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LTE
Im Handy-Lexikon einfach erklärt: Was ist LTE?
Der Funknetzstandard LTE (Long Term Evolution) um die Sendefrequenzen 800MHz und 2,6GHz, eventuell auch noch 900MHz und 1,8GHz, als 4. Generation zur Datenübertragung zwischen elektronischen Sendeanlagen und mobilen Empfangsgeräten nutzt 6 verschiedenen Kanalbandbreiten: 1,4MHz, 3MHz, 5MHz, 10MHz, 15MHz und 20Mhz. Dies ermöglicht Datenübertragungsraten von mindestens 100Mbit/s bis zu 300 Mbit/s im Downlink vom Sender zum mobilen Empfänger und beträgt umgekehrt im Uplink etwa die entsprechende halbe Datenrate. Gerade die maximale Bandbreite von 20MHz erreicht die 7 bis 20fache Übertragung gegenüber der bestehenden 3. Generation UMTS mit bis zu 14,4Mbit/s (HSDPA) und gar eine Vertausendfachung der Leistung der 2. Generation GSM von bis zu 220kbit/s (EDGE). Die technologischen Verbesserungen bestehen erstens in einer geringeren Latenzzeit von <5msec für eine saubere Trennung der Datenpakete bei Verbindungen zum Festnetz bis zu einer möglichen Geschwindigkeit des mobilen Empfängers bis zu 500km/h. Zweitens ist die Kodierung der Signale effizienter, wodurch die Zahl der Nutzer pro Funkzelle erhöht werden kann bei geringerer Störanfälligkeit. Und drittens kann die Datenrate durch eine neue Antennentechnologie auf ihr Maximum von 300Mbit/s gesteigert werden. Mit dem Standard LTE lassen sich somit die immer größeren zu übertragenden Datenmengen für z.B. die Videotelefonie oder Augmented Reality und die zu erwartende Steigerung der Teilnehmerzahl auch noch bei signifikanter Verbesserung der Übertragungsqualität bewältigen.

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