluetooth 2.1 mit EDR und einem WLAN-Access-Point lässt sich das Smartphone in Verbindung mit einem Notebook auch als UMTS-Modem nutzen (Tethering). Es ist für das 2.Quartal angekündigt.
Das wohl umfassendste Wort, das je in alle Sprachen Eingang gefunden hat, ist sicher “googeln“. Es steht für Suche im Internet, für Online-Marketing, für Fotos bald von jeder Ecke auf der Welt und nun auch für Internetverbindungen mit Freunden oder Geschäftspartnern. Diesen Weg soll, so Google gestern auf einer Pressekonferenz, künftig das Soziale Netzwerk namens “Buzz” ebnen. Wörtlich übersetzt mit Begeisterung, Gerücht soll es Facebook und Twitter & Co. Nutzer abspenstig machen. Da es wie das Schreiben einer Google-Mail funktioniert und der mobilen Anwendung besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde, werden sicher von Anfang an viele Besitzer von Smartphones mit Android-, Symbian-, Windows-Mobile- und des OS-iPhone-Betriebssystems in Zukunft “buzzen”. Es bietet dafür auch einige Vorteile: aus der Anwendung Google-Maps heraus sind die einzelnen Mitteilungen nicht auf eine bestimmte Zeichenanzahl begrenzt, die Einrichtung des persönlichen Netzwerkes ist sehr unkompliziert, Nachrichten können besser individualisiert und nur für einen kleinen Kreis zugänglich gemacht werden, Fotos und Videos sind mit einer speziellen Software leichter einzubinden und präzise Informationen zum Aufenthaltsort möglich. Twitter, flickr und picasa sind sogar direkt eingebunden. Was aber fehlt, das ist Facebook. Dieser Netzwerker reagiert auf den direkten Angriff Googles mit einer Kooperation mit AOL zur gemeinsamen Weiterentwicklung des Instant-Message-Dienstes AIM.
Gerade ortsbezogene Dienste sind stark im Kommen, besonders durch eine immer größere Anzahl genutzter Smartphones mit GPS. Ein neues Startup “Foursquare” nutzt diese Funktion und schickt sich an, damit die Netzwerke lokal zu machen. Dieser Dienst erlaubt es seinen Nutzern, zu Lokalitäten eigene Notizen zu verfassen und sie Freunden, wenn sie am gleichen Ort sind, mittels einer Check-in-Funktion zugänglich zu machen. Das findet immer mehr Freunde und ist auch eine sehr gute Möglichkeit, schnell in einer neuen Umgebung “warm” zu werden durch Lob oder Kritik oder bloße wissenswerte Informationen. Noch nicht alle Möglichkeiten zur Anwendung und auch zu Werbezwecken sind da ausgelotet. Aber dieser mobile Seervice spürt nun gleich umsomehr die Konkurrenz zu Google.
Ein neuer Kampfplatz ist also eröffnet. Nicht nur Asterix weiß: “Da braut sich was zusammen! Seid wachsam und vergeßt nicht, euren Zaubertrank beim Druiden einzunehmen!”
Die Ergonomie findet immer größere Beachtung bei der Gestaltung unserer elektronischen Hilfs- und Arbeitsmittel. Es gibt auch auf diesem Gebiet immer noch ein paar neue, ja fast revolutionäre Ideen. Im letzten Jahr waren es die Designer von Apple, die mit einer völlig anders gestalteten Magic Mouse für Furore sorgten. Nun schafft Samsung eine neue Form fürs Handy. Nun ja, revolutionär ist es nicht. Aber es ist mit seiner geschwungenen Form nicht nur konstruiert worden, damit es in der Tasche als Flachmann möglichst wenig Platz einnimmt. Sondern ausschlaggebend war diesmal, wie es sich beim Telefonieren in der Hand anfühlt – also die Haptik, Griffigkeit. Das muß auch kein Nachteil sein, denn dabei braucht es trotzdem nicht zuviel Raum. Schließlich sind es ja auch die Rundungen, die nicht nur Männer lieben… Und da es denen ja genauso um Inhalte geht, wartet das Samsung S5620 natürlich auch in dieser Beziehung mit einigen Highlights auf: Als Mid-End-Smartphone bietet das 7,6cm große Touchscreen-Display den Ein-Finger-Zoom und erkennt auch mit dem Finger gezeichnete Buchstaben. E-Mails in Echtzeit, Instant-Messaging, vorinstallierte Widgets und Zugang zu den beliebtsten Social-Networking-Diensten per UMTS mit HSPA und WLAN gehören zur Ausstattung. Eine 3,2MegaPixel-Kamera mit Gesichtserkennung, GPS und vielen Fotofunktionen machen dieses Handy zu einem technisch umfassenden Multimediaphone – eine preisgünstige Kombination aus Design und Leistung.
Die spannende Story geht weiter mit Test, Herstellung und Highlights.
Die Handys werden ja in eine regelrechte Folterkammer gesperrt so nach dem Motto: It’s trendy – to be a handy. It’s a hard fun – to be a Nexus One!
Naja, so leichtfertig geht sicher niemand mit seinem Nexus um. Denn schon wenn man dann im Teil 4 wieder sieht, mit welcher Sorgfalt jedes einzelne Handy gefertigt wird, und im Teil 5, was dieses Nexus One alles kann, dann darf dieses Teil auf keinen Fall runterfallen!