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HSPA

Im Handy-Lexikon einfach erklärt: Was ist HSPA?

HSPA (High Speed Packet Access)ist eine Weiterentwicklung des UMTS-Standards zur mobilen Datenübermittlung in hohen Datenübertragungsraten mit den beiden Bestandteilen HSDPA für den Downlink und HSUPA für den Uplink.
Dabei bezeichnet HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) die Downladgeschwindigkeit beim Empfang von Daten am Endgerät und wird mit theoretisch erreichbaren fast 14Mbit/s(engl.: Mbps) angegeben - tatsächlich sind es aber derzeit max. 7,2Mbit/s, die in den deutschen Funknetzen bereitgestellt werden können. Möglich ist das durch technische Finessen beim Management der Funkzellenkapazität durch eine optimale Verteilung der Sendeleistung, die aber abhängig ist von der Anzahl der momentanen Nutzer in einer Funkzelle und dem Abstand zum Sender.
Die Bezeichnung HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) gilt für eine verbesserte Datenübertragungsrate zum Senden (Uplink) von Datenpaketen vom Endgerät zum Sender. Momentan sind etwa 2 Mbit/s erreichbar, theoretisch möglich sind knapp 6 Mbit/s.
Die geringere Geschwindigkeit bei den Datenübertragungsraten bei HSUPA gegenüber HSDPA ist dadurch bedingt, weil ein Handy-Endgerät für seine Datenübertragung eine viel kleinere Sendekapazität besitzt als ein Basissender.

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